Sportfreunde in Wegberg-Beeck – erste Auswärtspunkte müssen her!

03.12.2020

Auch wenn auf die Sportfreunde Lotte am Freitagabend (4. Dezember) mit dem FC Wegberg-Beeck ein wahrhaftig unbequemer Gegner wartet, so stellt sich die Mannschaft von Imke Wübbenhorst selbst den Anspruch nun endlich drei Punkte aus der Fremde mitzunehmen. In den verbleibenden Aufgaben dieses Jahres soll eine möglichst akzeptable Ausgangslage für die Rückrunde geschaffen werden. Die morgige Partie im Beecker Waldstadion wird um 19:30 Uhr angepfiffen.

Dabei können die Blau-Weißen durchaus auf das letzte Gastspiel bei der Kölner U21 aufbauen, aus dem man trotz des unglücklichen Ausgangs viel Positives mitnehmen kann. Insbesondere auf Effizienz und das nötige „Matchglück“ wird es im drittletzten SFL-Auftritt des Jahres 2020 ankommen. Die südwestlich von Mönchengladbach gelegenen Gastgeber zeigten sich zuletzt als äußerst schwer zu bezwingen. So verlor das Team von Trainer Michael Burlet nur eines der vergangenen neun Partien und setzte sich in dieser Spielzeit vor allem gegen Teams aus der Abstiegszone durch. Verdientermaßen distanzierte man sich mittlerweile bis auf vier Punkte auf die unteren Plätze. “Über Sechser Marvin Brauweiler, Fehr auf der linken Seite und Hasani - mit bereits vier Treffern - läuft ihr Spiel. Sie kreiren viele gute Umschaltmomente“, sagt Wübbenhorst zum Gegner. Während die Sportfreunde auf die gelbgesperrten Plautz, Leon Demaj und den verletzten Massih Wassey verzichten müssen, ist Wegberg-Beeck gezwungen auch ihren zweiten Torhüter zu ersetzen, der zuletzt mit Roter Karte beim 0:0 in Münster frühzeitig das Feld verlassen musste. Die etatmäßige “Nummer Eins” Stefan Zabel verletzte sich Anfang November. „Es ist wichtig, dass wir jetzt nicht nur reden, sondern auch all das umsetzen“, ergänzt Lottes Fußballlehrerin und spielt damit ebenfalls auf die sich zu verbessernde Konsequenz vor dem Tor an.

Zurückblicken können die Sportfreunde Lotte auf zwei Aufeinandertreffen mit dem FC Wegberg Beeck. In der Saison 2015/2016 unter Ismail Atalan holte der spätere Aufsteiger in die 3. Liga die volle Ausbeute.

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(Text: Tobias Wehrmeier | Foto: Frank Diederich)