Stimmen zum Spiel

Michael Jonas - 06.04.2019

Steve Kroll, Torwart der Sportfreunde: „In der ersten Halbzeit haben wir alles vermissen lassen, was wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir wenigstens eine Reaktion gezeigt. Wir wussten von Anfang an, dass es schwer wird und wir bis zum Schluss der Saison alles geben müssen. Ich hatte heute den Eindruck, dass jeder sein eigenes Ding macht.“

Frank Heinemann, Trainer des KFC Uerdingen: „Es war ein sehr wichtiges Spiel für uns, nachdem alle nur von unserer Negativserie gesprochen hatten. Der Druck war sehr groß. Gut, dass wir im Pokal mit dem 2:0 in Essen einen Erfolg hatten. Es ist unwahrscheinlich, welche Last nach so einem Spiel von einem fällt. Ich habe Lotte in Osnabrück gesehen, wo sie super dagegen gehalten haben, vielleicht sogar die bessere Mannschaft waren.  Für uns war es optimal, dass wir schnell in Führung gegangen sind. In der Pause haben wir klar und deutlich gesagt, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen. Wir durften den Rhythmus nicht verlieren. Lotte ist nach dem 1:3 zurückgekommen. Wir haben dann aber ordentlich verteidigt. Wir hätten den einen oder anderen Konter besser fahren können. Es war ein ganz wichtiges Spiel für uns. Ich wünsche Nils und Lotte alles Gute, dass sie der 3. Liga erhalten bleiben.“

Nils Drube, Trainer unserer Sportfreunde: „Sportlich müssen wir uns für die erst Halbzeit bei allen Fans und Verantwortlichen von Lotte entschuldigen. Wir standen total neben uns.  Das war katastrophal. Wir haben in der Höhe absolut verdient zurückgelegen. Wir können uns nicht auf das Fehlen von Stabilisatoren berufen. Wir dürfen uns nicht auf diese Art und Weise aufgeben. Das ist nicht das Gesicht dieser Mannschaft, auch wenn wir die letzten Spiele nicht erfolgreich gestalten konnten. Wir haben gesagt, dass wir uns so eine Halbzeit nicht nochmal erlauben können. Dann hat die Mannschaft die Reaktion gezeigt, wenn man Stolz und Ehre hat. Die Mannschaft hat ihre Mentalität wiedergefunden. Jetzt hat hoffentlich jeder gemerkt, worum es geht. Für müssen an einem Strang ziehen. Für unser Ziel geben wir alles. Die Spieler verhalten sich absolut professionell. Den Wechsel von Maxi Oesterhelweg vor der Pause war notwendig, weil die ganze linke Seite offen war. Wenn man keine Bindung zum Spiel findet, spielen seine Standards keine Rolle. Wir mussten reagieren, weil wir nicht in der Lage waren, die Seite zu schließen.“