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Sportfreunde übernehmen Patenschaft
„Wir machen Kinder stark“ – so lautet eine der Vereinsphilosophien der Sportfreunde Lotte. Dass es sich dabei nicht nur um einen niedergeschriebenen Slogan handelt, sondern dieser auch in allen Vereinsteilen gelebt wird, beweist unlängst eine Aktion der Lotteraner Regionalliga-Kicker. Über die Organisation SOS-Kinderdörfer hat die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis eine Patenschaft für einen kleinen Jungen in Äthiopien übernommen. Das ostafrikanische Land zählt zu den ärmsten Ländern der Welt.

Gelma, so heißt der kleine Junge, spielt genau wie seine Paten mit Begeisterung und vollem Einsatz Fußball. Er lebt in einem SOS-Kinderdorf und besucht dort auch die Schule. Ein Umstand, der erst über die Spende der Organisation ermöglicht wird.

Deswegen hat die Mannschaft um Kapitän David Czyszczon auch nicht lange gezögert, als die Idee im Team aufkam. „Das ist eine tolle Sache. Gerade mit mehreren Leuten kann man mit einem sehr geringen Betrag, großes bewirken. Es ist ein schöne Gefühl zu wissen, dass ein kleiner Junge dadurch die Schule besuchen und eventuell später auch eine Ausbildung absolvieren kann“, so Czyszczon. Er möchte übrigens auch privat noch selbst eine Patenschaft übernehmen. „Man weiß, dass das Geld ankommt. Es geht schnell, ist dazu sicher und unkompliziert. Viel mehr Menschen sollten so etwas machen“, appelliert er.

Und auch Trainer Maik Walpurgis stößt in das gleiche Horn: „Ich empfinde das als riesige Aktion der Mannschaft. In den westlichen Ländern gehört es sich, dass man auch da hinschaut, wo es viel Leid gibt.“

Lobende Worte gibt es auch von Seiten der SOS-Kinderdörfer. „Wir sind froh, dass Vereine, in diesem Fall die Sportfreunde Lotte, den Sport mit etwas positivem verbinden und die SOS-Kinderdörfer unterstützen“, so Nadja Malak von den SOS-Kinderdörfern.

Wer sich über eine mögliche Patenschaft informieren möchte, findet weitere Informationen unter: www.sos-kinderdoerfer.de.

fs


25.09.2011 | Fünfter Kindertag der Sportfreunde Lotte begeistert Jung und Alt
Andre Wiwerink (links) und Dalibor Gataric schrieben während des Weltkindertages fleißig Autogramme. (Foto: Mrugalla)
Lotte. Der warme Spätsommertag am gestrigen Sonntag kam gerade recht für das Treffen von Familien beim fünften Kindertag der Sportfreunde Lotte. Resonanz und Lob bestätigten Organisatoren und Helfer in der ConnectM-Arena.

Bislang jedes Mal war Familie Walhorn aus Lotte-Gohfeld dabei, wenn die Sportfreunde anlässlich des Weltkindertages ihre kleine Version ausriefen und die Familien der Region dazu einluden: Mama Stefanie, Papa Dirk, Ole (6 Jahre) und sein Bruder Lasse (2 1/2). Papa Dirk half Lasse beim Hürdenspringen. Ole war etwas schneller und testete schon andere Aktionen.

Es war für manche Besucher noch einmal ein Barfußtag mit Sommerlaune. Die entspannte Stimmung übertrug sich auch auf den SF-Vorsitzenden Rolf Horstmann. Er dankte allen Helfern fürs Gelingen des Kindertages, namentlich Klaudia Söll und Michaela Mikoleit.

Bürgermeister Rainer Lammers anerkannte, dass sehr viel für die Aktion geleistet worden sei, und betonte: „Kinder sind unsere Zukunft.“ Uli Fischer lobte: „Es ist toll, dass das seit einigen Jahren hier umgesetzt wird. Die Kinder sind im Verein gut aufgehoben. Macht weiter so.“

Das verstand die elf Monate alte Ariana selbstverständlich noch nicht. Sie lag bei ihrer Oma Natalie, die aus St. Petersburg zu Besuch gekommen war, auf den Beinen und stärkte sich an einem Fläschchen. Derweil vergnügten sich Lisa (2 ½) und ihre 15 Monate alte Schwester Kim auf einer Hüpfburg. Papa Kai Kröger sagte: „Es hat uns hier schon im letzten Jahr gut gefallen, und nun sind wir wieder dabei.“

Ein paar Meter weiter zeigten die Cheerleader ihr Können, und die Wavesy-Gruppe lud zum Schnuppertraining ein. Außerdem durften sich die Kinder mit Krone, Mantel und Zepter als König und Königin von Lotte ablichten lassen und Wünsche äußern. Die Cafeteria war gut besucht.

Der Wersener Stefan Brune nutzte das schöne Wetter, um mit seiner Familie und Freunden aus Metten per Rad ins Alt-Lotter Sportzentrum zu fahren. Er war erstmalig beim Kindertag dabei und lobte die Angebotsvielfalt für Kinder –und auch die Junggebliebenen. „Es ist toll, dass Spieler der ersten Mannschaft da sind und mit den Kindern kicken und Autogramme geben“, sagte Brune.

Umlagert von Autogrammjägern, erfüllten die Regionalligaspieler André Wiwerink und Dalibor Gataric deren Wünsche. Stadionsprecher Alfons Manikowski gab Frei-Eis in der Cafeteria bekannt, und im Streichelzoo der Hollager Kaninchenzüchter ließen sich Langohren geduldig das weiche Fell kraulen.

Tolle Aktionen für Konzentration und Koordination gab es beim Stand des evangelischen Noah-Kindergartens. Nebenan beim SF-Kooperationspartner Awo-Kita standen junge Gäste vorm „Trau-dich-Zelt“ an. Mit verbundenen Augen galt es Düfte, Zitronensaft, Apfel und Gummibärchen zu erkennen.

Beim Aufräumen packten Organisatoren und Helfer wieder an. Aber es hätten noch mehr sein können, wie aus den Reihen der Ehrenamtlichen zu hören war: „Schließlich geht es um unsere Kinder.“

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Quelle: www.neue-oz.de - Ursula Holtgrewe -


25.06.2011 | Elf Vereine, 22 Spieler und ein guter Zweck
Von links: Manfred Wilke, Axel Kreutzer und Joe Enochs. (Foto: Helmut Kemme)
Kettenkamp. Das Spiel steigt erst in einem Monat, doch es ist bereits ein Thema. Nicht nur in Kettenkamp, wo es ausgetragen wird, sondern in elf Vereinen, aus denen jeweils zwei Spieler ausgewählt werden für eine Nordkreis-Elf, die am Freitag, 22. Juli, um 19 Uhr gegen die Sportfreunde Lotte aufläuft.

„Wir haben bewusst alle Nachbarvereine angesprochen, weil so auch über das Spiel hinaus etwas getan werden kann für die gute Sache“, erklärte Michael Johanning als 2. Vorsitzender des federführenden SV Kettenkamp. So kommen jeweils zwei Spieler von SV Alfhausen, Quitt Ankum, TuS Berge, TuS Bersenbrück, SC Bippen, Fortuna Eggermühlen, BW Merzen, SV Nortrup, SC Quakenbrück und SC Rieste sowie vom Gastgeber zusammen. Die Nordkreisler treffen auf den Regionalligisten Lotte, der wie selbstverständlich ebenso ohne Gage mitmacht wie VfL-Idol Joe Enochs als Coach der Auswahl.

„Wir wollen mit diesem Spiel in den Sommerferien ein sportliches Highlight setzen“, betont Johanning, der mit dieser Idee Zustimmung fand bei Enochs sowie Lottes Macher Manfred Wilke („Wir gehören zu dieser Region. Auch der soziale Aspekt passt zu uns.“) und Axel Kreutzer als Chef der Paul-Moor-Schule in Bersenbrück, der allen Beteiligten dankte für ihr soziales Engagement.

Für Johanning soll mit diesem Spiel, dessen Eintrittsgelder ohne Abzug an die Einrichtung gehen, ein Zeichen gesetzt werden in Sachen Inklusion, was Einbeziehung von jungen Menschen mit Behinderungen in das Vereinsleben betrifft, und die Akzeptanz des Andersseins betont werden. Deshalb unterstütze der SVK die nachahmenswerten kooperativen Sportprojekte der Schule, was für ihn sowie die anderen Klubs über dieses Spiel hinaus ein Thema sei.

Quelle: www.neue-oz.de - Winfried Beckmann -


29.05.2011 | Benefizspiel: Fußballer zeigen ein Herz für Kinder
Thorsten Brockmeyer vom FMO (links) überreicht eine Spende des FMO an John McGurk und Rudi Assauer (Mitte).
Lotte. Da hatte sich der Gang in die Solartechnics-Arena doch gelohnt: Elf Tore, tolle Stimmung und jede Menge Abwechslung gab es für den guten Zweck beim Benefizspiel zwischen den Allstars des VfL Osnabrück und der Traditionsmannschaft des FC Schalke 04.

Die Begegnung, die im Rahmen der Aktion „Ein Herz für Kinder“ stattfand, war ein voller Erfolg. Unter der Schirmherrschaft von Schalkes Legende Rudi Assauer entwickelte sich dabei ein munterer Abend, bei dem das Fußballspiel aber nur eines von gleich mehreren Highlights war. Organisiert hatte den Abend der Bürener John McGurk, der ja mit seinem Verein „Sportler 4 a childrens world“ bekannt ist für Benefizaktionen zugunsten Not leidender Kinder.

Und er bekam tatkräftige Unterstützung durch den Flughafen Münster/Osnabrück (FMO), der der wohltätigen Organisation in der Halbzeitpause einen Scheck über 1500 Euro überreichte. Doch damit nicht genug. Denn für den guten Zweck ließ sich auch der Grillcaterer „Mietwurst“ von Alexander Frontzek nicht lumpen. Seine Angestellten arbeiteten am Freitag allesamt unentgeltlich, und vom Erlös der verkauften Bratwürstchen steuerte der Unternehmer ebenfalls eine satte Spende bei. Dazu kamen noch die Einnahmen von Eintrittsgeldern und Tombola, sodass sich John McGurk über eine stolze Summe freuen dürfte. „Wie viel es genau ist, müssen wir erst noch sehen. Aber der Abend war trotz der nur zwei Wochen Vorlauf ein voller Erfolg. Ich schätze mal, dass ungefähr 1000 Leute da waren. Ein besonderer Dank geht vor allem auch an die Sportfreunde Lotte, die für unsere Belange sofort ein offenes Ohr hatten“, so der gebürtige Schotte. Die Cheerleader der Sportfreunde und Livemusik von der Belmer Gruppe „Nonstops“ rundeten das Programm perfekt ab.

Ach ja – Fußball wurde auch noch gespielt. Dabei gewannen die Allstars des VfL Osnabrück klar mit 9:2 gegen die Schalker Traditionsmannschaft. Allerdings musste man dem VfL einen gewissen Vorteil einräumen, denn das Durchschnittsalter lag wohl um einiges unter dem der Königsblauen. Wie dem auch sei, das eine oder andere Kabinettstückchen gab es auf beiden Seiten zu bestaunen. Dabei machten beide Teamchefs ihre Ankündigungen wahr und brachten namhafte Spieler mit nach Lotte. Bei den Schalkern um Trainer Matthias Herget dürften der jüngeren Generation Spieler wie Carsten Marquardt oder Peter Sendscheid bekannt gewesen sein. Bei den Osnabrückern, die von Joe Enochs gecoacht wurden, waren beispielsweise Christian Claaßen, Ansgar Brinkmann oder Daniel Thioune dabei.

Und doch gab es einen Star des Abends: Denn bei den gut gelaunten Kindern war Joe Enochs der uneingeschränkte Liebling. Der Ex-Profi klatschte sich entsprechend mit den Kindern ab und dankte für die tolle Unterstützung. Doch das Fazit gebührt abschließend dem Organisator John McGurk: „Die Kinder bekommen heute so viel über Kriege, Krankheiten und Atomkatastrophen mit. Da haben wir heute wenigstens etwas für Abwechslung sorgen können.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Quelle: www.neue-oz.de - ri -


28.09.2010 | Weltkindertag: SFL-Kinderturnen feiert Zehnjähriges
Die Cheerleader der Sportfreunde. (Foto: Erna Berg)
Viel Bewegung für Kinder jeden Alters

Lotte. „Unser Jubiläum stellt den Höhepunkt des diesjährigen Weltkindertages dar, denn vor zehn Jahren gründete Klaudia Söll die Kinderturngruppen. Heute feiern wir gemäß unserem Vereinsmotto: Wir machen Kinder stark“, hieß Rolf Horstmann als Vorsitzender der Sportfreunde Lotte am Sonntag die Sportbegeisterten und vielen ehrenamtlichen Helfer in der Solartechnics-Arena willkommen. Mittlerweile hat die Turn- und Gymnastikabteilung mit ihren weit mehr als 300 Kindern und Jugendlichen viel mehr Aktive als die Fußballabteilung.

„Bewegung für Kinder liegt mir sehr am Herzen“, sagte die engagierte Trainerin und betonte, dass die Sportfreunde durch Übungsleiterlizenzen und Fortbildungen für Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter seit 2007 mit der örtlichen Awo-Kindertagesstätte kooperieren.

Seit elf Jahren engagiert sich Klaudia Söll für den Verein. Angefangen hat alles mit Tochter Luna, mit der sie vor elf Jahren eine Krabbelgruppe gründete, die inzwischen auslief und jetzt wieder mittwochvormittags aufgebaut werden soll. Später folgten kinder- und sozialfreundliche Projekte, Nikolausfeste, Laternenumzüge und Karnevalsveranstaltungen. Der Name Klaudia Söll steht auch für den schon traditionellen Weltkindertag in Lotte.

Herzliche Jubiläumsglückwünsche von Rat und Verwaltung überbrachte Bürgermeister Rainer Lammers, der allen Besuchern viel Spaß und Bewegung wünschte.

Vier Stunden lang tobten sich nicht nur die Kleinen aus, auch ältere Kinder über 60 hatten mächtig Spaß an der Tischtennisplatte und beim Torwandschießen. Einige hätten sich auch gerne von Fußballobmann Manfred Wilke auf dem fliegenden Teppich über Lottes heiligen Rasen entführen lassen – aber die Bandscheiben…!

Die Kinder konnten gar nicht genug davon kriegen, standen immer wieder in der Warteschleife. Allerdings waren die Mädchen viel sesshafter als die Jungen, die in jeder Kurve – absichtlich? – von der Matte flogen. Den Vorwurf ließ Jonas, 10 Jahre, aber nicht gelten: „Wir Jungen lieben eben das Risiko!“ Der evangelische Kindergarten lud den Nachwuchs zum Strippenziehen ein, da waren Einigkeit, Geschicklichkeit und Beweglichkeit gefragt, absolut kein Mädchenkram, wie Jesper anfangs meinte.

Erst unscheinbar, dann ein Highlight – das mechanische Apfelschälgerät des Awo-Kindergartens: Apfel einspannen, kurbeln, und schon hatte man einen appetitlichen Apfel in Spiralform zum Reinbeißen in der Hand.

Selbst gebastelte Glitzerarmbänder standen hoch im Kurs bei den jungen Damen, Ballonkreationen zum Verschenken zauberte Frank Boss und knotete vorrangig rosa Herzen für das überwiegend weibliche Publikum. Am Kicker traten Väter gegen Töchter an, am Kletterfelsen konnte nichts passieren, wenn so mancher auch ganz hoch hinauswollte und tief fiel. Eine starke Herausforderung für Jung und Alt war das „Bungee Run“, wobei die Teilnehmer mit Hüftgurt an Gummiseilen befestigt wurden und dann kraftvoll versuchten, möglichst weit auf die luftvolle Laufbahn hinauszulaufen.

Ihren großen Auftritt hatten die „Kinder vom anderen Stern“, eine von Klaudia Söll betreute Tanzgruppe mit ihren Prinzessinnen- und Feuerwehrtänzen. Andrea Mindrups „Cheerleader“ begeisterten in Blau-Weiß nach Shakiras Fußballweltmeisterschaft-Song „Waka Waka“.

Ein schöner, bewegter Weltkindertag ging sonnig zu Ende. Auf den neuen im nächsten Jahr darf man sich jetzt schon freuen.

Quelle: www.neue-oz.de - Erna Berg -


10.06.2010 | Hilft der Fußball Südafrika?
Von links: Reiner Ströver, Heinz-J. Peußner, Detlef und Annette Salomo, dahinter Karsten Twiehaus, Rainer Lammers, Heike Poggemeier, Alfons Manikowski, Reinhold Hemker, Rolf Horstmann, Hans Werner Schneider und Reinhard Paul. (Foto: Niemeyer)
Lotte - „Fußball ist unser Leben“ sangen unsere Nationalkicker 1974 und meinten ihren Sport. Welche Bedeutung der Fußball in einer globalisierten Welt erlangt hat, beleuchtete ein Abend zu Südafrika, den Evangelische Kirche und Sportfreunde Lotte am Dienstag gemeinsam gestalteten.

Als lokale Symbolfigur für die immer noch ungewohnte Kombination aus Kirche und Sport führte Reiner Ströver, Pastor im Ruhestand und bekennender Fußballfan aus Westerkappeln, durch das vielseitige Programm in der Cafeteria der PGW-Arena. Er sorgte dafür, dass Informatives, Unterhaltsames und Bewegendes einen harmonischen Dreiklang ergaben.

Ihren Segen erteilten der Veranstaltung Superintendent Hans Werner Schneider, Lottes Bürgermeister Rainer Lammers und als Hausherr SFL-Vorsitzender Rolf Horstmann. Sie machten in ihren Grußworten deutlich, dass „die schönste Nebensache der Welt“ hervorragend geeignet ist, Hauptsachen zu transportieren - gelegentlich auch weniger schöne.

Dies übernahmen faktenreich Annette und Detlef Salomo. Alt-Lottes Pastor gab einen Überblick über die in vielerlei Hinsicht schmerzliche Geschichte des Ausrichterlandes der morgen beginnenden Fußball-WM: seine Besiedlung durch Buren und Briten, der Beginn der Apartheid 1948 mit Ausbeutung, Folter und Mord an der farbigen Bevölkerung, der Abfall Südafrikas von Großbritannien 1961, der die weiße Unrechtsherrschaft noch verschärfte, der blutige Aufstand in Soweto 1976, der internationale Boykott bis zum Wandel 1989, eingeleitet durch den „weißen Gorbatschow“ Frederik de Klerk, der Nelson Mandela nach 28 Jahren Haft freiließ und mit ihm zusammen 1993 den Friedensnobelpreis erhielt.

Weniger ermutigend fiel der Vortrag Annette Salomos über die weiter zunehmende Verbreitung von Aids in dem immer noch zwischen Arm und Reich sowie Schwarz und Weiß zerrissenen Land aus. Trotz weltweiter Initiativen für Prävention und Hilfe sei vor allem das Schicksal der Aidswaisen wegen fehlender Betreuungseinrichtungen erschütternd.

Mit einem Kapitel aus dem Roman „Themba“ von Lutz van Dijk fand Reiner Ströver einen trittsicheren Weg zurück zum Fußball. Er handelt von einem Spieler der „Bafana bafana“ (unsere wilden Jungs), wie Südafrikaner ihre Nationalmannschaft nennen, der HIV-positiv ist.

Nach der „Halbzeitpause“ erhielt der Ex-SPD-Bundestagsabgeordnete Reinhold Hemker Gelegenheit für eine Verkaufsveranstaltung - aber für einen guten Zweck: Der ausgewiesene Afrikakenner tourt derzeit mit fair gehandelten Fußbällen und mehr für die Aktion „fair play for fair life“ für Brot für die Welt durch die Region. Die rund 40 Zuhörer animierte er - Ströver: „typisch Reinhold Hemker“ - zu afrikanischem Tanz und Gesang. Mit Erfolg: Horstmann und Schneider orderten Bälle für Jugendteams und Kindergärten.

Weniger dominant, aber sehr charmant stellte Heike Poggemeier ein Wettkampfstricken von Lotter Christinnen in Westerkappeln zugunsten der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ vor. Parallel zur WM-Auftaktparty stricken die deutschen Frauen derzeit mit Australierinnen Kinderdecken um die Wette.

Zum Abschluss der Veranstaltung holte Ströver wieder den Sport nach vorne: SFL III-Trainer Karsten Twiehaus stellte mit Hermann Schulz Buch „Mandela & Nelson“ Südafrikas Fußball-Alltag amüsant vor.

Und SFL-Pressesprecher Alfons Manikowski interviewte Regionalliga-Kotrainer Ramiro Almeida, der als Niederländer portugiesische und afrikanische Wurzeln hat. Sein WM-Tipp: „Holland wird wie immer schön spielen und früh nach Hause fahren.“

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - THOMAS NIEMEYER -


28.09.2009 | „Ich finde es toll hier“ - Weltkindertag bei den Sportfreunden
Anziehungspunkt Schminken: Viel Spaß hatten die Kinder beim Bemalen ihrer Gesichter. (Foto: Ursula Holtgrewe)
Wird es auf dem Regionalligarasen bunt, bereiten die Sportfreunde in der Alt-Lotter PGW-Arena eine Aktion für Kinder vor. Gestern richteten sie mit Unterstützung des Kooperationspartners Awo-Kita und der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe einen aktionsreichen Nachmittag anlässlich des Weltkindertages aus.

„Wir haben mal wieder Glück mit dem Wetter“, freute sich Claudia Söll, Leiterin der Gymnastikabteilung, die mit vielen Helfern die Spielestationen auf dem Grün aufgebaut hatte. Bei der Begrüßung hob Stadionsprecher Alfons Manikowski das ehrenamtliche Engagement aller Unterstützer heraus. Zudem versprach er, dass der Verein weiterhin dafür arbeiten werde, Kinder fit und damit auch geistig beweglich zu halten.

„Wir machen Kinder stark“ – aus gutem Grund haben sich die Sportfreunde auch diesem Leitspruch verschrieben. Mit allen Sinnen genossen alle Generationen das bunte Treiben. Herzhafte und süße Genüsse gab es zur Stärkung. Vereinsvorsitzender Rolf Horstmann ließ Tauben auf. Kleine schaukelten versonnen, krabbelten wie Lorin durch Tunnel und vergnügten sich im Bällebad.

Gutmütig lächelnd standen Mütter daneben, wenn sich Papas ausgiebig mit ihrem Nachwuchs vergnügten. Kinder allen Alters genossen es, dass sich Eltern in sommerlichem Ambiente Zeit für sie nahmen. Dass der Termin des Weltkindertags bereits am 20. September war, tat der Energie und dem Spaß der energiegeladenen jungen Gäste und ihres Anhangs keinen Abbruch.

Begeistert setzte sich Klein Jamie auf die Schaukelhühner. Sie war in diesem Jahr bereits das zweite Mal mit Mama und Papa im Stadion. „Schon das Stadionfest war eine Superaktion für die Kinder. Ich finde es toll hier“, begeisterte sich Jamies Mama Joanne Hillis.

Derweil herrschte Andrang beim Torwandschießen der IG, das eine Jugendmannschaft managte; schließlich ist ein anderes SF-Motto „Immer am Ball“. Gut zu tun war auch im Lillifee-Zelt beim Malen, Stempeln und Schminken. Das betreuten Mitarbeiterinnen der Awo-Kita, zeitweise unterstützt von Luna und Vivian. Vor der Gästetribüne wurden Kinder zu Hochstaplern. Die Alt-Lotter IG bot das Kistenstapeln an. „Super, Locke!“, lobte ein Kumpel den mit Geschirr gesicherten Klettermaxen. Igor war mit sechs elf und zwölf Jahre alten Kumpeln ins Stadion gekommen; sie tobten sich an den Geräten aus.

Nun richtete SF-Macher Manfred Wilke eine Haltestelle für den Fliegenden Teppich ein. Auf einer Matte hinter einem Rasenmäher zog er begeisterte Passagiere über das Grün, die darauf lauerten, bei Kurvenfahrten runterzupurzeln. Hoch her ging es auch auf dem Spielfeld des Menschenkickers. Da hatten Hannah und Jonathan ein wenig Ruhe, das Bowling mit Schaumstoffpins und -kugeln auszuprobieren. Nebenan schepperten von Bällen getroffene Dosen herab.

Gaukler Olaf hatte etliche Jonglage-Utensilien und einen Balanceball mitgebracht. Fasziniert und ehrgeizig probierten Kinder und Eltern diese aus. Vor der Haupttribüne stürmte der Nachwuchs die 50-Meter-Strecke entlang. Lohn: eine Erinnerungsurkunde mit Namen. Einmal mehr beeindruckte das Wavesy-Schnuppertraining Teilnehmer und Zuschauer. Bei so viel Abwechslung kam Volker Rosins Lied „Ein Tag geht zu Ende“ für einige Kinder dann doch zu früh.

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Quelle: www.neue-oz.de - Ursula Holtgrewe -


15.08.2009 | Lehrreich, sportlich und enorm praktisch
Aus dem Vollen schöpfen kann Marius Siebelmann für das Kinderturnen in der SFL-Halle. (Foto: Thomas Niemeyer)
Lotte. Dass die Sportfreunde Lotte immer am Ball sind und Kinder stark machen, ist bekannt. Dass sie aber auch jungen Menschen helfen, sich ihren Ausbildungsweg nach der Schu le zu bahnen, ist neu. Der 20-jährige Marius Siebelmann aus Westerkappeln absolviert als Erster ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) in dem Verein.

Das Projekt fügt sich logisch in das soziale Engagement ein, das nach den Worten von SFL-Geschäftsführer Dieter-Joachim Srock „eine tragende Säule unseres Vereins“ ist. So habe man intern schon mal über das FSJ gesprochen und sei sich einig gewesen, aktiv zu werden, falls sich ein Bewerber melde. Es meldete sich einer.

Allerdings ging es Marius Siebelmann zunächst nur um ein halbjähriges Praktikum, um sich nach dem Abitur am Graf-Adolf-Gymnasium in Tecklenburg auf das von ihm ins Auge gefasste Sportstudium vorzubereiten. Er prüfte, ob ihm das ganze Jahr etwas bringen würde, und kam zu einem positiven Ergebnis.

Federführend bei dieser sportlichen Version des FSJ ist die Sportjugend im Landessportbund NRW. An sie richteten die Sportfreunde ihren Antrag und erhielten den Zuschlag. Das FSJ bringt dem 20-Jährigen nicht nur den Übungsleiterschein, sondern findet später im Studium auch Anerkennung als berufsbezogenes Praktikum. Wäre Marius Siebelmann nicht ausgemustert worden, was bei dem kraftstrotzenden Zwei-Meter-Mann verwundert, so würde ihm das FSJ auch noch als Ersatz für den neunmonatigen Zivildienst anerkannt.

39 Wochenstunden absolviert der passionierte Basketballer bei den Sportfreunden. Die Tätigkeitspalette ist breit gestreut: Er gestaltet Trainingseinheiten bei Tischtennis, Basketball und Fußball mit und unterstützt besonders Klaudia Söll im weiten Bereich des Kinderturnens. Auch begleitet er die Kinderschwimmkurse ins Hallenbad, betreut die Kindertribüne bei Heimspielen der Regionalfußballer und bereitet das Kinderfest des Vereins im September mit vor.

In der Geschäftsstelle arbeitet Marius Siebelmann nur gelegentlich mit. „Wir wollen ihn nicht als billige Arbeitskraft missbrauchen“, versichert Dieter-Joachim Srock. Über Tätigkeitsberichte und Besuche vor Ort überzeugt sich die Sportjugend NRW davon, dass das FSJ inhaltlich im Sinne seiner Erfinder abläuft. Sie zahlt dem jungen Mann auch eine kleine Aufwandsentschädigung. Geregelt ist das alles im Jugendfreiwilligendienstegesetz des Bundes.

Als Pflichtprojekt wird der FSJler bald ein Fußballcamp für Jugendliche vorbereiten; den Projektbericht muss er ebenfalls an die Landessportjugend schicken. So sammelt er Erfahrungen in Sportpädagogik und -didaktik, in Trainingsmethoden für die verschiedensten Altersgruppen und erhält vertiefte Einblicke in die Aufgaben eines Sportvereins vom Kaliber der Sportfreunde. Alles Dinge, die ihm im Studium – eventuell mit dem Schwerpunkt Sportmanagement – nützlich sein dürften.

„Das FSJ ist für beide Seiten ein Gewinn“, sagt Dieter-Joachim Srock. „Deshalb haben wir uns auch entschlossen, eine zweite Planstelle zu schaffen.“ Interessenten im Alter von 16 bis 27 Jahren können sich in der SFL-Geschäftsstelle bewerben.

Quelle: www.neue-oz.de - Thomas Niemeyer -


27.04.09 | Kassen klingeln für Kinderwelt
Lotte - Die Gewinner standen schon vor dem Benefizspiel in der Alt-Lotter PGW-Arena fest: Berliner Kinder in sozial schwierigem Umfeld. Erfreulich: Rund 500 Zuschauer verfolgten die Partie von Läufern und Mitgliedern des Vereins „Sportler 4 a childrens world“ gegen die VfL Osnabrück All Stars. Endstand: 3:10.

Das Ergebnis war nachrangig, denn der Erlös des Wohltätigkeitsfußballspiels unterstützt zu 100 Prozent das aktuelle Projekt von Marathonläufer und Vereinsvorsitzendem John McGurk. Er, Volker Schwabe und Marko Frohne als Hauptläufer, dazu ein großer Begleittross, starten am 13. Mai am FMO in Greven. Ziel ist nach 600 Kilometern Berlin. Den Erlös erhält das dortige christliche Kinder- und Jugendhilfswerk Arche, das täglich 300 Besucher zählt und sich ausschließlich aus Spenden finanziert (mehr unter www.s4acw.de).

Dafür liefen die Sportler in die PGW-Arena ein, begleitet von jungen Fußballern aus Lotte und Leeden. Wer wissen möchte, was John McGurk, der als gebürtiger Schotte seit fast 20 Jahren im Kilt für Kinder in Not läuft, unterm Schottenrock trug: Gestern war es eine Trikothose. Axel Kreutzer, einst Spieler bei den Sportfreunden, fungierte als Trainer des Vereins S4acw, Friedel Hopp als der der Lila-Weißen. „Alle Unterstützer zeigen, dass sie mit Herz helfen“, dankte McGurk ins Mikro der Osnabrücker Stadionsprecher Matthias Wellbrock und Carsten Thye. Sie moderierten gemeinsam mit SF-Kollegen Alfons Manikowski.

Referee Kai Uwe Wegner-Gärtner, der einst für den VfL Büren auch Zweitligaspiele pfiff, leitete eine faire Partie. An den Linien unterstützen ihn die Bürener Jungschiedsrichter Patrick Tillner und Daniel Hörnschemeyer. Musikalisch rundeten die Pipes and Drums der British Legion mit den Alt-Lottern Alan Wyatt und André Dinda die Benefizaktion ab.

Besonderen Dank zollten McGurk und sein Geschäftsführer Helmut Hörnschemeyer Ex-VfL-Spieler Joe Enochs fürs Zustandekommen des Benefizspiels, in dem für den VfL Ansgar Brinkmann, Rainer Knopp, Alexander Ukrow, Kalla Wefel und andere Promis antraten.

Überaus unterhaltsam, wie plauderfreudige Gäste drinnen und draußen bewiesen. Die Kassen von Cafeteria, Catering und Tombola klingelten. Der Erlös steht jedoch erst in ein paar Tagen fest.

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de


22.04.2009 | Sonntag Benefiz-Spiel gegen Kinderarmut in der PGW-Arena
John Mc Gurks "Sportler 4 a childrens world e.V." gegen "VfL Osnabrück Allstars"

Ein Benefiz-Spiel gegen Kinderarmut in Deutschland zugunsten der Arche Hellersdorf in Berlin findet am kommenden Sonntag, dem 26. April, in der PGW-Arena statt. Dort trifft eine Auswahl des Hilfsvereins "Sportler 4 a childrens world e.V.", angeführt vom schottischen Benefiz-Marathonläufer John Mc Gurk, auf eine Allstars-Mannschaft des VfL Osnabrück, die u.a. mit Joe Enochs, Ansgar Brinkmann, Wolfgang Schütte und Uwe Brunn auflaufen werden. Auch das Team von John Mc Gurk verbirgt einige prominente Überraschungen.

Anstoß ist um 14:30 Uhr. Bereits ab 14:00 Uhr gibt es schottische musikalische Unterhaltung durch die Pipes and Drums of the Royal British Legion. Außerdem warten im Rahmen einer Tombola viele wertvolle Preise auf die kleinen und großen Gäste. (u.a. Freiflüge vom FMO, VIP-Karten VfL Osnabrück gegen Hansa Rostock und Fahrräder, und vieles mehr).

Die Erlöse aus der Tombola und der Eintrittsgelder (Männer 1 € - Frauen und Kinder freien Eintritt) gehen zu 100% an die Arche Hellersdorf in Berlin.

Unterstützt wird die Aktion durch die Sportfreunde Lotte, die sich um das Leib & Wohl der Gäste kümmern werden, wie schon am Weltkindertag 2008.

Weitere Infos zu dieser und anderen Hilfsaktionen im Internet unter
www.s4acw.de


18.11.2008 | Spenden, Sponsorenpläne und Termine
LOTTE. Vielerlei sonnige Aussichten gab es am Samstag in Köln wie eine Woche zuvor in Alt-Lotte. Auch da gab die Herbstsonne ihr Bestes beim Heimspiel der SF-Regionalelf mit 4:2 gegen Bochum. In der Halbzeitpause überreichten fröhliche Kinder des SF-Kooperationspartners AWO-Kita dem Verein „Sportler 4 a childrens world“ einen Scheck in Höhe von 1600 Euro.

Dieser stattliche Erlös ist das Ergebnis des Weltkindertages, den die Sportfreunde Ende September ausgerichtet hatten. Die Aktion „Kinder laufen für Kinder“ für das aktuelle Vereinsprojekt erbrachte bekanntlich rund 900 Euro. Alexander Frontzek, der das Stadion-Catering managt, legte je Portion verkaufter Würstchen und Pommes 0,50 Cent drauf. Auch die Sportfreunde stockten auf, so dass Kassiererin Heike Reichelt den vierstelligen Betrag gutschreiben konnte.

„Damit haben wir wirklich nicht gerechnet“, freute sich Vereinsgeschäftsführer Helmut Hörnschemeyer nach den Ansprachen von Weltkindertag-Mitorganisatorin Klaudia Söll und des Bürener Vereinsvorsitzenden John McGurk. „Das war eine sehr gute Aktion und unser erster Schritt für unser neues Projekt gegen die Kinderarmut in Deutschland“, lobte er die wackeren jungen Läufer und SF-Organisatoren.

Bekanntlich laufen die Planungen für einen Benefizlauf, den der gebürtige Schotte McGurk traditionell im Kilt absolvieren wird. Der Erlös geht an die Arche in Berlin, wo jeden Mittag mehrere Hundert Kinder eine warme Mahlzeit erhalten. Für manche ist es die einzige am Tag. Zudem lernen die jungen Arche-Besucher familiäres Beisammensein. Ein Botschafter dafür ist Falko Götz, ehemaliger Trainer von Hertha BSC.

Ihn unterstützt nun der Bürener Verein. Bekannte Mitstreiter hat er bereits gewonnen. „Wir haben drei Flughäfen an Bord“, berichtete Helmut Hörnschemeyer schmunzelnd und erklärte: Die Geschäftsführer und einige ihrer Kollegen der Airports Münster/Osnabrück, Hannover und BBI (Berlin Brandenburg International) werden sich je einer Etappe anschließen.

Start für die 600-Kilometer-Strecke ist am 13. Mai um 10.30 Uhr am FMO. „Drei Läufer plus die Hasen als Begleitpersonen sind dabei. Michael Hull freut sich schon auf die Herausforderung, und das Team vom letzten Jahr unterstützt uns auch wieder“, beschrieb John McGurk den aktuellen Planungsstand. „Das erste Vorbereitungstreffen aller Beteiligten ist im Dezember“, ergänzte Hörnschemeyer.

Eine weitere Wohltätigkeitsaktion für die Arche ist im Alt-Lotter Sportzentrum im April 2009 geplant, und zwar ein Benefizkick zwischen den VfL-Osnabrück-Oldies, Aktiven des gemeinnützigen Vereins und dessen Sponsoren. „Wir sind froh, dass uns Manfred Wilke das zugesagt hat und uns derart unterstützt“, freute sich Hörnschemeyer.

In den beiden letzten Monaten dieses Jahres nimmt McGurk zwei besondere Termine wahr: Gestern hatte ihn Kalla Wefel zur Abschiedsveranstaltung „Goodbye, Little Britain“ in die Lagerhalle eingeladen. Am Nikolaustag sind John und seine Frau Katja McGurk Gast des ZDF in der Ein-Herz-für-Kinder-Gala in Berlin. „Stargast ist George Clooney“, freuen sich McGurks. Klar repräsentiert der Marathonmann mit dem großen Herzen für Kinder in Not den Bürener Verein auch dort im Kilt.

Quelle: www.neue-oz.de


29.09.2008 | Herz für Kinder bewiesen
LOTTE. Am Weltherztag den Weltkindertag zu feiern sei eine ideale Verbindung, um Herz für Kinder zu zeigen, lobte Uli Fischer, Geschäftsführer des Kreissportbundes, die Sportfreunde Lotte. Prima Spätsommerwetter und ein buntes Programm lockten zahlreiche Familien zum fünften SF-Weltkindertag in die PGW-Arena. Die Sponsorenläufe für die Arche in Berlin-Hellersdorf erbrachten 916 Euro.
Auch Bürgermeister Rainer Lammers hob das Engagement des Vereins heraus. Er und der SF-Vize Georg Holtgrewe freuten sich, dass John McGurk, Vorsitzender des Vereins „Sportler 4 a childrens world“ und Benefiz-Marathonmann im Kilt, das aktuelle Projekt vorstellte. Umrahmt wurde das Geschehen von zwei Dudelsackspielern und den SF-Cheerleadern.
„Die Unterstützung der Sportfreunde bedeutet uns viel“, sagte McGurk über die erste große Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein in Lotte. „Die Erlöse aller Aktionen sind für das Projekt in Hellersdorf gedacht.“ Ex-VfL-Osnabrück-Profi Joe Enochs, der gestern dem Verein McGurks beitrat, war ebenfalls mit von der Partie. Auch Enochs engagiert sich seit vielen Jahren für Kinder. Grund: „Es liegt mir am Herzen, Kindern zu helfen, denn sie sind unsere Zukunft.“

Beide begleiteten beim ersten Benefizlauf die Aktiven. Wacker schloss sich der Nachwuchs der Regionalmannschaft beim Auslaufen an, die anschließend Autogramme gab. Schüler Felix schaffte beachtliche zehn Runden über etwa 380 Meter. Klar zückten die stolzen Großeltern bereitwillig die Geldbörsen.

Neben dem Lillifee-Zelt, in dem Mitarbeiterinnen der Alt-Lotter AWO-Kita als SF-Kooperationspartner Kinder schminkten, stellte McGurks Verein sich und die Arche in Hellersdorf vor. „44,3 Prozent der Kinder unter 15 Jahren leben dort in Hartz-IV-Familien“, berichtete Vereinsgeschäftsführer Helmut Hörnschemeyer nach einem Besuch bei Pastor Bernd Siggelkow, dem Gründer (www. kinderprojekt-arche.de).

„Er hat uns erzählt: Anfang des Monats kommen rund 200 Kinder zum Essen in die Arche, am Ende können es mehr als 500 Kinder sein“, ergänzte Katja McGurk. Das Credo des Arche-Gründers sei: „Die Kinder können für ihr Schicksal nichts.“

Die jungen Gäste in der PGW-Arena tobten sich auf dem Regionalliga-Grün aus. An den Spielstationen übten die Kleinsten den Umgang mit Bällen und Bewegungsspielzeug. Größere eroberten den Kletterfelsen, versuchten sich in Bungeerun oder Frisbee-Zielwerfen. Der Einsatz vieler Ehrenamtlicher zeigte, dass der Verein sein Doppelmotto lebt, Kinder stark zu machen und immer am Ball zu sein.
Von Ursula Holtgrewe

Quelle: www.neue-oz.de


25.09.08 | Lottes Weltkindertag mit Sport und Spiel
Lotte. Noch ein prominenter Gast neben Lillifee besucht am Sportfreunde-Weltkindertag die PGW-Arena: Joe Enochs, in der vorigen Saison noch Profi beim VfL Osnabrück.

Weiterer Höhepunkt ist der Auftritt der SF-Regionalligaelf inklusive Autogrammstunde. Zur Angebotsvielfalt, die die Kinder in Bewegung hält, gehört auch der Sponsorenlauf mit dem Motto „Kinder laufen für Kinder“. Der Erlös fließt dem Verein „Sportler 4 a childrens world“ zu.
Bislang hat es von den Jugendmannschaften noch keine Rückmeldungen gegeben, obwohl jeder Aktive eine Einladung für den Benefizlauf erhalten hat. „Diese Info hätten wir gern gehabt, um planen zu können. Ich denke, dass die Kinder am Sonntag kommen und sie abgeben“, hofft SF-Geschäftsstellenmitarbeiterin Michaela Mikoleit.

Zudem erhält jeder Starter einen Fanartikel, und mitlaufen kann jeder, auch wenn er nicht in Lotte wohnt. Die Startzeiten: 12.30 und 13.30 Uhr. Am Start werden die Sponsorenbeträge eingesammelt, da abends Kassensturz ist. Mitorganisatorin Klaudia Söll freut sich auf das bunte Spektakel mit Kletterwand am Sonntag, zumal das Wetter zu Familienausflügen ins Stadion einladen dürfte.

„Die erste Mannschaft kommt zum Auslaufen nach dem Samstagsspiel her. Sie laufen ebenfalls für die gute Sache mit und werden von den Cheerleadern angefeuert“, verrät Klaudia Söll. Und dass sich der Verein „Sportler 4 a childrens world“ in der Arena präsentieren wird.

„Wir haben gerade eine große Infotafel fertig, auf der wir die Arche in Berlin-Hellersdorf vorstellen. Mit unserem neuen Projekt unterstützen wir die vielen Kinder, die dort täglich ein warmes Essen erhalten“, berichtet Vorsitzender John McGurk. Und: „Als ich Joe Enochs angesprochen habe, hat er sofort zugesagt.“ Er bringt seine Kinder mit und gibt Autogramme.

Weitere Erfolg versprechende Eckpunkte, die den Weltkindertag in Alt-Lotte bereichern: Die Spaghetti, die auf der Speisekarte stehen, sponsert Martina Cord. Das Gas für die Herzluftballons, die Große für ihre Kleinen kaufen können, stiftet Rainer Goldlücke von der Firma Müller. Also: Am Sonntag hin zur PGW-Arena.
Infos in der Geschäftsstelle, Telefon 05404/4855.
VON URSULA HOLTGREWE
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de


17.09.2008 | Zum Weltkindertag laufen in Alt-Lotte Kinder für Kinder
LOTTE. Weltkindertag feiern die Sportfreunde zum dritten Mal; nicht am eigentlichen Termin, dem 20. September, sondern am Sonntag, 28. September, 11 bis 18 Uhr. Mitveranstalter ist die AWO-Kita Alt-Lotte. Zweimal kann der Nachwuchs zu Sponsorenläufen starten, deren Erlös dem gemeinnützigen Verein „Sportler 4 a childrens world“ zufließt für die Arche in Berlin-Hellersdorf. Dort erhalten täglich rund 300 Kinder eine warme Mahlzeit.

„Kinder laufen für Kinder“ heißt die Benefizaktion in der PGW-Arena. Damit erhält das SF-Motto „Wir machen Kinder stark“ erneut eine besondere Ergänzung. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde für sein soziales Engagement.

„Wir tun viel für unsere Kinder, und den meisten geht es relativ gut. Doch es gibt auch Gleichaltrige, für die beispielsweise regelmäßige warme Mittagessen nicht selbstverständlich sind. Das möchten wir unseren Kindern hier vermitteln. Daher richten wir den Sponsorenlauf aus“, erklärt Klaudia Söll, die den Kindertag mit weiteren Helfern organisiert.
Zweimal je eine Stunde kann der Nachwuchs am 28. September seine Runden drehen: von 12.30 bis 13.30 und 15 bis 16 Uhr. Dafür stecken die Organisatoren einen Parcours ab. Die Kinder suchen sich vorab Sponsoren, die je Runde ein bestimmtes Salär zahlen oder eine Pauschale unabhängig von der erreichten Rundenzahl zahlen. „Die Unterstützer sind selbstverständlich eingeladen, im Stadion die Daumen zu drücken und anzufeuern“, sagt Klaudia Söll. Zudem erhalte jeder Läufer einen SF-Fanartikel.
John McGurk, Vorsitzender von „Sportler 4 a childrens world“, wird im Stadion mit Teamkollegen das Projekt des kommenden Jahres vorstellen. Im Mai fällt der Startschuss zum Lauf vom FMO nach Berlin. Der Erlös kommt ebenfalls der Arche Hellersdorf zugute. „Wir haben uns sehr gefreut, als die Sportfreunde auf uns zugekommen sind. Es ist toll, dass die Kinder unser Projekt unterstützen“, ist John McGurk gespannt auf die Resonanz.

John McGurk steht hinter der Alt-Lotter Benefizaktion. Die Sportfreunde auch. „Mitlaufen können alle Kinder und auch Erwachsene, die nicht in Lotte wohnen“, wirbt Klaudia Söll für ein starkes Teilnehmerfeld. Anmeldungen sind in der Geschäftsstelle an der Jahnstraße, Tel. 4855, möglich.

Selbstredend gibt es auch diesmal zahlreiche Aktionen für verschiedene Altersgruppen in der PGW-Arena: 4,5 Meter hoher Kletterfelsen, 10 Meter Bungeerun, Hüpfburg, Kettenkarussell, Bewegungsstationen, Lillifee-Zelt, Wavesy-Schnuppertraining, Tanzen, Turnen, Bolzen und vieles mehr. Gegen kleinen und großen Hunger gibt es Selbstgebackenes in der Cafeteria, aber auch Bratwurst, Pommes, Spaghetti und Co.

Quelle: www.neue-oz.de




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