Stimmen zum Spiel

Michael Jonas - 22.12.2018

Sinan Karweina, Spieler der Sportfreunde Lotte:  „In der ersten Halbzeit haben wir das ganz gut gemacht. Leider haben wir einige Chancen vergeben. Einem 0:2 hinterherzulaufen bei diesen Bedingunge ist sehr schwer. Meppen hat aus wenig viel gemacht. Wir müssen jetzt die Köpfe freibekommen über Weihnachten und in der Rückrunde wieder angreifen.“

Christian Neidhart, Trainer des SV Meppen : „Wir haben in der Vorbereitung einen Riesenfokus auf Standards gelegt. Gegen Kaiserslautern hatten wir 18 davon und nichts daraus gemacht. Diesmal hat es geklappt. Wir wollten die Lotter Passwege zustellen. Das ist uns in der zweiten Halbzeit gut gelungen. Da haben wir keine großen Chancen der Sportfreunde mehr zugelassen.  Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen, wie sie mit der Drucksituation und den vielen Verletzungen fertig geworden ist. Der eine oder andere ist auf dem Zahnfleisch gegangen. Wir können jetzt beruhigt in die Weihnachtspause gehen.  Danach wollen wir neue Kräfte sammeln. Ich sage es noch einmal: „Unser Champions League-Platz ist Rang 16.“

 

Nils Drube, Trainer Sportfreunde Lotte: „Fußball ist ein Ergebnissport. Da nützt es nichts, wenn mann in der ersten Halbzeit überlegen war. Die Mannschaft hat das zunächst fantastisch umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Nach dem 0:1 war bei uns ein Bruch im Spiel. Ich kritisiere ungerne Schiedsrichter. Aber  dem 1:0 ist ein klares Handspiel vorausgegangen. Beim 0:2 haben wir sehr naiv verteidigt. In der zweiten Halbzeit haben wir mehrere Umstellungen vorgenommen. Man hat gesehen, dass es nicht unsere Kerndisziplin ist, hundertprozentige Chancen herauszuspielen. Es gibt bessere Zeitpunkte, als kurz vor Weihnachten zu verlieren. Aber wir sind absolut von unserem Weg überzeugt.  Wir werden uns so vorbereiten, dass wir eine bessere Rückserie als die Hinserie spielen.“

Tim Wendel, der nach langer Verletzungspause sein Comeback gab: „Das war ein super Gefühl. Ich danke den Trainern, dass sie mir die Chance gegeben haben, zum Abschluss des Jahres noch einmal zu spielen. Das Vertrauen gibt mir viel.  Das 0:2 hier in Meppen ist ärgerlich. Das ist ein ungünstiger Zeitpunkt. Die beiden Trainer haben das nach dem chaotischen Saisonstart super gemacht und die Mannschaft aus dem Tabellenkeller geführt.“