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04.02.2012 | Test statt Meisterschaftsspiel
Vor einer Woche noch Gegner in der Regionalliga - nun Gegner in einem Testspiel, Fabian Liesenfeld (links) und ein Schalker Gegenspieler. (Foto: Mrugalla)

Lotte - Testspiel statt Meisterschaft heißt es am Samstagnachmittag für die Sportfreunde Lotte. Nachdem das Punktspiel gegen Borussia Dortmund abgesagt worden ist, reagierten sie schnell und schlossen ein Testspiel gegen die U23 des FC Schalke 04 ab. Anstoß ist am Samstag um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der connect-M-Arena.

Fast komplett abgesagt worden ist der für heute geplante 22. Spieltag in der Regionalliga West. Lediglich die Begegnungen zwischen FSV Mainz 05 II und Wuppertaler SV sowie 1. FC Köln II und VfL Bochum II sollen stattfinden. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese beiden Partie im ebenfalls noch abgesetzt werden.

Nachdem der Spielausfall zwischen SF Lotte und Borussia Dortmund II schon am Donnerstag bekannt war, haben die Sportfreunde schnell reagiert und für den heutigen Samstag ein Testspiel anberaumt. Ab 14 Uhr stellt sich die U 23 des FC Schalke 04 auf dem Kunstrasenplatz der connect-M-Arena vor. Vor einer Woche noch standen sich beide Seiten in der Meisterschaft gegenüber. Mit 2:0 blieb Lotte durch Treffer von Aleksandar Kotuljac und Michael Hohnstedt siegreich.

SFL-Trainer Maik Walpurgis: „Die tiefgefrorenen Rasenflächen gleichen zurzeit Betonebenen, auf denen wegen der hohen Verletzungsgefahr kein Spiel möglich ist. Ich bin froh, dass wir mit Schalke so schnell einen gleichwertigen Testspielgegner auf Kunstrasen gefunden haben und so im Spielrhythmus bleiben.“

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -

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04.02.2012
30.01.2012
30.01.2012

Spiel gegen Dortmund abgesagt – Test gegen Schalke II

Lotte. Noch nimmt es Maik Walpurgis gelassen: „Es ist halt Winter“, sagt der Trainer der Sportfreunde Lotte. Weil die Stadt Dortmund den Rasenplatz Rote Erde bis 13. Februar gesperrt hat, fällt die heutige Partie des Fußball-Viertligisten bei Borussia Dortmund II aus. Insgesamt wurden sieben Spiele der Regionalliga West abgesagt.

„Es ist ja erst die zweite Spielabsage in diesem Jahr“, erklärt Walpurgis: „Das geht noch.“ Immerhin konnte sein Team nach der Absage des Rückrundenstarts in Idar-Oberstein am vergangenen Freitag spielen und mit dem 2:0-Sieg gegen Schalke II die Tabellenführung ausbauen.

Und gegen die Schalker Reserve geht es auch heute gleich noch einmal. Da auch die Partie in Gelsenkirchen gegen Trier abgesagt wurde, testen die Sportfreunde heute (14 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz an der connectM-Arena in Lotte gegen 14. der Tabelle.

„Es war schwierig, einen Gegner zu finden, aber wir wollten unbedingt im Rhythmus bleiben“, sagt Walpurgis und erklärt: „Einen Rasenplatz zu finden, der bespielbar ist, ist im Moment fast unmöglich. Da hätten wir uns auch gleich auf dem Aldi-Parkplatz an der Jahnstraße verabreden können. Da sind die Bedingungen ähnlich.“

Auch das Training halten die Sportfreunde derzeit auf Kunstrasen ab. Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse blieben weitere Verletzungen in dieser Woche aus. Positives gab es von Tim Gorschlüter zu vermelden, der lange verletzt (Leistenprobleme) war. „Er konnte alle Trainingseinheiten absolvieren und holt seinen Rückstand auf“, so Walpurgis.

Neuigkeiten gibt es zudem in Sachen Terminierung. Das Heimspiel gegen Elversberg findet am 9. März (19 Uhr) statt. Die Auswärtspartie bei der TuS Koblenz wurde wegen einer Großveranstaltung in der Nähe des Stadions auf den 15. März (19 Uhr) vorverlegt. Wann die Partie gegen Dortmund nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

Quelle: www.neue-oz.de - Susanne Fetter -

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Michael Hohnstedt erzielte das 2:0 für die Sportfreunde. (Foto: Mrugalla)

SF Lotte nach Sieg über Schalke auf Wolke sieben

Großes bahnt sich an
Lotte - Die Sportfreunde Lotte sind gerüstet. Sie können nach dem erfolgreichen Einstieg ins neue Jahr Großes schaffen. Der 2:0-Erfolg über Schalke und die Niederlage von Eintracht Trier bietet der Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis alle Möglichkeiten.

Riesengroß war die Freude bei den Sportfreunden Lotte am Freitagabend. Sie hatten gegen die U 23 des FC Schalke 04 hochverdient mit 2:0 (1:0) gewonnen und damit einen optimalen Start ins neue Jahr hingelegt. Noch zufriedener blickten sie am Samstagnachmittag drein, als der Ausrutscher von Eintracht Trier bekannt wurde. Die Saarländer hatten daheim mit 0:1 gegen SC Idar-Oberstein verloren und liegen damit bereits fünf Zähler hinter Lotte, das sogar noch eine Partie weniger ausgetragen hat.

Es war ein Spiel der Debüts und Premieren am vergangenen Freitag. Alle fünf Neuzugänge hatten ihren Anteil am Sieg. David Buchholz, Aleksandar Kotuljac und Oliver Zech spielten von Anfang an, Jerome Assauer und der erst am Donnerstag von Preußen Münster verpflichtete Julian Loose wurden eingewechselt. „Endlich mal wieder ein Sieg. Das habe ich schon längere Zeit nicht mehr mitgemacht“, freute sich Loose. Der hat nach nur wenigen Tagen in Lotte bereits erkannt, „dass sich hier einiges bewegen lässt.“ David Buchholz freute sich, im ersten Spiel ohne Gegentor geblieben zu sein. „So kann es weitergehen“, blickt er hoffnungsfroh in die Zukunft.

Rundum zufrieden war auch Michael Hohnstedt. Der Linksverteidiger hatte schon mehrfach in dieser Saison Latte und Pfosten getroffen, am Freitag durfte er endlich sein erstes Tor erzielen. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Nach der Niederlage gegen Trier im letzten Spiel des vergangenen Jahres haben wir gegen Schalke die richtige Antwort gegeben und verdient gewonnen. Dieser Sieg ist sehr wichtig. Dass ich getroffen habe, macht mich überglücklich.“

Das war auch Aleksandar Kotuljac. Er kommt zwar aus der 3. Liga, dennoch sind die Fußstapfen, die sein Vorgänger Marcus Fischer hinterlassen hat, riesengroß. Doch der Ex-Osnabrücker scheint sie ausfüllen zu können. Erstes Spiel für die Sportfreunde, erstes Tor und eine gute Leistung gezeigt. „Was will man mehr“, meint „Kotte“. „Das war ein super Einstand.“ Der neue Mittelstürmer hätte sogar noch nachlegen können, doch scheiterte er wie Marc Lorenz am glänzend parierenden Schalker Keeper Robin Himmelmann. Der konnte trotz eines doppelten Nasenbeinbruchs mit einer Maske spielen. Die schien ihn überhaupt nicht zu belasten, denn er zeigte eine erstklassige Leistung.

Die riefen auch die Sportfreunde über weitere Strecken der Partie ab. Noch nie seit ihrer Regionalligazugehörigkeit hatten sie das erste Spiel nach der Winterpause gewonnen. 0:1 gegen Mainz 05 II (Saison 2008/2009), 0:1 in Saarbrücken (2009/2010), 2:2 gegen Elversberg (2010/2011) lauten diese Resultate zum Jahresauftakt. Erstmals hat es diesmal zum Sieg gereicht. Auch die Meister der vergangenen drei Jahre, Borussia Dortmund II, 1. FC Saarbrücken und Preußen Münster, waren vor ihren Aufstiegen jeweils erfolgreich ins neue Jahr gestartet.

Das scheint sich Großes anzubahnen am Autobahnkreuz. Trainer Maik Walpurgis will davon zwar überhaupt nichts wissen und sagt: „Die Regionalliga ist so stark und ausgeglichen, die Saison ist noch so lang. Da kann noch unglaublich viel passieren.“ Richtungsweisend ist jedoch immer ein erfolgreicher Einstieg. Den haben die Sportfreunde hingelegt. Zudem scheinen die Neuzugänge, die Löcher, die durch die langzeitverletzten Spieler entstanden sind, stopfen zu können. Deshalb dürfen die Fans langsam anfangen zu träumen, wenn auch die Saison noch unglaublich lang ist.

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -

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Trier verliert – Lotte mit vier Punkten Vorsprung auf Gladbach

„Das muss jetzt Ansporn sein“
Lotte. Ganz ernst war die Frage nicht gemeint, dafür trug sie umso mehr zur Erheiterung bei der Pressekonferenz in der Connect-M-Arena bei. 2:0 hatten die Sportfreunde Lotte am Freitag die Partie der Fußball-Regionalliga West gegen Schalke II gewonnen, doch das Thema kreiste schnell um Kai Bastian Evers. Der Außenverteidiger hatte im Kader gefehlt.

Sein Spitzname: „Verkehrs-Kai“ – in Anlehnung an einen Moderator, der im Radio über die Lage auf den Straßen berichtet. Als ein Journalist wissen wollte, ob „Verkehrs-Kai im Stau“ gestanden habe, da war es beinahe um die Contenance des Trainers geschehen. „Nein“, sagte Maik Walpurgis und lachte. Der Grund sei „ein Missverständnis“ gewesen.

Macher Manfred Wilke klärte später auf: „Wir hatten eine Serverumstellung im Büro. Dabei sind einige Mails verschüttgegangen.“ Darunter eine, in der es um die Verlängerung der Spielberechtigung für Evers ging. „Mittlerweile ist alles erledigt“, sagt Wilke. Evers darf bald wieder ran.

Auch ohne ihn baute Lotte die Tabellenführung in der Regionalliga West aus – mit Unterstützung des SC Idar-Oberstein. Der Tabellen-Vorletzte gewann bei Eintracht Trier mit 1:0. Mit 42 Zählern thronen die Lotter auf Platz eins. Trier ist Dritter (37). Dazwischen schob sich Mönchengladbach II (38), das 2:1 gegen Elversberg gewann.

„Das war überraschend“, sagte Walpurgis: „Das belegt aber auch das, was ich immer predige: Die Liga ist unberechenbar. Mit 90 Prozent Leistung kann man nicht gewinnen.“ Auch die Lotter müssen noch in Idar-Oberstein ran. Das Nachholspiel wurde erneut verschoben – auf Mittwoch, den 28. März.

Weshalb Trier stolperte? Damit das interessiert Walpurgis wenig. „Wir schauen nur auf uns“, erklärte er. Ein wenig aber schaut er natürlich auch auf die anderen. „Na ja, wenn ein Konkurrent Punkte lässt, nehmen wir das schon gerne zur Kenntnis.“

Viel verändert habe sich aber nicht. „Es bleibt ein Dreikampf. Die vier Punkte Vorsprung, die wir jetzt haben, dürfen wir nicht als Ruhepolster sehen“, warnte er, „sie müssen Ansporn sein.“

In der nächsten Woche geht es gegen Dortmund, das Kotrainer Ovid Hajou am Samstag in Leverkusen 2:1 siegen sah. „Die Erkenntnis aus dem Hinspiel hat sich bestätigt“, sagte Walpurgis, „Dortmund ist sehr stark.“

Evers wird dann wieder im Kader stehen, einige andere könnten Lotte vorher verlassen. Sicher ist: Ersatzkeeper Vasileios Smyridis geht zur Reserve. Florian Rüter steht mit Rödinghausen und RW Ahlen in Kontakt, wohin bereits Maximilian Dahlhoff ging. Möglich, dass noch ein weiterer Spieler geht.

Der Mitarbeiter, dem das Missgeschick im Büro passierte, darf übrigens bleiben. „Wo gearbeitet wird, passieren eben auch Fehler“, sagte Wilke. Die Gelassenheit dürfte ihm nach dem Wochenende nicht schwergefallen sein.

Quelle: www.neue-oz.de - Susanne Fetter -

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