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12.01.2012 | Und das Lotter Torwart-Elend hält an
Lotte. Es war ein großer Abend für die Sportfreunde. Doch nicht nur für die Mannschaft war es etwas ganz Besonderes, gegen den großen Nachbarn VfL Osnabrück zu spielen. Auch Ex-VfL Keeper und SFL-Torwarttrainer Uwe Brunn freute sich über dieses besondere Erlebnis, obwohl es am Ende 1:2 hieß: „Das war eine tolle Sache, ein flottes Spiel und die Leute sind auf ihre Kosten gekommen“, meinte er.
Die Osnabrücker Torwartlegende fieberte dem gestrigen Spiel, bei dem gefühlt 80 Prozent VfL-Fans unter den 3111 Zuschauern waren, ebenso entgegen wie der gesamte Verein. Und das Spiel gegen die Lila-Weißen etwas ganz Besonderes sind, bekamen die Mitarbeiter der Geschäftsstelle beim Kartenvorverkauf schon lange vorher zu spüren.
„Das Interesse an Karten war riesig, und daran konnte man ja auch sehen, welchen Stellenwert so ein Nachbarschaftsderby hat“, meinte Brunn. Und dass sich die Sportfreunde gestern nach einwöchiger Vorbereitung schon recht formstark präsentierten, war dann für ihn auch kein Wunder. „Wir kommen hier hauptsächlich über den mannschaftlichen Zusammenhalt, der uns stark macht. Das hört sich zwar bescheuert an, ist aber wirklich so“, so seine markige Einschätzung.
Zu den turbulenten Torwartgeschichten dieser Saison äußerte sich Brunn aber eher zurückhaltend. „Wir haben viel Pech gehabt, dass sich Bastian Görrissen verletzt hat und dessen Vertreter auch. David Buchholz macht jetzt einen guten Eindruck, und es liegt natürlich auch an mir, ihn noch etwas weiter in Form zu bringen“, sagt Brunn.
Gestern machte Buchholz beim Gegentreffer zum 1:1 allerdings keine gute Figur, als er zu weit vor dem Tor stand. Sein Vertreter André Maczkowiak wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt, musste dann aber bald schon wieder vom Platz, nachdem er bei einer Rettungsaktion mit dem Fuß im Rasen hängen geblieben war und sich verletzt hatte. „Wir hoffen, es ist nichts Schlimmes“, meinte auch Trainer Maik Walpurgis. Dass mit Stephan Tantow der dritte Keeper ins Tor musste, unterstreicht das echte Torwart-Elend in Lotte.
Mittlerweile ist Brunn, der diese Saison reichlich zu tun hat, mit seiner Rolle durchaus zufrieden. Doch dass er einmal Torwarttrainer werden würde, hätte er selbst kaum gedacht. Seine Rolle in Lotte sieht er eher nüchtern: „Ich spiele mich hier ja nicht in den Vordergrund, sondern eher eine untergeordnete Rolle“, gibt sich der „Lange“ reichlich bescheiden. „Als Manfred Wilke mich im Sommer anrief, war ich sofort begeistert von dieser Aufgabe. Und das, obwohl ich eigentlich gar nicht Torwarttrainer werden wollte“.
Die Partie entsprach gestern in einigen Szenen allerdings nicht unbedingt einem Freundschaftsspiel. Beim Foul von Marc Lorenz an Florian Riedel und bei der Roten Karte für Oliver Zech (nach grobem Foulspiel) hatten sich beide Lotter Akteure nicht sonderlich gut im Griff. „Man hätte nicht so hingehen müssen“, meinte auch er 1,95 Meter große Ex-Keeper und jetzige Versicherungsagent.
Wie dem auch sei – gestern musste er wieder viele Hände schütteln. Zwölf Jahre VfL Osnabrück haben eben ihre Spuren hinterlassen. „Ralf Heskamp oder Lothar Gans kenne ich eben noch sehr gut. Aber man mag es mir hier im Tecklenburger Land verzeihen, wenn mein Herz weiterhin lila-weiß schlägt und ich mir auch sehr häufig Spiele in Osnabrück ansehe. Insofern hoffe ich auch, dass am Ende der VfL aufsteigt und es die Sportfreunde ebenfalls schaffen.“
Quelle: www.neue-oz.de - ri -
12.01.2012 | Im Nachbarschaftsduell - VfL Osnabrück gewinnt gegen SF Lotte mit 2:1
Osnabrück. Mit 2:1 gewinnt der Drittligist VfL Osnabrück das Nachbarschaftsduell gegen die Sportfreunde Lotte aus der Regionalliga. Ein Klassenunterschied war zwischen den beiden Teams nicht erkennbar. Dennoch hat der VfL verdient gewonnen. Nach einem guten Start baute die Spielqualität gerade in der zweiten Halbzeit ab. Vor der Begegnung hatte VfL-Trainer Wollitz gesagt: „Die Partie hat zwar einen besonderen Charakter, aber es ist beileibe kein Jahrhundertspiel."
Das letzte Duell der beiden Mannschaften liegt ziemlich genau vier Jahre zurück. An gleicher Stelle gewann der VfL mit 4:2. Beide Teams probieren bei der heutigen Aufstellung ein bisschen was aus. Bei Lotte gibt zum Beispiel Keeper David Buchholz sein Debüt, beim VfL werden die Blicke sicher auf Elias Kachunga gerichtet sein, der beim Spiel in Berlin (2:3) schon einige vielversprechende Aktionen hatte.
In der 10. Minute beschert Zinke per Kopfball den Gastgebern das 1:0. Lorenz schlägt die Ecke vorher hoch in den Strafraum. Dann ist sein Mannschaftskollege zur Stelle.
In der 19. Minute gleicht der VfL aus. Tauer schlägt den Ball aus dem Mittelfeld nach vorne. Im Strafraum sieht Wegkamp, dass Keeper Buchholz aus dem Kasten kommt und lupft den Ball per Kopf ins Tor.
Zur Pause steht es zwischen den Sportfreunden Lotte und dem VfL Osnabrück 1:1. Das Spiel begann sehr temporeich und beide Mannschaften hatten einige Chancen. Gegen Ende ließ das Tempo etwas nach. Negativer Höhepunkt war die frühe Verletzung von Florian Riedel, der bereits in der achten Minute raus musste.
In der zweiten Halbzeit stehen für Lotte neu Grieneisen, Liesenfeld und Maczkowiak auf dem Platz. Czyszczon, Buchholz und Gataric haben die Partie verlassen. Auch der VfL hat gewechselt: Beermann ist für von der Bracke reingekommen. 3111 Zuschauer verfolgen das Testspiel live.
Jan Mauersberger bringt die Gäste in der 55. Minute in Führung. Er köpft einen Eckball ins gegnerische Tor.
Ingesamt gestaltet sich das Spiel in der zweiten Hälfte sehr zäh. Viele kleine Fouls, wenig Spielfluss und wenig Chancen prägen das Bild. In der 78. Minute sieht Lottes Zech die Rote Karte nach einem Foul gegen Latkowski.
Nach zwei Minuten Nachspielzeit ist das Duell vorbei. Der VfL gewinnt 2:1.
Quelle: www.neue-oz.de - Alfons Batke -
12.01.2012 | 2:1 – VfL landet Prestigeerfolg
Lotte. Ein 2:1 (1:1)-Prestigeerfolg für den stark ersatzgeschwächten Favoriten, mitunter überschäumende Emotionen und 3111 Zuschauer, die ein über weite Strecken unterhaltsames Derby erlebten. Im ersten Aufeinandertreffen seit vier Jahren setzte sich der VfL Osnabrück verdientermaßen gegen die Sportfreunde Lotte durch, wobei dem Regionalliga-Spitzenreiter eine respektable Leistung zu bescheinigen ist.
VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz geriet früh in Rage, was nachvollziehbar ist angesichts der langen Verletztenliste. Denn sie scheint seit diesem „Freundschaftsspiel“ um den Namen Florian Riedel länger. Der Rechtsverteidiger wurde zum Opfer einer rüden Attacke von Lottes rechtem Mittelfeldmann Marc Lorenz, der Riedel überhart in die Parade fuhr. Der VfLer musste ausgewechselt werden und wurde ins Krankenhaus gebracht. Teammanager Tommy Reichenberger begleitete den gebürtigen Berliner, der eine Gehirnerschütterung erlitt und vorerst mit dem Training aussetzen muss.
Lorenz wurde für dieses Foul in der 3. Minute mit Gelb bedacht, anschließend hatte er sich aber im Griff. Beim Gang in die Pause gab es Shakehands mit Wollitz.
Der Regionalligist war in der ersten Viertelstunde aktiver und gefährlicher, was sich in der 10. Minute überdeutlich zeigte: Den Eckstoß von Neuzugang Oliver Zech drückte der lange Mittelfeldmann Sebastian Zinke per Kopf in die Maschen.
Mit dem weiteren Verlauf wirkten sich die Änderungen aus, die Wollitz vorgenommen hatte. Nils Fischer, in den letzten Wochen stets im defensiven Mittelfeld eingesetzt, kehrte in die Innenverteidigung für den verletzten Martin Hudec zurück. Seinen Part in der Mittelfeld-Zentrale übernahm Youngster Daniel von der Bracke – zur Raute gehörten außerdem die sich abwechselnden Paddy John und Michael Gardawski auf den Außen sowie Andreas Glockner in der Spitze. Nach dem Seitenwechsel kehrte Fischer, der die Kapitänsbinde anstelle des angeschlagenen Claus Costa trug, auf die „Sechs“ zurück.
Spätestens der Ausgleichstreffer, den Gerrit Wegkamp nach einem perfekten Zuspiel von Jan Tauer mit dem Kopf erzielte (18.), brachte dem VfL die Dominanz, auch wenn von effektiver Spielkontrolle nicht immer die Rede sein konnte. Das lag auch an den Gastgebern, die mit einigen Nadelstichen, insbesondere dem Schuss von Lorenz auf den Querbalken (23.), gefährlich blieben.
Die beste Chance für den eher unauffälligen Elias Kachunga bot sich nach einem Zauberpass von Gardawski – Lottes Torwart David Buchholz parierte glänzend. Der Keeper hielt sein Team im Spiel, hatte aber in der 43. Minute Glück, als der agile John den Pfosten traf.
Die zweite Hälfte brachte schon nach zehn Minuten den Siegtreffer durch den Kopfball von Jan Mauersberger nach einem Eckball von John. In der Folge aber waren die Höhepunkte rar, weil munter durchgewechselt wurde. Allerdings: Einen Tiefpunkt gab es noch, als Zech völlig unmotiviert den eingewechselten Daniel Latkowski umsenste und vom sicheren Schiedsrichter Florian Steuer (Menden) völlig zu Recht mit Rot bedacht wurde.
„Wir wollten einen starken Testgegner, und Lotte war es“, sagte Wollitz nach der Partie. Er lobte sein Team, das in dieser Zusammensetzung zuvor noch nie gespielt hatte, bescheinigte seinem Ensemble „Charakter und Leidenschaft“. Getrübt wurde sein Blick auf das Spiel eigentlich nur durch einige wenige überharte Aktionen der Sportfreunde. „Ich habe ja nichts gegen das Grätschen. Aber das Einsteigen mit beiden Beinen voraus – das muss absolut nicht sein“, meinte er in Bezug auf die Aktion, die zum Platzverweis führte. Aber verdient war der Erfolg – das räumte auch SF-Trainer Maik Walpurgis ein.
Stimmen zum Spiel
Maik Walpurgis, Trainer Sportfreunde Lotte: „Wir hatten uns vorgenommen, dass es ein toller Fußballabend wird. Dass beide Seiten mit Verletzungen aus dem Spiel gehen, ist bedauerlich. Es waren 60 bis 70 gute Minuten von uns. Dann haben wir die Ordnung verloren. Der VfL hat aufgrund von Cleverness und spielerischer Klasse verdient gewonnen. Uns hat dieser Test weitergebracht, auch wenn wir noch nicht in der Verfassung sind, die wir für die Rückrunde brauchen. Ich hoffe, dass sich die Torwartkonstellation bei uns irgendwann verbessert. Wieder zwei angeschlagene Keeper, das ist bitter. Neuzugang Jerome Assauer konnte wegen Rückenschmerzen nicht spielen.“
Jan Tauer: Mit einem neuen Trainer gibt es immer eine neue Chance. Ich habe im Training alles gegeben und das Beste daraus gemacht. In den letzten zehn Minuten mussten wir noch einmal richtig beißen auf diesem schlechten Boden. Es war ein 50:50-Spiel mit dem besseren Ausgang für uns.“
Gerrit Wegkamp: Es war ein besonderes Spiel, auch wenn wir nicht allzu hineininterpretieren wollten. Dass Lotte zu hart gespielt hat, kann ich nicht sagen. Es war Feuer drin“.
Quelle: www.neue-oz.de - ab/jon -
11.01.2012 | Knappe Niederlage gegen den Nachbarn aus Osnabrück
In einem vor allem in der ersten Halbzeit sehr sehenswertem Spiel verlieren die Sportfreunde nicht ganz unverdient gegen den VfL aus Osnabrück. Die Lotteraner hatten anfangs mehr von der Partie und konnten somit auch in der 10. Spielminute durch Zinke in Führung gehen. Jedoch schien der Gegentreffer die VfLer aufgeweckt zu haben, sodass diese wenig später zum Ausgleich durch Wegkamp kamen. Weitere Großchancen konnten auf beiden Seiten nicht genutzt werden. Nach der Halbzeit brachten dann beide Trainer frische Kräfte in die Partie, wodurch der Spielfluss ein wenig verloren ging. Das 1:2 durch Mauersberger nach einem Eckball fiel zunächst etwas überraschend, da Lotte zu Beginn der zweiten 45 Minuten agiler wirkte. Nach dem Führungstor übernahmen die Osnabrücker dann die Spielgestaltung, die Begegnung verflachte. Insgesamt war es der spannende Test zwischen den beiden stärksten Teams der Region, bei dem die Lila-Weißen knapp die Überhand behielten.
Bereits in der 10. Spielminute gingen die Sportfreunde in Führung. Die erste Ecke der Partie wurde von dem auffälligen Neuzugang Oliver Zech getreten. Seine Hereingabe fand Mitspieler Sebastian Zinke, der mit viel Schwung den Ball druckvoll ins Tor köpfte.
Nur acht Minuten später egalisierte der VfL Osnabrück den Führungstreffer. Gerrit Wegkamp war einen Schritt schneller als die Lotteraner Innenverteidigung und verlängerte einen langen Ball mit dem Kopf. Scheinbar schien er geahnt zu haben, dass Torwart Buchholz weit vor seinem Kasten stand. Denn über eben diesen flog der Ball in hohem Bogen ins Tor.
Kurz vor der Halbzeit konnte Neuverpflichtung Buchholz glänzen, als der VfL-Akteur John eine Standardsituation von halbrechter Position in den Strafraum trat, bei der Kachunga unverhofft zum Schuss kam. Michael Hohnstedt flog dazwischen, fälschte den Schuss ab, sodass der Ball über alle Verteidiger hinweg Richtung Tor flog. Der Keeper lenkte den Schuss gerade noch über die Latte.
Bei der nächsten Osnabrücker Torchance traf Paddy John nur den Pfosten (43.). Kachunga hatte in der Mitte klasse für seinen Mitspieler durchgelassen. John lupfte über den herausstürmenden Buchholz und traf aber anschließend nur den Pfosten. Zur Halbzeit stand es also zwischen Lotte und Osnabrück 1:1-Unentschieden.
Direkt nach der Halbzeitpause hatte Lorenz die dicke Möglichkeit für den SFL. Alleine vor Zumbeel schloss er zu überhastet ab und schob den Ball am Gehäuse vorbei.
Anschließend kamen Liesenfeld und dann Engelmann zu den nächsten Großchancen. Während Fabian Liesenfeld noch am Osnabrücker Torwart scheiterte, schoss Engelmann im Nachschuss den Ball aus 5 Metern rechts am Tor vorbei.
In der 55. Minute kam Mauersberger nach einer Ecke per Kopf zu der bis dahin überraschenden Führung für unseren Gast. Völlig frei im Sechzehner lies er Maczkowiak keinerlei Abwehrchance.
Nur wenig später scheiterte Glockner mit einem strammen Freistoß aus der Distanz an dem eingewechselten Maczkowiak, der den harten Ball noch mit der Faust über die Latte lenkte.
In den letzten Minuten schienen sich beide Mannschaften mit dem Ergebnis abgefunden zu haben. Lotte hatte es schwer in Unterzahl gegen die ballsicheren Osnabrücker noch einmal gefährlich zu werden, da Zech die Rote Karte gesehen hatte. Der Neuzugang war einen Schritt zu spät gegen Latkowski gekommen. Osnabrück selbst tat nicht mehr allzu viel nach vorne, sodass das Endergebnis letztlich so in Ordnung geht.
SF Lotte: Buchholz (46. Maczkowiak (74. Tantow)) – Evers, Czyszczon (46. Grieneisen), Wiwerink, Hohnstedt – Gataric (46. Liesenfeld), Zech, Zinke, Lorenz (61. Schlösser) – Hess, Engelmann (61. Scherping)
VfL Osnabrück: Zumbeel (80. Peters), Riedel (9. Twyrdy), von der Bracke (46. Beermann), Mauersberger, Glockner (73. Budak), Wegkamp (61. Pauli) , Fischer (80. Wolf), John (61. Latkowski), Gardawski, Tauer, Kachunga (61. Kotuljac)
Tore: 1:0 Zinke (10.), 1:1 Wegkamp (18.), 1:2 Mauersberger (55.)
Gelbe Karten: Lorenz, Grieneisen
Rote Karte: Zech (76.)
Zuschauer: 3.111
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(von Fin Lübbers & Julia Mikoleit)
11.01.2012 | Sponsor of the Day: Kinnius
Kinnius will es beim Freundschaftsspiel der Sportfreunde Lotte gegen den VfL Osnabrück wissen: In welcher Liga spielt die Stadionwurst?
Heute geht es in der connectM-Arena nicht nur darum, ob bei dem Freundschaftsspiel die Sportfreunde Lotte oder der VfL Osnabrück gewinnt. Es geht auch um die Wurst, genauer gesagt um die Spielklasse der Stadionwurst. Hier sehen sich die Sportfreunde aus Lotte klar in der ersten Liga. Ihre Wurst liefert der lokale Hersteller Kinnius, der damit punktet, dass er bestes Schweinefleisch aus der Region nach traditionellen Rezepturen mit feinsten, ausgesuchten Gewürzen verarbeitet. Alle Besucher des Freundschaftsspiels werden zum mannschaftsübergreifenden Wurst-Voting aufgerufen.
Wie schmeckt eine richtig leckere Stadionwurst? Diese Frage soll beim Freundschaftsspiel zwischen den Sportfreunden Lotte und dem Drittligisten VfL Osnabrück heute ab 19 Uhr beantwortet werden. Denn unabhängig davon, in welchem Fanblock die Zuschauer stehen, sind alle aufgerufen, die Kinnius-Wurst in der Lotter connectM-Arena zu bewerten. Auf Postkarten kann jeder seine Meinung abgeben und eines von 50 Kinnius -Wurstpaketen für weitere Testessen gewinnen.
Erst jüngst konnte die Kinnius-Bratwurst einen Geschmackstest von Profis für sich entscheiden: Im neuen Szeneladen „CurryLust“ in der Osnabrücker City fanden Blindverkostungen statt, um hier künftig die beste Wurstsorte zu servieren. Der Besitzer Matthias Brecl sagt: „Bei der Kinnius-Bratwurst waren wir uns alle einig: Die oder keine.“ Dieses eindeutige Urteil wird zudem durch harte Fakten untermauert: Das Fleisch für die Kinnius-Wurst liefert die Erzeugergemeinschaft Osnabrück (EGO) aus integrierter Produktion im Verbund mit rund 500 regional ansässigen landwirtschaftlichen Familienbetrieben: Die gesamte Produktionskette von der Aufzucht über die Fleischgewinnung bis zur Belieferung der Kunden liegt in der Hand der EGO und ist vom Lebensmittel-TÜV zertifiziert. Kinnius veredelt das frische Qualitätsfleisch in seiner Wurstproduktion, indem es sorgfältig ausgesuchte Gewürze nach den Rezepturen des Gründers Heinz Kinnius verwendet. Der unwiderstehliche Geschmack kommt zur vollen Entfaltung, weil die Wurst nicht künstlich haltbar gemacht wird. Wer die Kinnius-Stadionwurst bewerten möchte, kann dies nicht nur auf den im Stadion verteilten Postkarten tun, sondern auch in überregionalen Blogs oder beispielsweise auf der Website http://stadionwurst.net/.
Kinnius-Wurst gibt es in allen namhaften Lebensmittelhandelsgeschäften der Region sowie im Werksverkauf an der Klöcknerstraße in Eversburg. Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens wird der Wurst-Spezialist im Herbst des Jahres große und kleine Genießer und alle Interessenten zum Tag der offenen Tür einladen.
Fleischverarbeitung Kinnius GmbH & Co. KG
Klöcknerstraße 35
49090 Osnabrück
www.kinnius.de
11.01.2012 | Lotte - VfL: Trainer halten den Ball flach
Osnabrück. Die Trainer sind bemüht, den Ball flach zu halten. „Die Partie hat zwar einen besonderen Charakter, aber es ist beileibe kein Jahrhundertspiel“, sagt Claus-Dieter Wollitz vor dem mit Spannung erwarteten Match des VfL Osnabrück bei den Sportfreunden Lotte an diesem Mittwoch (19 Uhr). Und für Maik Walpurgis, Coach des Regionalliga-Spitzenreiters, steht fest: „Wir freuen uns auf das Spiel, das auf einem hohen Leistungsniveau stattfinden wird.“
Wie ist der letzte Stand der Vorbereitungen beim VfL? Wollitz ließ am Dienstag zweimal hart trainieren, am Nachmittag wurde die Übungseinheit auf der Anlage der TSG Burg Gretesch absolviert. Auch Mittwochvormittag schart der Coach seine Kicker noch einmal um sich. „Allein von der Trainingssteuerung her kann man sehen, dass wir dieses Spiel nicht überbewerten. Aber wir gehen es mit Respekt an. So wie alle anderen Begegnungen auch. Das Sportliche hat im Vordergrund zu stehen“, betont der 46-Jährige.
Wie sieht es Kollege Walpurgis? Auch der Lotter Trainer will von besonderer Brisanz nichts wissen und unterstreicht lieber den sportlichen Wert. „Das ist ein ideales Testspiel in der Vorbereitungsphase.“
Hat sich beim VfL die Personalsituation ein wenig entspannt? Das exakte Gegenteil ist der Fall. Seit der Berlin-Partie sind zwei neue Krankenakten eingegangen. Der Schlag, den Claus Costa von Hertha-Stürmer Pierre-Michel Lasogga abbekam, führte zu einer Kapselbandverletzung am Sprunggelenk. Der Kapitän hat seither noch nicht wieder am Mannschaftstraining teilnehmen können und wird auch in Lotte fehlen. Genauso wie Martin Hudec: Der Abwehrchef ist von einem Haarriss im dritten Mittelfußknochen betroffen. „Plötzlich hatte er einen dicken Fuß“, berichtet Wollitz und weiß nicht, wie lange der Tscheche ausfallen wird: „Das kann in einer Woche abgeklungen sein, kann aber auch vier Wochen dauern“
Wie sieht es bei den anderen angeschlagenen VfLern aus? Linksverteidiger Stephan Salger (Sprunggelenk) muss sich ebenso weiter in Geduld üben wie Kevin Kampl (Abzess) oder Niels Hansen: Der Mittelfeldmann hatte die Berlin-Fahrt wegen einer schweren Erkältung gar nicht erst mitgemacht, um anschließend schnell wieder einsteigen zu können, doch mittlerweile ist ein grippaler Infekt daraus geworden. Auf der Station „Langzeitverletzte“ finden sich Massimilian Porcello (Knie) und Marco Neppe (Adduktoren).
Und wie schaut’s bei den Sportfreunden aus? Neben vielen Dauerverletzten fallen gegen den VfL Tim Gorschlüter (Leistenprobleme), Guglielmo Maddente (Muskelfaserriss) und Benjamin Wingerter (Schambeinentzündung) aus.
Hat sich der VfL noch transfermäßig in Szene gesetzt? Wollitz zur Entwicklung um Rouwen Hennings, der bei seinem Arbeitgeber FC St. Pauli am Montag wieder ins Geschirr gestiegen ist und laut Sportdirektor Helmut Schulte nicht ausgeliehen werden soll: „Kein Kommentar.“ Soll das heißen, dass doch noch ein Hoffnungsschimmer für seinen Wunschspieler besteht? Wollitz macht das, was er sonst eher selten tut – er schweigt.
Wie ist Lotte personell aufgestellt? Der Tabellenführer hat Jerome Assauer verpflichtet. Der 23-jährige Angreifer, der bereits im Test gegen Wehen-Wiesbaden (2:3) zum Einsatz kam, soll helfen, die Lücke zu schließen, die Marcus Fischer hinterlässt. Lottes Top-Torjäger fällt mit einem Kreuzbandriss lange aus. „Marcus ist nicht eins zu eins zu ersetzen. Aber Jerome hat seine Qualitäten“, meint Walpurgis, der nach einem weiteren Angreifer Ausschau hält. Zurzeit wird ein niederländischer Spieler beobachtet. Assauer, zuletzt beim Ligakonkurrenten Wuppertaler SV, ist übrigens nicht verwandt mit dem Ex-Profi und früheren Manager von Werder und Schalke, Rudi Assauer.
Wer steht im Lotter Tor? Der von Preußen Münster gekommene David Buchholz ist Favorit. Er gab sein Debüt beim 2:3 in Wehen-Wiesbaden. Auch Andre Maczkowiak ist einsatzfähig. Nach seiner Roten Karte im Spitzenspiel gegen Trier (2:3) wegen Handspiels außerhalb des Strafraums ist er vom DFB-Sportgericht für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt worden.
Wie geht’s weiter? Der VfL testet am Samstag (14 Uhr) gegen Jong Twente Enschede auf der Anlage der Spvg. Gaste-Hasbergen. Lotte tritt Sonntag bei den Amateuren des Hamburger SV an.
War noch was? Die Sportfreunde wollen vor der Partie ein Banner präsentieren, auf dem sie sich gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball wenden. Kapitän David Czyszczon möchte zu diesem Thema überdies eine kurze Ansprache halten.
Wie viele Zuschauer kommen? 1600 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt, es wird mit mehr als 2000 Besuchern gerechnet.
Und wie geht’s aus? Wir gehen von einem unterhaltsamen Spiel aus, das der VfL 3:2 gewinnt.
Quelle: www.neue-oz.de - ab/jon -
11.01.2012 | Testspiel gegen den VfL Osnabrück - SF Lotte mit drei Neuzugängen
Lotte / Osnabrück - Exakt 1350 Zuschauer waren es beim letzten direkten Aufeinandertreffen am 27. Januar 2008. Wenn sich SF Lotte und VfL Osnabrück heute Abend (19 Uhr connect-M-Arena) nach fast genau vier Jahren erstmals wieder gegenüberstehen, dürften weit mehr Zuschauer die Stadiontore passieren. Schließlich wurden bis gestern bereits über 1500 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Zudem macht sich hüben wie drüben Aufbruchstimmung breit. Beim VfL träumen viele nach der Rückkehr von Trainer Claus- Dieter Wollitz vom Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga. Das Wort Aufstieg schwebt auch in den Hinterköpfen der Sportfreunde, die als Herbstmeister der Regionalliga West den Titel und damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte anstreben.
Auf den ersten Blick scheint es ein normales Testspiel bei vermutlich widrigen äußeren Bedingungen in der Winterzeit zu sein. Und doch schwebt weit mehr über dieses Nachbarschaftsduell. Es geht ums Prestige und ein klein wenig auch um die Vormachtstellung in der Region. Die Zeiten, da der VfL die klare Nummer eins war, sind vorbei. SF Lotte hat in den vergangenen Jahren viel Boden gut gemacht und könnte sich in der nächsten Saison bereits - sollte der Aufstieg gelingen - auf Augenhöhe mit den Lila-Weißen befinden.
Soweit ist es aber noch nicht. Beiden Clubs steht eine schwere Rückrunde bevor. Die erfolgreich zu stehen, dazu soll der heutige Test für beide ein kleines Mosaiksteinchen beitragen. „Es hat etwas von Derby-Charakter. Diese Drucksituation gilt es zu bewältigen. Da ist es interessant zu sehen, wie die Jungs damit umgehen“, misst Osnabrücks Coach Claus-Dieter Wollitz der Partie eine große Bedeutung bei. Für ihn wie auch für sein Gegenüber Maik Walpurgis ist es zwar am wichtigsten, dass sich niemand verletzt, dennoch weiß auch Walpurgis um die Bedeutung dieses freundschaftlichen Knüllers: „Ich gehe davon aus, dass es ein gutes, ein schnelles Spiel wird.“
Sowohl für den VfL (gegen SV Wehen Wiesbaden) wie auch für die Sportfreunde (beim SC Idar-Oberstein) geht es am 21. Januar in der Meisterschaft weiter. „Einspielen“ genießt für beide Clubs Priorität. Dennoch werden sowohl Wollitz wie auch Walpurgis Experimente einstreuen und das gesamte Wechselkontingent ausschöpfen.
Das allerdings ist bei beiden begrenzt. Die Personalsorgen sind groß, müssen doch sowohl Lotte als auch Osnabrück auf jeweils sieben Akteure verzichten. Neben den Langzeitverletzten Massimilian Porcello (Knieverletzung) und Marco Neppe (Adduktoren) muss der VfL noch einige Zeit auf die Dienste von Stephan Salger (Sprunggelenksverletzung) und Kevin Kampl (Abzess) verzichten. Claus Costa, der sich im Test gegen Hertha BSC Berlin eine Kapselbandverletzung am Sprunggelenk zugezogen hat, muss derzeit genau wie Niels Hansen (grippaler Infekt) pausieren. Am Montagabend meldete Physiotherapeut Günter Schröder den nächsten Ausfall: Martin Hudec laboriert an einem Haarriss im dritten Mittelfußknochen.
Ebenfalls sieben Ausfälle haben die Sportfreunde zu beklagen. Die Langzeitverletzten Bastian Görrissen, Macus Fischer, Leo Baal und Bejamin Wingerter müssen passen. Auch Tim Gorschlüter (Leiste), Guglielmo Maddente (Muskelfaserriss in der Wade) und Viktor Maier, der nach langer Verletzung gerade erst sein Comeback gefeiert hatte, stehen nicht zur Verfügung. Hinter dem Einsatz von Florian Rüter steht ein Fragezeichen. Dagegen ist der zuletzt angeschlagene Henning Grieneisen wieder fit. Von Beginn an dabei sein werden die drei Neuzugänge David Buchholz im Tor, der defensive Mittelfeldspieler Oliver Zech und der gestern verpflichtete Stürmer Jerome Assauer (siehe Text oben).
Der beim VfL Osnabrück gehandelte Angreifer Rouwen Hennings vom FC St. Pauli wird dagegen nicht auflaufen. „Rouwen ist und bleibt Spieler des FC St. Pauli“, stellte Sportchef Helmut Schulte klar. Hennings stand am Montag beim Trainingsauftakt der Paulianer auf dem Platz. Zum möglichen Leihgeschäft mit seinem Ex-Club VfL will sich der 24-jährige Offensivmann derzeit nicht äußern.
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -
10.01.2012 | "Ein echtes Highlight für die Region"
Bereits fast 2.000 Karten verkauft - Haupttribüne nahezu ausverkauft
Vier Jahre ist es her, dass der VfL Osnabrück und die Sportfreunde Lotte letztmalig in einem Freundschaftsspiel aufeinander trafen. 3:2 setzte sich seinerzeit der Nachbar aus Niedersachsen am Lotter Kreuz durch. Einer der sich noch sehr gut an den Test erinnert ist SFL-Kicker Henning Grieneisen, der als einziger der morgen (Anstoß 19 Uhr in der connectM-Arena) mitwirkenden Akteure beim vergangenen Aufeinandertreffen dabei war. Damals schnürte er allerdings die Schuhe noch für die Lila-Weißen.
„Mittlerweile hat sich hier in Lotte vieles positive entwickelt. Der Verein hat einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht“, findet Grieneisen, der über die Zwischenstation Werder Bremen II mittlerweile in Lotte angekommen ist und dort zu einer festen Größe im Team von Maik Walpurgis geworden ist. Nichtsdestotrotz erinnert er sich natürlich gerne an seine Zeit an der Bremer Brücke zurück. „Ich hatte drei fantastische Jahre beim VfL, so etwas vergisst man natürlich nicht. Deswegen freue ich mich auch besonders auf diesen Vergleich.“ Gerade auf Grund der regionalen und sportlichen Nähe der beiden Vereine ist dieses Spiel auch für Ihn mehr als reines Vorbereitungsspiel. „Für die Region ist das ein echtes Highlight. Darauf darf man sich freuen“, verspricht Grieneisen einen interessanten Vergleich.
Auch für VfL-Torwartlegende Uwe Brunn, mittlerweile zuständig für die Keeper der Lotteraner, ist es sicherlich ein ganz besonderes Spiel, ist er doch bei den lila-weißen Anhängern immer noch unvergessen. Als Aufstiegsheld gefeiert, blieb er bis zu seinem Karriere-Ende den Osnabrückern treu und verbrachte insgesamt mit 12 Jahren den größten Teil seiner Laufbahn in der Stadt an der Hase. Legendär vor allem sein Auftritt am 1. Juni 2000 beim Entscheidungsspiel gegen Union Berlin, als er im Elfmeterschießen zunächst gegen Union-Torwart Steffen Menze parierte und darauf den entscheidenden Elfmeter selbst verwandelte. Der Aufstieg in Liga zwei war perfekt.
Für das morgige Duell mit seinem alten Arbeitgeber stellt Brunn besonders einen Aspekt in der Vordergrund: „Der freundschaftliche Charakter sollte sowohl bei Akteuren als auch Zuschauern oberste Priorität genießen.“ Fairplay lautet also das Motto der morgigen Partie. Im Gegensatz zu Henning Grieneisen, juckt es ihm nicht mehr in den Füßen, bzw. den Fingern. „Dafür bin ich zu lange aus dem Geschäft.“ Dass das Spiel aber auch für ihn von besonderer Bedeutung ist, daraus macht auch der 44-Jährige kein Geheimnis. „Ich fühle mich noch sehr mit dem VfL verbunden und pflege natürlich noch viele gute Kontakte. Trotzdem steht der sportliche Aspekt der Begegnung für mich als Trainer im Vordergrund."
Eines ist sicher: beide Mannschaften dürfen sich auf eine tolle Kulisse in der connectM-Arena freuen. Knapp 2.000 Zuschauer sicherten sich bereits ihre Karten im Vorverkauf. Von 10-17 Uhr besteht am Mittwoch noch die Möglichkeit Tickets auf der Geschäftsstelle am Stadion zu erwerben. Danach sind Karten aller Kategorien ausschließlich an der Tageskasse erhältlich, lediglich die Tickets für die Haupttribüne könnten bis dahin bereits vergriffen sein. Außerdem weisen wir an dieser Stelle noch einmal darauf hin, dass auswärtige Besucher nach Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen sollten.
10.01.2012 | Assauer stürmt für Lotte
Gewogen und für gut befunden: Jerome Assauer trägt ab sofort auch offiziell das Trikot der Sportfreunde. Der 23-Jährige Angreifer wirkte bereits bei der 2:3-Testniederlage beim SV Wehen Wiesbaden am Freitag mit und wusste die Verantwortlichen durch sein agiles Angriffsspiel zu überzeugen. Assauer wechselt vom Ligakonkurrenten Wuppertaler SV ans Lotter Kreuz.
“Ich freue mich, dass ich hier eine Chance bekomme“, sagt der 1,86 große Angriffspieler über seinen Wechsel. In der laufenden Regionalliga-Saison erzielte er bei 14 Einsätzen zwei Saisontreffer für seinen alten Arbeitgeber. In der Vorsaison waren es derer zwölf. „Ich werde hart mit der Mannschaft arbeiten, um den maximalen Erfolg einzufahren“, gibt sich Assauer kämpferisch. Integrationsschwierigkeiten dürfte er dabei keine haben, schließlich kennt er viele der neuen Mitspieler noch aus der gemeinsamen Zeit bei Preußen Münster. Für die Preußen erzielte er in den Jahren 2008 bis 2010 sechs Regionalliga-Treffer. Nach den Jugendstationen BC Efferen, Bor. Mönchengladbach und FC Köln kam er beim SC Paderborn auf immerhin sechs Zweitliga-Einsätze.
Nach der Verletzung von Marcus Fischer steht Maik Walpurgis damit eine Alternative mehr im Angriffszentrum zur Verfügung. „Jerome ist ein Spieler mit sehr viel Potential, welches wir weiter entwickeln und fördern wollen“, so Walpurgis. Den Druck, Fischer eins zu eins zu ersetzen, nimmt er dem jungen Assauer aber bewusst: „Er wird sicherlich noch einige Zeit brauchen, um auf sein persönliches Topniveau zu kommen. Ich hoffe aber, dass es uns gelingen wird, diese Qualitäten, die Jerome zweifelsohne hat, in der Rückserie abzurufen.“
Am Mittwoch gibt Assauer dann vorrausichtlich sein offizielles Debüt im Dress der Blauen. „Und das gleich im Derby gegen den VfL ist natürlich großartig“, so der Neuzugang vor dem Vergleich mit dem Nachbarn aus Osnabrück (Anstoß 19 Uhr, connectM-Arena).
10.01.2012 | Assauer stürmt für Lotte
Gewogen und für gut befunden: Jerome Assauer trägt ab sofort auch offiziell das Trikot der Sportfreunde. Der 23-Jährige Angreifer wirkte bereits bei der 2:3-Testniederlage beim SV Wehen Wiesbaden am Freitag mit und wusste die Verantwortlichen durch sein agiles Angriffsspiel zu überzeugen. Assauer wechselt vom Ligakonkurrenten Wuppertaler SV ans Lotter Kreuz.
“Ich freue mich, dass ich hier eine Chance bekomme“, sagt der 1,86 große Angriffspieler über seinen Wechsel. In der laufenden Regionalliga-Saison erzielte er bei 14 Einsätzen zwei Saisontreffer für seinen alten Arbeitgeber. In der Vorsaison waren es derer zwölf. „Ich werde hart mit der Mannschaft arbeiten, um den maximalen Erfolg einzufahren“, gibt sich Assauer kämpferisch. Integrationsschwierigkeiten dürfte er dabei keine haben, schließlich kennt er viele der neuen Mitspieler noch aus der gemeinsamen Zeit bei Preußen Münster. Für die Preußen erzielte er in den Jahren 2008 bis 2010 sechs Regionalliga-Treffer. Nach den Jugendstationen BC Efferen, Bor. Mönchengladbach und FC Köln kam er beim SC Paderborn auf immerhin sechs Zweiliga-Einsätze.
Nach der Verletzung von Marcus Fischer steht Maik Walpurgis damit eine Alternative mehr im Angriffszentrum zur Verfügung. „Jerome ist ein Spieler mit sehr viel Potential, welches wir weiter entwickeln und fördern wollen“, so Walpurgis. Den Druck, Fischer eins zu eins zu ersetzen nimmt er dem jungen Assauer aber bewusst: „Er wird sicherlich noch einige Zeit brauchen, um auf sein persönliches Topniveau zu kommen. Ich hoffe aber, dass es uns gelingen wird, diese Qualitäten, die Jerome zweifelsohne hat, in der Rückserie abzurufen.“
Am Mittwoch gibt Assauer dann vorrausichtlich sein offizielles Debüt im Dress der Blauen. „Und das gleich im Derby gegen den VfL ist natürlich großartig“, so der Neuzugang vor dem Vergleich mit dem Nachbarn aus Osnabrück (Anstoß 19 Uhr, connectM-Arena).
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