Westfalenpokal: Sportfreunde egalisieren kalte Dusche

18.08.2021

Auch wenn das Team von Trainer Andy Steinmann einen Start in das Pokalspiel erwischte, wie ihn sich wahrlich kein höherklassiger Verein gegen einen vermeintlichen „Underdog“ wünscht, kamen die Sportfreunde Lotte spätestens im zweiten Spielabschnitt dennoch zu einem souveränen 4:1 (1:1)-Erfolg bei Siebtligist SCV Neuenbeken. Damit ziehen die Blau-Weißen in die zweite Runde des Krombacher Westfalenpokals ein.

Das war schon ein kleiner Moment des Staunens, als der Paderborner Klub aus der Landesliga (Staffel 1) nach gerade einmal zwei absolvierten Minuten einen Freistoß zugesprochen bekam und Miguel Jan Soylu die Sportfreunde bereits früh durchaus auf dem falschen Fuß erwischte. Jenes 1:0, ein denkwürdiger Moment für den SCV-Akteur, welcher zuvor bereits 33 Treffer in 52 Partien für Neuenbeken erzielte (2.). Zwar war Lotte in der Folge das eindeutig feldüberlegene Team, trotzdem machten es die Gastgeber dem Regionalligisten keineswegs einfach, wenngleich beispielsweise der vorne agierende Dominique Domröse knapp am Torpfosten scheiterte (6.). Zurück ins Spiel fand das SFL-Team etwa zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff, als Ka-ram Han auf Vorlage von Timo Brauer zum 1:1-Ausgleich einnetzte (35.).

Deutlich effizienter kam die Steinmann-Truppe aus der Kabine und ging durch den Kopfball des neuen Innenverteidigers Manasse Fionouke an der Bekekampfbahn drei Minuten nach dem Seitenwechsel mit 2:1 in Führung (48.). Eine Stunde war gespielt, da besorgte Nils Stettin - auch dank kräftiger Mithilfe Emre Aydinels - das 3:1 (60.). Letzterer schloss wenig später aus etwa 16 Metern sehenswert ins rechte Eck ab und traf zum 4:1-Endstand. Auf einen leidenschaftlichen Auftritt des Landesligisten aus dem Paderborner Osten hatten die Sportfreunde letztlich doch noch die passenden Antworten parat.

Weiter geht es am Samstag (21. August, 14 Uhr) mit dem zweiten Spieltag der Regionalliga West. Dann empfangen die Sportfreunde Lotte im eigenen Stadion den VfB Homberg.

(Text: Tobias Wehrmeier I Foto: Alexander Frontzek)