Lotte in Wiedenbrück – Neue Impulse für das letzte Spiel des Jahres

18.12.2020

Den letzten Auftritt einer ereignisreichen Hinrunde bestreiten die Sportfreunde Lotte am morgigen Samstag (19. Dezember) beim SC Wiedenbrück. Ab 14 Uhr sollen im Jahnstadion mit einer ähnlichen Körpersprache wie zuvor gegen Rot-Weiss Essen noch einmal drei Punkte eingefahren werden. Dabei nimmt dann auch ein neuer Chef auf der Trainerbank der Blau-Weißen Platz.

Mit dem bisherigen Co-Trainer Andy Steinmann erhoffen sich die Sportfreunde neue Kräfte und ebenso eine bessere Effizienz. Nachdem zuletzt die Leistung der Mannschaft durchaus passte soll nun auch am wichtigsten Rädchen, der positiven Ergebnisse, gedreht werden. „Ich komme mit dem Team super zurecht. Jetzt muss jeder Einzelne zeigen, dass wir da unten nicht rein gehören“, zeigte sich Steinmann mit den ersten Tagen seines neuen Amtes zufrieden und zugleich fokussiert. Gegner Wiedenbrück blickt insgesamt auf eine ausgeglichene Hinrunde zurück, die für einen Aufsteiger jedoch grundsolide scheint. Mit 24 Zählern und dem elften Platz sind die Ostwestfalen derzeit fernab akuter Abstiegsnot. Auch wenn das Team von Daniel Brinkmann in den letzten drei Partien lediglich einmal punkten konnte. „Sie haben einige Spieler, die schon seit Jahren in der Regionalliga mitmischen“, so der SFL-Coach und nennt dabei vor allem die erfahrenen Robin Twyrdy oder Ex-Lotteraner Oliver Zech. Doch zu lange wollte sich der frischgebackene Cheftrainer nicht mit dem letzten Widersacher des Jahres 2020 aufhalten: „Wir wollen uns vor allem auf unsere eigenen Stärken besinnen und zeigen, dass wir zu deutlich mehr in der Lage sind.“ Auf die SCW-Torjäger Phil Beckhoff (9 Treffer) und Niklas Szeleschus (4 Treffer) ist man dennoch gut vorbereitet.

Hoffnung macht zudem die Statistik. In den bislang 15 Regionalliga-Duellen zwischen den Sportfreunden Lotte und dem SC Wiedenbrück blieben die Blau-Weißen stets ungeschlagen, holten elf Siege und vier Remis. Gute Vorzeichen also, für den ersten Auswärts-Erfolg der Saison.

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(Text: Tobias Wehrmeier | Foto: Rolf Grundke)