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Regionalliga West
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Kinderturnen
Donnerstags:

14.00 - 15.00 Uhr, 4 bis 6 Jahre
15.00 - 16.00 Uhr, 3 bis 4 Jahre
17.00 - 18.00 Uhr, ab 6 Jahre
18.00 - 19.00 Uhr, ab 10 Jahre

Freitags:

10.30 - 11.30 Uhr, ab 3 Jahre

SFL-Halle in der PGW-Arena

Kursleiterin: Klaudia Söll

Kinder sind ständig in Bewegung, sie toben, tollen, laufen, springen, rollen. Bewegung ist ein elementarer Bestandteil ihrer Entwicklung und wirkt sich nicht nur auf die körperliche Entwicklung aus. Wahrnehmung und Bewegung eröffnen dem Kind Möglichkeiten sich selbst und seinen Körper zu begreifen, seine Umwelt zu erschließen und auf diese einzuwirken.

Fehlende Bewegung und Bewegungserziehung führt besonders unter heutigen Lebensbedingungen häufig zu einer Unterdrückung der kindlichen Bedürfnisse, zu motorischen Defiziten und hat dann meist nachhaltige Folgen für die Entwicklung der Persönlichkeit eines Kindes!

Ohne Bewegung kein Lesen und Schreiben, denn Begreifen kommt von Greifen - Greifen ist eine Bewegung.

"Kinder brauchen eine starke Lobby!"

Wir setzen das Konzept von Dr. Klaus Balster, Vorsitzender des Ressorts "Bewegung, Spiel und Sport für Kinder und Jugendliche" um und gestalten unsere Bewegungsstunden in dieser Form.

Durch gemeinsames Ziehen, Schieben, Schleppen entsteht eine altersgerechte Gerätelandschaft, bei der die Kinder auch eigene Ideen einbringen dürfen.

Hier können Mut, Kraft und Ausdauer, sowie Geschikcklichkeit und Körperbeherrschung trainiert werden.

Laufspiele, Ballspiele, Partnerspiele und Spiele zur Förderung der Schnelligkeit runden die Sportstunde ab und stärken Sozialverhalten und Teamgeist.

Geschrieben von Admin am Mittwoch, 20. Januar 2010


Bewegende Übungen zu zehn Themen
Von Ursula Holtgrewe

Lotte.
„Kommt, wir geben noch mal Gas!“ heißt es im Kinder-Fitness-Superhit „Theo“. Die jungen Turner der Sportfreunde folgten und wärmten sich zur Musik ordentlich auf.

An vier Nachmittagen legten mehr als 40 Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren zum ersten Mal das Kinderturnabzeichen des Deutschen Turnerbundes ab. Die fröhliche wuselige Gruppe erhielt Anleitungen von Kursleiterin Ute Steinbach-Hunger und Klaudia Söll, Leiterin Gymnastik und Turnen.
Es war ganz schön was los in der Gymnastikhalle neben der PGW-Arena und beim Geräteturnen in der Sporthalle. Gut, dass auch helfende Eltern zur Stelle waren und die Stationen betreuten.

„Den Kindern macht das einfach Spaß. Wer bei einer Übung Schwierigkeiten hat, kann das bei anderen wiedergutmachen. Jedes Kind hat nun mal andere sportliche Begabungen“, erklärte Klaudia Söll.

Herausforderungen für das Abzeichen gab es in zehn Themen: „Hängen und Stützen“, „Sinne“, „Handgeräte“, „Rhythmik“, „Turnspiele“, „Springen, Fliegen und Landen“, „Gehen und Laufen“, „Rollen, Rutschen und Fahren“, „Gerätebahn“ sowie „Zirkuskünste“.

Koordination, Konzentration, Bewegungskompetenz und die damit zusammenhängenden Fertigkeiten mussten die Lotter nachwuchssportler zeigen – ganz beiläufig, denn ehrgeizig und mit Freude an der Bewegung waren alle bei der Sache. Gegenseitige Hilfe und der Erfolg stärkten soziale Kompetenz und Selbstbewusstsein. So wurden auch diese Übungsprozesse dem Sportfreunde-Motto „Wir machen Kinder stark“ gerecht.

Bei der Gerätebahn war offenkundig die schwerste Übung der Hocksprung auf den Kasten, bei dem beide Füße auf der Oberfläche landen mussten. Nach einigen Wiederholungen wandelte sich bei den meisten der Frust in stolzes Strahlen, wenn die anspruchsvolle Übung gelang.

Der letzte der vier Nachmittage war der spannendste. In der Sporthalle zeigten die Turner, dass sie Übungen beispielsweise an Ringen und auf dem Barren beherrschten. Zum Beispiel: „Guten Tag“ mal anders. Auf dem Barren näherten sich zwei Kinder im Vierfüßlergang. Das war zu schaffen, denn Gleichgewichtsgefühl hatten alle.

Die Herausforderung schlechthin war dann das Händeschütteln, denn da galt es, sich als „Dreifüßler“ auf dem Gerät zu halten.

Später legten alle in der Gymnastikhalle die letzte Übung ab und malten mit einem Stift zwischen den Zehen einen Baum, ein Haus und ihren Namen auf ein Blatt.

Und dann war es so weit: Jeder hatte bestanden und nahm freudestrahlend seine Urkunde entgegen. Als weitere Belohnung verschenkte der Verein bunte Aufnäher, so dass die jungen Turner nun mit ihrer Sportkleidung jedem zeigen können, dass sie wahre Könner sind.

17.10.2008

Quelle: www.neue-oz.de


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