Stimmen zum Spiel

Michael Jonas - 16.12.2018

Maximilian Oesterhelweg, Lotter Torschütze zum 2:2: „Am Ende des Tages müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben nicht gut gespielt. Das muss man auch mal ehrlich sagen. Wir sind gut angefangen, haben dann aber nach der Pause den Faden verloren. Da sind wir richtig unter Druck geraten. Zu meinem Tor: Bei den Wetterverhältnissen musste ich es einfach versuchen. Dass ich meiner Mannschaft damit einen Punkt gerettet habe, umso besser.“

Nils Drube, Trainer der Sportfreunde Lotte: „Die ersten 20, 25 Minuten sind wir richtig gut angefangen. Wir hatten eine gute Ordnung und gute Abstände. Wir haben den Gegner nicht in den Rhythmus kommen lassen. Das Tor hatten wir uns verdient. Den Gegentreffer haben wir abgeschenkt, indem wir den Konter nicht unterbunden haben. Dann war ein Bruch bei uns im Spiel. Wir haben die Räume zu groß werden lassen. Da hat man gemerkt, wo wir Defizite haben. Wir haben nicht mehr gut verteidigt. Wir konnten froh sein, mit dem Unentschieden in die Halbzeit zu gehen. Dass Würzburg mit viel Wucht aus der Halbzeit kommen würde, war uns klar. Auch wenn der Führungstreffer aus einer klaren Abseitsposition erzielt wurde, war er nicht unverdient. Wir haben versucht, einen kreativen Moment reinzubringen. Das ist uns gelungen. Dann ging es wild hin und her. Meine Mannschaft hat an sich geglaubt und ist nach dem Rückstand nicht zusammengebrochen. Das spricht für unsere Spieler.“

Michael Schiele, Trainer der Würzburger Kickers: „Wir wollten Druck machen und mal nicht in Rückstand geraten. Das Tor der Lotter fiel aus dem Nichts, aus einem Standard heraus. Wir hatten auch viele Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte, hatten eine gutes Gegenpressing und schaffen den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit sind wir angerannt, haben zweimal Alu getroffen und sind verdient in Führung gegangen. Wir hätten das dritte Tor machen müssen. Dann trifft Oesterhelweg mit einem Weitschuss auf dem glitschigen Boden. Wir schenken zwei Punkte her. Für uns ist das 2:2 nach 90 Minuten zu wenig.“