Junge „Fohlen“ zu Gast in Lotte

16.10.2020

Am morgigen Samstag (17. Oktober, 14 Uhr) reist mit der U23 von Borussia Mönchengladbach ein weiterer, gut in die Saison gestarteter Gegner ins Tecklenburger Land. Dabei sind gemäß der Corona-Verordnung auch erstmals mehr Zuschauer im Sportpark am Lotter Kreuz gestattet. Die Mannschaft von Imke Wübbenhorst will das für sich nutzen und einen ähnlich leidenschaftlichen Auftritt hinlegen wie beim letzten Heimerfolg über Fortuna Köln.

Der Gegner aus dem Rheinland zog unter der Leitung von Ex-Uerdingen-Coach Heiko Vogel zwar zuletzt im kleinen U23-Lokalderby gegen den 1. FC Köln den Kürzeren (1:2), doch trotzdem befindet man sich mit bereits 14 gesammelten Punkten aktuell nur drei Zähler hinter der Spitze. Die gefährliche Offensivabteilung, mit dem schon etwas erfahrenerem Thomas Kraus und einigen jungen Talenten, gilt dabei als eines der Prunkstücke der Gäste. Mit Fortuna Düsseldorf II (beide 15 Treffer) stellen die Borussen bisher die „Torfabrik“ der Regionalliga West dar. „Wieder mal ein Gegner, der vieles spielerisch lösen will“, weiß Wübbenhorst. 

Timo Brauer wird dabei wieder zum Kader gehören. Verzichten müssen die Sportfreunde lediglich auf Filip Lisnic (Zerrung), Emre Aydinel, sowie Conrad Azong, die sich beide wieder im Lauftraining befinden. Sonst sind mit u.a. Neuzugang Hüseyin Bulut alle Mann an Bord. “Es muss morgen nicht unbedingt alles schön aussehen, es dürfen auch “schmutzig” die drei Punkte geholt werden”, so die SFL-Trainerin.

Erst 2016 kämpften die Sportfreunde Lotte gemeinsam mit Mönchengladbachs Zweitvertretung zusammen um die Meisterschaft in der Regionalliga West. Das lange Kopf-an-Kopf-Rennen entschied das Team vom damaligen Trainer Ismail Atalan am Ende mit deutlichem Vorsprung für sich und stieg später in die 3. Liga auf. Ansonsten gab es in 17 Duellen 9 Siege für Lotte, bei 6 Unentschieden und zwei Niederlagen.

Livestreams vom Spiel:

Soccerwatch.tv: https://soccerwatch.tv/video/52201

Sporttotal.tv: https://sporttotal.tv/ma9d2e548a

(Text: Tobias Wehrmeier | Foto: Frank Diederich)