|
News
Pressespiegel
Archiv
Stadionzeitung
Regionalliga West
Tabelle
Spielplan
Statistiken
bei www.fussball.de
|
|
18.12.2011 | Sportfreunde testen Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden
Bereits seit gut einer Woche befindet sich das Team von Trainer Maik Walpurgis in der wohlverdienten Winterpause. Bevor es am 21. Januar 2012 mit dem Rückrundenauftakt beim Aufsteiger SC Idar-Oberstein in der Liga weitergeht, hat das Trainerteam ein erstes, attraktives Vorbereitungsspiel vereinbart.
Nachdem Walpurgis seine Mannen am 2. Januar erstmals zum Training bittet, reist die Mannschaft am Freitag, 6. Januar zum SV Wehen-Wiesbaden. Ausgetragen wird die Partie um 15.00 Uhr auf dem Trainingsgelände des Drittligisten in Taunusstein-Wehen.
ch
14.12.2011 | Jetzt Rückrundendauerkarte sichern!
Noch kein Weihnachtsgeschenk für Ihre Liebsten? Dann empfehlen wir Ihnen die Rückrundendauerkarte der Sportfreunde. Sparen Sie fast 30% im Vergleich zum Tageskartenkauf!
Erhältlich sind die Halbjahreskarten für sämtliche Tribünenbereiche auf der Geschäftstelle an der connectM-Arena. Sichern Sie sich also ab jetzt die Karte für alle neun Heimspiele der Rückrunde und somit gleichzeitig das Vorkaufsrecht auf ihren Stammplatz für die kommende Saison! Hier die Preise im Überblick:
Haupttribüne Sitzplatz:
Vollzahler 92 €
Ermäßigt 72 €
Westtribüne Sitzplatz:
Vollzahler 79 €
Ermäßigt 52 €
Stehplatz:
Vollzahler 59 €
Ermäßigt 39 €
12.12.2011 | Die Serie ist beendet
Lotte - Irgendwann endet jede Serie. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dennoch hatten sich die Sportfreunde Lotte das so nicht vorgestellt. Mit 2:3 (1:1) mussten sie sich am Samstag im Spitzenspiel der Regionalliga gegen Eintracht Trier geschlagen geben. Die Moselstädter können nun sogar im vorgezogenen Punktspiel beim SC Wiedenbrück am Mittwoch nach Punkten gleichziehen.
Die Enttäuschung war groß bei den Sportfreunden. Sie haben die Chance verpasst, sich auf neun Punkte abzusetzen und für eine kleine Vorentscheidung im Titelkampf zu sorgen. Der Wille war vorhanden. Doch die Lockerheit, die die Sportfreunde sonst für gewöhnlich an den Tag legen, fehlte. Sie agierten abwartend, während die Gäste gleich die Initiative übernahmen. Zudem wirkte Eintracht Trier bissiger, so dass der Sieg für die Rheinpfälzer gar nicht mal unverdient war.
Genauso ärgerlich wie die Heimschlappe dürfte der erneute Ausfall des Stammkeepers sein. André Maczkowiak sah in er 78. Minute wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraumes von FIFA-Schiedsrichter Michael Weiner die Rote Karte und wird in den ersten Spielen des neuen Jahres fehlen. Für ihn kam Stefan Tantow in die Partie, der sieben Minuten später kalt erwischt wurde. Einen haltbaren Freistoß von Thomas Drescher ließ er durch die Arme flutschen zum 1:3. Das war die Vorentscheidung. Auch Michael Hohnstedt musste nach einem Zusammenprall mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Das Spiel hielt über weite Strecke, was es versprochen hatte. Es war intensiv und phasenweise auf hohem Niveau. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und boten den Zuschauern gute Unterhaltung. Die Sportfreunde hatten sich eine abwartende Taktik auferlegt, die Gäste interpretierten ihr 4:1:4:1-System äußerst offensiv. Und sie legten los wie die Feuerwehr. Schon nach 90 Sekunden lag die Gäste-Führung durch Alon Abelski in der Luft. Nach diesem heißen Auftakt neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, Dennoch sorgten die Gäste mit ihren blitzschnell vorgetragenen Angriffen durchweg für Gefahr. So fiel auch das 0:1. Thomas Drescher ließ sich in der 34. Minute auf der linken Seite nicht aufhalten. Seine maßgenaue Flanke verwertete Thomas Kraus per Kopf zur Führung. Lange währte die Freude der Trierer aber nicht. Nach einem weiten Pass von David Czyszczon nur drei Minuten später waren sich Oliver Stang und Danny Herzig nicht einig. Martin Hess ging dazwischen, und Herzig stocherte den Ball unglücklich ins eigene Tor.
Ansonsten hatte Hess gegen den kantigen Stang, der vergangene Saison noch für den VfL Osnabrück in der zweiten Liga spielte, einen schweren Stand. Ohnehin schien Eintracht-Trainer Roland Seitz seiner Abwehr zu vertrauen. Bei jedem Freistoß in der Trierer Hälfte oder bei Eckstößen für die Sportfreunden blieben zwei oder drei Angreifer an der Mittellinie in Lauerstellung, um einen schnellen Konter fahren zu können.
So richtig kalt erwischt wurden die Hausherren direkt nach Wiederanpfiff. In der 47. Minute störte Michael Hohnstedt Thomas Kraus nicht energisch genug. Der spazierte durch die SFL-Abwehrreihe und passte zuAhmet Kulabas. Der nahm aus der Drehung Maß und traf zur erneuten Gäste-Führung. „So ein einfaches Tor darf nicht passieren“, ärgerte sich Christian Schlösser.
Von diesem erneuten Gegentreffer zeigten sich die Hausherren geschockt. Zwar nahmen sie nun mehr und mehr das Geschehen in die Hand, doch Trier blieb bei Kontern brandgefährlich. Als in der 78. Minute dann auch noch SFL-Schlussmann Andre Maczkowiak die Rote Karte sah, nahm die Niederlage ihren Lauf. Der ins Tor gerückte Stefan Tantow wurde sieben Minuten später kalt erwischt und ließ einen harmlosen Freistoß von Thomas Drescher zum 1:3 passieren. „Da kann ich dem Stefan keinen Vorwurf machen. Das ist alles sehr unglücklich gelaufen“, verteidigte Maik Walpurgis seinen Reserve-Keeper. Danach warf Lotte alles nach vorne. Trotz mehrere guter Möglichkeiten reichte es nur noch zum 2:3 durch Martin Hess (89.). Es war nicht der Tag der Sportfreunde.
Der Spielfilm zum Regionalliga-Knüller:
2. Thomas Drescher prescht links durch. Er passt zurück zu Alon Abelski. Der steht völlig frei, hämmert das Leder aber über das Tor.
4. Der Ex-Lotter Keeper Andre Poggenborg unterschätzt eine Ecke, klärt dann aber doch im letzten Moment gegen Sebastian Zinke.
29. Christian Schlösser hat Pech mit einem Schuss aus dem Hinterhalt.
34. 0:1: Eine Flanke von Thomas Drescher köpft Thomas Kraus ungehindert zum 0:1 ein.
37. 1:1: Nach einem weiten Pass von Thomas Czyszczon vom eigenen Strafraum nach vorne sind sich Stang und Herzig nicht einig. Hess geht dazwischen, und Herzig stochert den Ball unglücklich ins eigene Tor.
47. 1:2: Thomas Kraus wird nicht energisch genug gestört. Seinen Pass in den Lauf verwertet Ahmet Kulabas aus der Drehung.
55. Alon Abelski tanzt im Strafraum zwei Lotter aus. Sein Schuss verfehlt das Ziel nur knapp.
72. Fahrudin Kudzovic lässt Marc Lorenz stehen. Seinen Schuss klärt Andre Wiwerink auf Linie.
74. Der eingewechselte Simon Engelmann setzt sich durch. Sein Schuss wird geblockt, der Nachschuss von Czyszczon im letzten Monent zur Ecke geklärt.
78. Rote Karte für Torhüter Andre Maczkowiak wegen Handspiels außerhalb des Strafraumes
85. 1:3: Einen Freistoß aus knapp 30 Metern von Thomas Drescher lässt SFL-Torhüter Stefan Tantow durch die Arme gleiten.
87. Patzer von Poggenborg. Der tritt nach einem Rückpass neben den Ball. Das Leder trudelt aber nur an den Pfosten.
89: 2:3. Eine Flanke von Simon Engelmann verwertet Martin Hess per Kopf.
90.+2.: Ein Schuss von Engelmann und in der Folge ein Drehschuss von Hess werden in höchster Not abgewehrt.
SF Lotte: Maczkowiak - Grieneisen, Czyszczon, Wiwerink, Hohnstedt (62. Engelmann) - Gorschlüter, Zinke (77. Rüter) - Liesenfeld, Schlösser (79. Tantow), Lorenz - Hess
Eintracht Trier: Poggenborg - Cozza, Stang, Herzig, Drescher - Opoku Karikari - Kraus, Abelski (87. Hollmann), Pagenburg (81. Zittlau), Kuduzovic - Kulabas (90. Pollok)
Tore: 0:1 Kraus (34.), 1:1 Herzig (38. Eigentor), 1:2 Kulabas (46.), 1:3 Drescher (85.), 2:3 Hess (89.)
Beste Spieler: Gorschlüter - Drescher, Abelski
Gelbe Karten: Grieneisen, Lorenz - Opoku-Karikari, Abelski, Stang
Rote Karte: Maczkowiak (78. Handspiel außerhalb des Strafraums)
Schiedsrichter: Weiner (Giesen)
Zuschauer: 1467
Trainerstimmen
Roland Seitz, Trainer von Eintracht Trier: „Ich habe nun schon ein paar Mal hier gesessen und war traurig. Jetzt sitze ich gerne hier. Wir hatten eine niederschmetternde Bilanz gegen Lotte und haben nun zum ersten Mal gewonnen. Dass gerade wir die Serie der Sportfreunde gebrochen haben macht uns natürlich froh. Damit haben wir uns auch selbst einen Gefallen getan und die Saison spannend gemacht. Lotte hat eine starke Abwehr und versucht es oft mit langen Bällen. Wir wollten Fußball spielen. Immer wenn wir flach gespielt haben, wurde es gefährlich. Aufgrund des Chancenverhältnisses war es ein hochverdienter Sieg für uns.“
Maik Walpurgis, Trainer von SF Lotte: „ Die Niederlage ist sehr bitter. Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Uns fehlte aber ein paar Mal der Punch, um in Führung zu gehen. das 1:2 kurz nach der Pause war ärgerlich, aber auch gut von Trier gespielt. Wir hatten danach sehr gute Möchkeiten. Dann passiert uns wieder eine absolute Kuriostität mit der Roten Karte für unseren Torwart. Aber wir haben nie aufgesteckt, auch nach dem 1:3 nicht. Wir haben alles in die Waagschale geworfen und hatten die Chance zum 3:3. Aber es sollte einfach nicht sein. Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft. Wir haben das beste Team der Halbserie, haben 25 Spiele nicht verloren. Die Jungs haben alles, um auch eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen. Die Niederlage wird uns nicht umwerfen.“
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -
12.12.2011 | Mit der Niederlage gegen Trier endet eine einzigartige Serie
Lotte. Das hatte wohl kaum jemand erwartet. Ausgerechnet im Spitzenspiel haben die Sportfreunde Lotte mit 2:3 die erste Niederlage nach zuvor 25 ungeschlagenen Spielen in Serie kassiert. Dabei hatte auch Lottes Bürgermeister Rainer Lammers vor dem Anpfiff noch einen Lotter Sieg fest im Visier: „Ich denke, dass die Sportfreunde das Spiel mit 3:1 gewinnen werden.“ Doch leider kam es bekanntlich ganz anders.
Dabei stellte Lotte doch in der ersten Halbzeit das klar bessere Team und erkämpfte sich einige gute Chancen. Doch anstatt in Führung zu gehen, schlug es dann im eigenen Tor ein. Beim 0:1 war dann auch Lammers entsprechend bedient. „Das gibt’s doch gar nicht, das hätte ich nicht erwartet. Wir hatten doch die Chancen, die größeren Spielanteile, und dann machen die das Tor.“
Beim kurz darauf folgenden Ausgleich nickte Lammers zwar noch zustimmend, doch nach der Pause schlug seine Stimmung wieder um. Beim 1:2 kurz nach Wiederanpfiff war er entsprechend fassungslos. „Jetzt haben sie auch noch den Start verschlafen, das sieht nicht gut aus.“ Da musste Lammers sich erst einmal stärken, zumal er nach eigenen Aussagen zuvor auch kein Mittagessen bekam. Einer leckeren Brezel in Halbzeit eins folgte nach der Pause eine schmackhafte Currywurst von Lottes Caterer Alexander Frontzek. Dennoch blieb er sportlich gesehen weiter skeptisch: „Es sieht nicht gut aus, mein Tipp geht nun ja gar nicht mehr auf“, schmunzelte er schon zu Beginn der zweiten Hälfte.
Und es kam ja auch noch schlimmer. Denn schon vor dem 1:3 wich bei Lammers endgültig die letzte Hoffnung. „Schlimm, schlimm, was heute mit unserer Abwehr los ist. So kennt man sie ja gar nicht. Die haben einen wirklich schlechten Tag erwischt, da klappt ja gar nichts.“ Der Platzverweis gegen SFL-Keeper André Maczkowiak und dessen Fehler beim 1:3 machten dann bei ihm die kleine Hoffnung auf ein Unentschieden zunichte. „Wir haben sicherlich auch viel Pech gehabt. In der zweiten Halbzeit hat man schon gesehen, dass die Sportfreunde Marcus Fischer nur schlecht ersetzen können.“
Ungünstige Anstoßzeit
Dabei gefiel Rainer Lammers zwar wieder die Stadion-Atmosphäre recht gut, doch auch er hofft, dass künftig mehr Fans die ansonsten tollen sportlichen Leistungen honorieren. „Man müsste versuchen, dass aus dem Dorf noch mehr zu den Spielen kommen. Ansonsten ist es aber auch schwierig bei dieser ungünstigen Anstoßzeit. Freitags passt es vielen sicher besser, und früher waren die Spiele ja noch sonntags nachmittags. Das ist zeitlich sicherlich besser, aber in der Regionalliga ja nicht möglich.“
Doch der Traum vom Aufstieg geht natürlich auch im nächsten Jahr weiter. Lammers drückt da als eifriger Stadiongänger natürlich die Daumen, obwohl seine Gemeinde dem Verein auch im Falle eines Aufstiegs wohl wenig helfen kann. „In der 3. Liga muss ein stärkeres Flutlicht für die Fernsehübertragungen her sowie eine weitere Tribüne, damit über 10 000 Zuschauer Platz finden. Wir als Gemeinde können uns an diesen Kosten allerdings nicht beteiligen“, stellte er bereits jetzt klar.
Doch bis dahin ist es ohnehin noch ein weiter Weg. „Heute fiel das Ergebnis sicher auch etwas zu hoch aus, aber im Aufstiegsrennen ist mit einem guten Start nach der Winterpause auf jeden Fall noch alles möglich.“
Quelle: www.neue-oz.de - ri -
11.12.2011 | SF Lotte II: Mit 2:0 Sieg über GW Gelmer in die Pause
Mit 2:0 besiegte unsere „Zweite“ heute den Tabellenzehnten Grün-Weiß Gelmer. Im letzten Spiel des Jahres 2011 durfte sich Dennis Kleingünther als doppelter Torschütze (25., 75.) feiern lassen. Auf nassem Ascheplatz kamen die Münsteraner zu keiner echten Torchance. „Der Sieg ist absolut verdient“, so Trainer Hannes Pohlmann
Die Bezirksliga-Mannschaft von Trainer Hannes Pohlmann verabschiedet sich nun mit einer beeindruckenden Bilanz von 14 Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage als Tabellenführer mit neun Punkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten FC Eintracht Rheine II in die wohlverdiente Winterpause.
ch
11.12.2011 | Lottes Superserie beim 2:3 im Spitzenspiel gegen Trier gerissen
Lotte. Die gute Nachricht: Die Sportfreunde Lotte überwintern an der Spitze der Regionalliga West; die weniger erfreuliche: Die tolle Serie des Teams von Trainer Maik Walpurgis mit 25 Spielen in Folge ohne Niederlage fand am Samstagnachmittag ihr Ende. In einem in der Schlussphase turbulenten Spitzenspiel gegen denTabellenzweiten Eintracht Trier unterlagen die Sportfreunde mit 2:3 (1:1).
„Uns fehlte der Punch bei den Halbchancen. Dass wir kurz nach der Pause das 1:2 kassiert haben, war sehr ärgerlich. Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Trotz der Niederlage haben wir ein tolles Jahr gehabt. Ich bin stolz auf mein Team, das begeistert und exzellent gearbeitet hat“, fasste Walpurgis zusammen. Roland Seitz, Coach von Trier, atmete auf: „Wir haben die Liga wieder ein bisschen spannend gemacht. Für uns war die Bilanz gegen Lotte in sechs Partien niederschmetternd. Das hat sich heute zum Glück geändert.“ Lotte führt die Regionalliga mit drei Punkten Vorsprung vor Trier an. Bei einem Sieg wären die Sportfreunde (jetzt 39 Punkte) der Konkurrenz auf neun Zähler enteilt.
In der 34. Minute war die Lotter Abwehr nicht im Bilde und ermöglichte Thomas Kraus die 1:0 Führung. Vier Minuten später lenkte Denny Herzig in einem Zweikampf mit Martin Hess den Ball ins eigene Tor. Bis zur Halbzeit war Lotte vor 1467 Zuschauern die dominierende Mannschaft. Der erneute Rückstand in der 47. Minute warf die Sportfreunde bis in die Endphase hinein aus der Bahn. Ahmet Kulabas überwand SFL-Keeper Andre Maczkowiak mit einem Flachschuss. In der 58. Minute musste Michael Hohnstedt mit einer Kopfverletzung ausgewechselt werden. „Er ist auf dem Weg ins Krankenhaus. Ich nehme an, dass es eine leichte Gehirnerschütterung ist“, meinte Walpurgis.
Die Serie von Verletzungen bei den Sportfreunden setzte sich in diesem von FIFA-Schiedsrichter Michael Weiner geleiteten Spiel ebenso fort wie die Torwartproblematik. Maczkowiak, der für den wegen einer Schulterverletzung vermutlich bis April ausfallenden Stammkeeper Bastian Görrissen verpflichtet worden war, sah in der 78. Minute wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraumes die rote Karte. Christian Schlösser wurde ausgewechselt, Stephan Tantow ging ins Tor. Der junge Schlussmann ist erst seit gut zwei Wochen wieder im Training, nachdem er sich am 14. September im Pokalspiel in Herne (7:1) einen Armbruch zugezogen hatte. Acht Minuten nach seiner Einwechslung rutschte ihm ein harmloser Freistoß von Triers Thomas Drescher durch die Hände zum 1:3. „Das kann einer so langen Pause passieren. Wir machen ihm keinen Vorwurf“, sagte Coach Walpurgis. In einer hitzigen Schlussphase gelang Martin Hess in der 90. Minute noch per Kopf nur noch der Anschlusstreffer. Torjäger Marcus Fischer, der wegen eines Kreuzbandrisses in dieser Saisoin nicht mehr spielen kann, wurde im Sturmzentrum der Sportfreunde sehr vermisst.
SF Lotte: Maczkowiak – Grieneisen, Czyszczon, Wiwerink, Hohnstedt (62. Engelmann) – Gorschlüter, Zinke – Liesenfeld, Schlösser (79. Tantow), Lorenz – Hess.
Eintracht Trier: Poggenborg, Drescher, Herzig, Opoku Karikari, Kraus, Abelski (87. Hollmann), Pagenburg (81. Zittlau), Kulabas (90. Pollok), Kuduzovic, Stang, Cozza.
Tore: 0:1 Kraus (34.), 1:1 Herzig (37., Eigentor), 1:2 Kulabas (47.), 1:3 Drescher (85.), 2:3 Hess (90.)
Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen).
Rot: 78. Maczkowiak (Lotte, Handspiel außerhalb des Strafraums ).
Gelb: Grieneisen, Lorenz – Karikari, Abelski, Stang.
Zuschauer: 1467.
Nächstes Spiel: Auswärts beim SC Idar-Oberstein (Sa., 21. 1., 14 Uhr).
Stimmen zum Spiel
Maik Walpurgis, Trainer SF Lotte: „Es ist schon sehr bitter, dass wir hier verloren haben. Meine Mannschaft hat vor allem in der ersten Halbzeit mit Herz und Begeisterung gespielt, wo wir auch gute Chancen hatten. Leider fehlte uns aber insgesamt in der ein oder anderen Situation die letzte Konsequenz. Natürlich insgesamt sehr ärgerlich, aber man muss auch sagen, dass der Gegner schon eine extreme Klasse hat. Nun machen wir Pause, und ich glaube dann an eine sehr gute Rückserie meiner Mannschaft.“
Roland Seitz, Trainer SV Eintracht Trier: „Lotte war saisonübergreifend seit 25 Spielen ungeschlagen. Es tut gut, dass ausgerechnet wir die Serie beendet haben. Damit haben wir die Liga wieder spannend gemacht, und ich bin froh, dass wir mit spielerischen Mitteln zum Erfolg gekommen sind. Aufgrund des Chancenverhältnisses war es für uns ein hochverdienter Sieg.“
Henning Grieneisen, SFL-Mittelfeldspieler: „Ja, so hatten wir uns das natürlich nicht vorgestellt. Wir wollten mindestens unentschieden spielen, am besten aber gewinnen. Wir geraten erst in Rückstand, machen dann schnell den Ausgleich. Aber in der zweiten Halbzeit war das nicht die Leistung, die wir uns vorgestellt hatten. Trier hat viel zu einfache Tore geschossen, und dann kamen wir zwar mit 2:3 noch mal zurück, aber da war es eigentlich schon verloren.“
Quelle: www.neue-oz.de - Michael Jonas -
10.12.2011 | 2:3-Heimniederlage gegen Eintracht Trier
Die Sportfreunde Lotte verlieren daheim mit 2:3 gegen Eintracht Trier. Nach starker Anfangsphase gaben die Sportfreunde nach dem ersten Gegentor das Spiel zunehmend aus der Hand. Zwar gelang Martin Hess postwendend der Ausgleich, doch konnte das Angriffsspiel der Sportfreunde nicht wie gewohnt überzeugen. Als dann das 1:2 direkt nach Wiederbeginn durch Kulabas fiel, wirkten die Lotteraner wie geschockt. Das Spiel verflachte. Nach der Roten Karte gegen Maczkowiak und dem anschließenden Freistoßtor in der 85. Minute durch Drescher schien das Spiel gelaufen. Doch Martin Hess kam noch zu seinem zweiten Treffer am heutigen Tag. Kurz vor Schluss sorgte er dafür, dass das Spiel dem Ende entgegen noch hektisch wurde. Trotz weiterer Chancen wollte der Ausgleich nicht mehr fallen, sodass die Sportfreunde sich nach langer Zeit mit dem Gefühl einer Niederlage abfinden müssen.
Von Beginn an war die Euphorie auf der Haupttribüne zu spüren. Jeder einzelne Zuschauer fieberte dem Spiel entgegen. Die Sportfreunde gaben von Anfang an das Tempo vor.
Nach einem geklärten Freistoß versuchte Schlösser mit einer technisch einwandfreien Direktabnahme den Ex-Lotteraner Poggenborg im Tor der Trierer zu überwinden. Sein Schuss fand aber nur eben diesen, da Schlösser den Ball nicht platzieren konnte.
Bereits die zweite Chance nutzte der Zweitplatzierte aus Trier zur 1:0-Führung (34.). Nach einer Flanke schlich sich Thomas Kraus von seinem Verteidiger davon und köpfte aus fünf Metern flach ins lange Eck ein.
Die passende Antwort auf diesen Gegentreffer fanden die Sportfreunde bereits nach gut fünf Minuten. Ein Befreiungsschlag von Kapitän David Czyszczon wurde zur Vorlage für SFL-Stürmer Martin Hess. Dieser kam vor zwei Verteidigern an den Ball, setzte sich willens- und zweikampfstark durch und überwand unter aktiver Mithilfe von Eintracht-Verteidiger Denny Herzig Triers Torwart Andre Poggenborg mit einem überlegten Schuss. (Anmerkung: Schiedsrichter Michael Weiner gab im anschließenden Spielbericht den Treffer als Eigentor von Herzig an.)
Bis zum Führungstor der Eintracht, die mit gut 150 Fans anreisten, dominierten die Gastgeber souverän die Partie. Anschließend waren nun die Gäste am Drücker. Somit fiel der Ausgleich durch Martin Hess genau zum richtigen Zeitpunkt und war aufgrund der ersten halben Stunde auch verdient. Insgesamt war das Unentschieden zur Pause in Ordnung, da Lotte zwar mehr Torchancen, Trier aber die größeren Torgelegenheiten zu verzeichnen hatte.
Kurz nach Wiederanpfiff waren die Lotteraner scheinbar gedanklich noch in der Kabine. So konnten die Trierer sich zweimal seelenruhig den Ball im Sechzehner zuspielen, bevor Ahmet Kulabas aus der Drehung flach ins lange Eck vollendete (46.).
Bei dem nächsten Angriff der Gäste hatten die Sportfreunde viel Glück. Abelski wollte seinen Torabschluss zu genau machen, nachdem er Innenverteidiger Wiwerink ausgespielt hatte.
Das Spiel wurde zunehmend zerfahrener und war von vielen Fouls geprägt. Schließlich folgte noch eine Rote Karte für SFL-Torwart Maczkowiak, der in höchster Not an der Sechzehnergrenze zu retten versuchte. Ein Stürmer wollte den Ball über ihn herüberspielen und der SFL-Schlussmann fing das Leder mit den Händen ab. Laut Linienrichter befand er sich hierbei außerhalb des Sechzehners. So musste Maik Walpurgis umstellen und den Ersatztorwart Stephan Tantow für Christian Schlösser einwechseln. Der folgende Freistoß ging zwar noch knapp am Tor vorbei. Doch ein nicht allzu aussichtsreicher Freistoß aus ungefähr 22 Metern fand ein paar Minuten später sein Ziel (85.). Thomas Drescher zog flach ab und dem eingewechselten Tantow rutschte der Ball durch die Arme.
Martin Hess erzielte in der 89. Spielminute seinen zweiten Treffer im heutigen Spiel. Nach einer Flanke von Simon Engelmann köpfte er ins lange Eck ein und ließ Poggenborg keine Abwehrchance. Dieser erneute Anschlusstreffer sorgte für ganz spannende letzte Minuten. Die Lotteraner machten ordentlich Druck und waren kurz vor dem Ausgleich. Leider wurde in der Nachspielzeit der Drehschuss von Hess abgefälscht und war so leichte Beute für Triers Schlussmann.
Wir wünschen Michael Hohnstedt gute Besserung! Er war mit seinem Gegenspieler zusammengeprallt und musste ausgewechselt werden.
SF Lotte: Maczkowiak – Grieneisen, Czyszczon, Wiwerink, Hohnstedt (62. Engelmann) – Gorschlüter, Zinke – Liesenfeld, Schlösser (79. Tantow), Lorenz – Hess
Eintracht Trier: Poggenborg, Drescher, Herzig, Opoku Karikari, Kraus, Abelski (87. Hollmann), Pagenburg (81. Zittlau), Kulabas (90. Pollok), Kuduzovic, Stang, Cozza
Tore: 0:1 Kraus (34.), 1:1 Herzig (38. Eigentor), 1:2 Kulabas (46.), 1:3 Drescher (85.), 2:3 Hess (89.)
Gelbe Karten: Grieneisen, Lorenz - Opoku-Karikari, Abelski, Stang
Rote Karte: Maczkowiak (78. Handspiel außerhalb des Strafraums)
Schiedsrichter: Weiner (Giesen)
Zuschauer: 1467
Zur Bildergalerie
(Von Julia Mikoleit & Fin Lübbers)
10.12.2011 | Mehr Spitzenspiel geht nicht
Lotte - Mehr Spitzenspiel geht nicht. Der Erste trifft auf den Zweiten. Beide haben sich in der Liga bereits abgesetzt. Und wahrscheinlich machen diese beiden den Titel unter sich aus. Ein Duell der Regionalliga-Giganten steht bevor, wenn die Sportfreunde Lotte am heutigen Samstag auf Eintracht Trier treffen. Anstoß ist um 14 Uhr in der connect-M-Arena. Der Zuschauer-Zuspruch dürfte groß werden. Allein aus Trier werden einige hundert Fans erwartet.
Die Hausherren sind in der komfortablen Situation, weniger Druck ausgesetzt zu sein als die Gäste. Mit sechs Punkten Vorsprung führt Lotte die Tabelle an. Bei einem Sieg wären es neun. „So weit ist es aber noch nicht“, hält SFL-Trainer Maik Walpurgis den Ball flach. Er könnte mit einer Punkteteilung leben, sagt aber auch, „dass wir die Perspektive haben, uns abzusetzen. Und die wollen wir nutzen.“ Triers Trainer Roland Seitz hält dagegen: „Wir fahren nach Lotte um zu gewinnen. Wir werden sicher nicht auf Gedeih und Verderb stürmen, aber wir wollen die drei Punkte.“
Für Lotte spricht die Bilanz. In bisher sechs Aufeinandertreffen gewannen die Sportfreunde bei einem Remis satte fünf Mal. Gegenüber dem letzten Punktspiel in Leverkusen wird Maik Walpurgis die Startformation nicht verändern. Bei der Werkself hat bereits Martin Hess für Marcus Fischer begonnen. Hess bildet auch heute die einzige Sturmspitze. Das verlorene Verbandspokalspiel bei Arminia Bielefeld soll zudem noch unterstützend wirken. „Für die Mannschaft und für mich war das keine Niederlage. Nach 120 Minuten stand es Unentschieden. Wir haben gezeigt, dass wir mit einem so starken Gegner wie die Arminia mithalten können. Auch gegen Trier wird es ein Spiel auf hohem Niveau geben. Wir sind gewappnet“, strotzt Walpurgis vor Selbstvertrauen.
Eintracht Trier möchte nichts dem Zufall überlassen und ist gestern bereits gen Norden gereist. Allerdings wird die Mannschaft zum Spiel heute dennoch ein gutes Stück fahren müssen. Da in der Nähe kein Hotel zu buchen war, hat sich der SV Eintracht eine Unterkunft in Billerbeck gesucht.
Im Kader der mit ehemaligen Erst- und Zweitliga-Spielern gespickten Moselstädter steckt so viel Qualität und Erfahrung, dass es verwundert, dass nicht Trier die Liga so beherrscht wie Lotte. „Wir hatten zu Beginn Probleme“, erläutert Trainer Roland Seitz. „Ende vergangener Saison haben uns vier wichtige Spieler verlassen. Neue sind hinzu gekommen. Es hat eine gewisse Zeitg gedauert, bis sich alle an einander gewöhnt haben.“
Kapitän Torge Hollmann wird verletzungsbedingt fehlen. Dafür ist der Bundesliga-erfahrene Thomas Drescher auf der linken Verteidigerposition gesetzt. Im Zentrum verteidigt mit Oliver Stang ein alter Bekannter. Der trug im vergangenen Jahr noch das Trikot des VfL Osnabrück in der zweiten Bundesliga. Er kündigt den Sportfreunden einen heißen Kampf an: „Wir liegen derzeit sechs Punkte hinter Lotte. Wir wollen, dass es am Samstagabend nur noch drei sind.“ Auch Andre Poggenborg zeigt sich zuversichtlich. Der Keeper der von 2007 bis 2010 in Lotte zwischen den Pfosten stand, ist seit eineinhalb Jahren die Nummer eins in Trier. Er kennt die Qualitäten der Sportfreunde, hat mit vielen noch zusammen gespielt, und ist überzeugt, „dass die zu knacken sind.“
Zu knacken hatten einige Lotter Spieler und das Trainer-Team schon gestern eine harte Nuss. Sie legten beim Kartenvorverkauf zum heutigen Spiel eine Sonderschicht ein und versorgten die Fans mit selbst gebackenen Waffeln. Aber die Sportfreunde machten eine gute Figur wie hoffentlich auch im heutigen Spitzenspiel.
SF Lotte: Maczkowiak - Grieneisen, Wiwerink, Czyszczon, Hohnstedt - Zinke Gorschlüter - Liesenfeld, Gataric, Lorenz - Hess.
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -
10.12.2011 | Lotte will es gebacken bekommen
Lotte. Alle fiebern dem heutigen Gipfeltreffen der Fußball-Regionalliga zwischen Spitzenreiter Sportfreunde Lotte und Verfolger Eintracht Trier entgegen (14 Uhr, ConnectM-Arena).
Auch Leo Baal ist heiß auf das Schlagerspiel, doch dem Mittelfeldspieler bleibt heute wieder nur ein Platz auf der Tribüne. Denn nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch muss er noch eine ganze Weile pausieren.
Seit Anfang Oktober ist der torgefährliche Linksfuß dadurch außer Gefecht gesetzt. Im Spiel der Reserve gegen Wacker Mecklenbeck fiel er damals so unglücklich zu Boden, dass er noch mindestens bis zum Frühjahr ausfällt. Dabei hatte der erst im Sommer aus Cloppenburg verpflichtete Baal große Pläne: „Ich wollte hier beweisen, was ich draufhabe. Als ich mich aber so schwer verletzte, kamen schon Gedanken auf, ob und wie es überhaupt weitergehen würde. Ich muss zugeben, dass ich da schon den Tränen nahe war.“ Auch der spätere Blick in die Krankenakte war für den 23-Jährigen ein Schlag in den Magen: Das Syndesmoseband war angerissen, der äußere Knöchel gebrochen, zudem waren Sprunggelenk und Bänder in Mitleidenschaft gezogen.
Doch dank der gut verlaufenen Operation scheint es langsam wieder aufwärtszugehen. Und inzwischen, über zwei Monate danach, hat sich seine Stimmung durch den positiv verlaufenden Heilungsprozess deutlich verbessert. „Es sieht schon sehr gut aus. Nach der OP musste ich sechs Wochen lang mit Krücken laufen. Dann lernte ich langsam wieder das Auftreten und Gehen. Mittlerweile habe ich das Training auf dem Laufband begonnen, und seit drei Tagen bin ich dabei beschwerdefrei. Lediglich starke Belastungen merke ich noch, was nach der langen Ruhestellung aber ganz normal ist. Der rechte Fuß muss noch stabiler werden.“
Entsprechend froh über die Ablenkung war er auch gestern Nachmittag, als er gut gelaunt für die SFL-Fans am Stadion leckere Waffeln backte. „Früher habe ich mit meiner Freundin auch gebacken, zuletzt aber weniger. Bei meinen Eltern werde ich zu Weihnachten aber sicher ein paar Weihnachtsplätzchen abbekommen“, flachste der Waffelbäcker.
Wann mit Leo Baal sportlich wieder gerechnet werden darf, ist indes offen. Er hofft darauf, im Februar wieder angreifen zu können, nachdem er vor seiner Verletzung in drei Regionalligaspielen zum Einsatz gekommen war. „Ich habe mir kein Datum gesetzt. Schließlich muss man auch abwarten, wie der Fuß auf Dauer reagiert. Ich hoffe aber, dass ich noch ein paar Spiele in dieser Saison machen kann.“
Positiv bleibt so oder so die Anteilnahme von außen. Denn sowohl der Verein wie auch seine Mannschaftskollegen hätten sich rührend um ihn gekümmert. „Ich habe viele Besuche und Anrufe bekommen von Spielern und anderen Leuten aus dem Verein. Sie haben offensichtlich richtig mit mir mitgefühlt. Ein großer Dank gilt auch unserem Physiotherapeuten Stefan Pohl, der immer ein offenes Ohr für mich hat.“
Und so bleibt für Leo Baal heute gegen Trier eben leider nur der Tribünenplatz übrig. Übrigens hat er auch nach der OP kein Heimspiel verpasst und drückt entsprechend auch weiter die Daumen. „Es treffen die beiden besten Mannschaften aufeinander, die beide gut drauf sind. Es wird sicher ein spannendes Spiel geben mit einem knappen Ausgang, hoffentlich für uns.“
Quelle: www.neue-oz.de - ri -
09.12.2011 | Lottes Lieblingsgegner
Lotte - Ein klein wenig mulmig sei ihm schon, sagt Roland Seitz, um augenzwinkernd hinzuzufügen, „dass wir eigentlich ja gar nicht losfahren müssen, da der Ausgang sowieso schon feststeht.“ Doch der Trainer von Eintracht Trier gibt sich kämpferisch. „Jede Serie endet irgendwann. Wir können am Samstag sogar gleich zwei beenden.“ Wenn die Mosel-Städter am Samstag zum Spitzenspiel der Regionalliga bei SF Lotte zu Gast sind (14 Uhr connect-M-Arena) geht es für beide um sehr viel.
Sollten die Sportfreunde gewinnen, hätten sie neun Punkte Vorsprung, ein Polster, das nur schwerlich aufzuholen sein dürfte. Das sieht Roland Seitz allerdings anders: „Selbst in dem Fall, dass wir verlieren sollten, ist noch alles möglich. Die Saison ist so lang, da kann soviel passieren. Und außerdem ist Lotte am letzten Spieltag bei uns zu Gast. . .“ Allerdings geht der ehemalige Bundesliga-Profi nicht davon aus, dass seine Mannschaft am Autobahnkreuz leer ausgeht, obwohl sie mit einer schweren Hypothek anreist. Noch nie konnte sie in sechs Aufeinandertreffen gewinnen. Ein Punkt bei fünf Niederlagen, mehr sprang für Eintracht Trier gegen Lotte nicht heraus. „Es wird Zeit, dass wir die Bilanz aufpolieren“, gibt sich der 47-Jährige kämpferisch, dem es auch gefallen würde, die Serie von 25 SFL-Spielen ohne Niederlage zu beenden.
Dreimal er selbst und x-Mal seine Mitstreiter haben die Sportfreunde in dieser Saison beobachtet. Und er ist beeindruckt: „Die Mannschaft steht konstant seit drei Jahren an der Spitze. Gegenüber dem Vorjahr gab es kaum Veränderungen. Sie ist eingespielt. Und der Kader ist kleiner. Da scheint Charakter und Qualität richtig zusammengewachsen zu sein.“
Auf Qualität in seiner Mannschaft kann Seitz aber auch bauen. Dabei dürfte es Eintracht Trier rein sportlich in der vierten Liga gar nicht mehr geben. In der Saison 2009/2010 war die Mannschaft sang- und klanglos als Letzter abgestiegen, verblieb nur in der Liga wegen der Lizenzentzüge von Waldhof Mannheim, Bonner SC und RW Essen. Seit dem Spieljahr 2010/2011 starten die Eintrachtler mit Trainer Roland Seitz, der zuvor Mario Basler abgelöst hatte, durch. Nach Platz zwei in der vergangenen Saison soll diesmal der Titel her. Zwar hält sich der Eintracht-Coach eher bedeckt, er weiß aber auch, „dass einige im Umfeld den Aufstieg erwarten.“
Um die Spannung in der Liga aufrecht zu erhalten, müssten die Trierer gewinnen. Ob ihnen das gelingt, steht in den Sternen, denn bisher war der SV Eintracht stets ein gern gesehener Gegner der Sportfreunde.
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -
|
|
|