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23.01.2012 | Stürmer Assauer nicht verwandt mit Schalkes Ex-Manager
Gelungener Einstieg
Lotte. Einen gelungenen Einstand feierte auch Neuzugang Jérôme Assauer im Trikot der Sportfreunde Lotte beim 2:0 gegen den Nord-Regionalligisten TSV Havelse. Der 23-Jährige erzielte nur eine Minute nach der Einwechslung das 2:0, nachdem der andere Neue, Aleksandar Kotuljac, für das erste Tor gesorgt hatte. Lotte scheint in der Offensive an Qualität gewonnen zu haben. „Wir haben gegen Havelse einen Härtetest bestanden. Ich denke, Schalke kann kommen“, meinte Assauer nach der Partie.
Für den Ex-Wuppertaler brachte die Begegnung aber noch nicht das, was er selbst von sich erwartet. „Ich muss noch hart an mir arbeiten, um topfit zu sein. Ich habe gerade einen Hexenschuss hinter mich gebracht. Wichtig war mir daher, dass der Rücken keine Probleme mehr macht. Aber es mangelt bei mir noch etwas im körperlichen und physischen Bereich“, sagt er selbstkritisch.
Auch sein Lehrmeister Maik Walpurgis sieht es ähnlich: „Er hat in den 20 Minuten gute Ansätze gezeigt. Er muss aber noch an sich arbeiten, um dahin zu kommen, wo andere bereits sind und wir ihn gerne haben wollen.“
Für Jérôme Assauer war es indes wichtig, mehr Spielpraxis zu bekommen. „Ich habe mich über meinen ersten Einsatz natürlich gefreut. Ich bin zwar erst seit zehn Tagen hier, habe aber schon die professionelle Arbeit bei den Sportfreunden schätzen gelernt. Für die Spieler wird hier unheimlich viel getan. Das beinhaltet Ernährungstipps wie auch Dinge, die mit der Fitness zu tun haben. Das ist definitiv besser als zuletzt in Wuppertal, denn es gibt viele Dinge, um die sich die Spieler hier gar nicht mehr kümmern müssen. Es ist somit kein Wunder, dass die Mannschaft von der Fitness her stark ist und dass Lotte insgesamt so gut dasteht in der Regionalliga.“
Bis zum Sommer hat Jérôme Assauer zunächst einen Vertrag in Lotte. Daher macht er sich auch Gedanken über seine Wohnsituation. „Da muss ich mal sehen, was ich machen kann. Ich habe ja noch eine Wohnung in Köln, und um die muss ich mich noch kümmern.“
Allerdings wunderten sich die nur rund 50 Zuschauer am Samstag an dem tiefen, glitschigen Rasenplatz in Wersen über die lautstarken Anweisungen, die SFL-Coach Maik Walpurgis wiederholt gab: „Ruuudi, besser in den Zweikampf gehen!“ oder: „Ruuudi, du musst sofort den Abschluss suchen!“ Doch einen „Rudi“ gibt es doch gar nicht im SFL-Team – auch nicht mit einem U. Des Rätsels Lösung: Es ist Jérôme Assauer, dem die Befehle galten und über die sich so einige Fans sichtlich amüsierten.
Aber warum eigentlich wird er „Rudi“ genannt? Jérôme hat die Erklärung dazu: „Ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit dem früheren Schalke-Manager Rudi Assauer. Aber früher in Paderborn ist dieser Spitzname entstanden, und nun werde ich überall so gerufen. Aber daran habe ich mich gewöhnt, und das macht mir auch nichts mehr aus.“
Quelle: www.neue-oz.de - ri -
23.01.2012 | Tor zum Einstand
Lotte. Er kam, traf und siegte. Einen Einstand nach Maß feierte Aleksandar Kotuljac. Am Freitag verpflichtet nach einem Blitztransfer vom VfL Osnabrück, lief „Kotte“ am Samstag erstmals für die Sportfreunde Lotte auf und machte das, wofür Stürmer im Fußball da sind: Er erzielte ein Tor, exakt das 1:0 (55.) beim 2:0-Sieg der Sportfreunde im Testspiel gegen den TSV Havelse.
Und allein schon deshalb lohnte sich der Test, den die Lotter als Nummer eins der Regionalliga West mit Havelse, dem Fünften der Regionalliga Nord, auf Verdacht bereits vor Wochen für den Fall einer Absage des Ligastarts in Idar-Oberstein vereinbart hatten. Und dieser Test lief über den Rasenplatz hinter der Sporthalle Wersen, wo sich vor der Pause allerdings bescheiden wenig tat, denn beide Teams taten sich schwer. Lotte fing sich zuerst und hatte Chancen, die jedoch vergeben wurden bis zum 0:0 beim Wechsel.
Und dann kam Kotuljac, den Andre Wiwerink anspielte, und zog aus zwölf Metern ab. 16 Minuten später traf Jérôme Assauer als weitere „Winterpausen-Verpflichtung“ der Sportfreunde. Von Kotuljac ging auch über das Tor hinaus Gefahr aus im Zusammenwirken mit Martin Hess, was auf ein neues Duo in der Offensive nach dem Ausfall von Torjäger Marcus Fischer schließen lässt. Zum Beispiel am Freitag, wenn der Ligastart gegen Schalke erfolgt und die Rot-Sperre von Oliver Zech abgelaufen ist.
Lotte: Buchholz - Evers, Czyszczon, Wiwerink, Hohnstedt - Wingerter, Zinke, Liesenfeld (60. Gataric), Lorenz (60. Schlösser), 78. Rüther), Hess (60. Assauer), Kotuljac (71. Engelmann).
Tore: 1:0 Kotuljac (55.), 2:0 Assauer (71.).
Quelle: www.neue-oz.de -
23.01.2012 | Er kam, sah und traf
Lotte - Einen besseren Einstand kann es wohl nicht geben. Erst am Freitag verpflichtet, machte Aleksandar Kotuljac in seinem ersten Einsatz gleich das, wofür man ihn geholt hat. Er traf ins Schwarze. Da der Rückrundenstart am Samstag beim SC Idar-Oberstein wegen der widrigen Witterungsverhältnisse abgesagt werden musste, hatten sich die Sportfreunde Lotte und TSV Havelse auf ein Testspiel geeinigt. Dabei setzte sich der Spitzenreiter der Regionalliga West mit 2:0 durch. Das 1:0 markierte zur Freude aller ausgerechnet „der Neue“ Aleksandar Koltujac. Das 2:0 besorgte ebenfalls eine Winterverpflichtung. In der 71. Minute zeichnete Jerome Assauer für den Endstand verantwortlich.
Die Partie wurde auf dem Rasenplatz hinter der Sporthalle in Wersen ausgetragen, der relativ gut bespielbar war. Dennoch taten sich beide Mannschaften zunächst schwer. Fehler auf beiden Seiten bestimmten die Szenerie. Mit zunehmender Dauer nahmen die Sportfreunde das Heft mehr und mehr in die Hand und erspielten sich Chancen en masse. Fast jeder der in blau gekleideten Lotter durfte sich einmal versuchen. Ins Tor freilich wollte der Ball nicht. Das 0:0 zur Pause war für den Fünftplatzierten der Regionalliga Nord aus Havelse mehr als schmeichelhaft.
In der 55. Minute war es schließlich passiert. Aleksandar Kotuljac, der sich mit einigen guten Aktionen gleich bestens eingeführt hat, wurde von Andre Wiwerink bedient. Der Neuzugang zog aus zwölf Metern knallhart ab und erzielte sein erstes Tor für die Sportfreunde zum 1:0. Wenig später erhöhte Jerome Assauer auf 2:0. Dabei blieb es.
Mit Aleksandar Kotuljac scheinen die Sportfreunde den richtigen Griff getan zu haben, der die Nachfolge von Marcus Fischer (Kreuzbandriss) antreten kann. Das Zusammenspiel mit Martin Hess klappte schon recht gut. Da Trainer Maik Walpurgis in der Rückrunde vornehmlich mit zwei Spitzen agieren möchte, scheint sich das neue Sturmduo gefunden zu haben.
Damit sind die Sportfreunde gerüstet für das Punktspiel am kommenden Freitag gegen FC Schalke 04 II (19 Uhr connect-M-Arena). Dann ist auch Oliver Zech nach abgesessener Rot-Sperre wieder dabei, so dass es personell ganz gut aussieht. Ein kleines Fragezeichen steht indes hinter Christian Schlösser. In der 82. Minute musste er mit einer Knieprellung das Spielfeld verlassen. Bis zum Schalke-Spiel dürfte er aber wieder fit sein.
SF Lotte: Buchholz - Evers, Czyszczon, Wiwerink, Hohnstedt - Wingerter, Zinke, Liesenfeld (60. Gataric), Lorenz (60. Schlösser, 78. Rüther) - Hess (60. Assauer), Kotuljac (71. Engelmann).
Tore: 1:0 Kotuljac (55.), 2:0 Assauer (71.).
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -
21.01.2012 | 2:0-Sieg im Testspiel gegen Havelse
Nach vielen Fehlern zu Beginn sowohl auf Lotteraner als auch auf Havelser Seite und einem somit etwas holprigen Start kamen die Sportfreunde gut ins Spiel und gewannen verdient mit 2:0. Von dem Tabellenfünften in der Regionalliga Nord war nicht viel zu sehen, während die Lotteraner Jungs vor allem in Hälfte zwei zunehmend dominierten und einige schöne Kombinationen zeigten.
Die erste nennenswerte Chance im Testspiel hatte Fabian Liesenfeld (10.), nachdem Aleksandar Kotuljac einen Ball technisch stark im Mittelfeld verarbeitete und später auf Liesenfeld quer legte. Dieser schoss allerdings links am Gehäuse vorbei.
Eine weitere gute Möglichkeit erarbeiteten sich die Sportfreunde zehn Minuten später, als Rechtsverteidiger Evers einen langen Pass auf Liesenfeld spielte, dieser auf den zweiten Pfosten flankte, wo Martin Hess aber nur seinen Gegenspieler anköpfte. Einige Zuschauer wollten hier ein Handspiel erkannt haben, der erhoffte Pfiff und damit Elfmeter blieb aus.
Auch Sebastian Zinke blieb nach einem Seitenwechsel auf Lorenz und direkter Weiterleitung auf Hess glücklos. Martin Hess legte für den Mittelfeldmann auf, der jedoch Rückenlage hatte und somit der Ball über das Tor ging.
Erst in der 25. Minute kam Havelse gefährlich vor das Lotteraner Tor. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam lediglich ein Kullerball aus dem Gewühle, den Torwart Buchholz ohne Probleme festhielt.
So sollte auch Kai-Bastian Evers erfolglos bleiben in der 30. Spielminute. Einen Eckball von Havelse klärte die SFL-Hintermannschaft und Marc Lorenz schaltete schnell um, ließ einen Verteidiger aussteigen und legte quer auf den mitgelaufenen Rechtsverteidiger der Sportfreunde. Frei vor dem Tor schoß er knapp rechts am Pfosten vorbei.
In die Halbzeit ging es mit einem 0:0, das dem Spielverlauf nicht ganz gerecht wurde, da die Lotteraner immer wieder gefährliche Akzente in der Offensive setzen konnten, während Havelse sich mehr auf das Verteidigen zu beschränken schien. Ein Spielfluss war jedoch kaum möglich auf Grund der vielen Fehlpässe.
Die Lotteraner waren gerade wieder auf dem Platz und sofort dem Führungstreffer nahe, als zunächst Marc Lorenz aus der Distanz abzog und den Torwart zu einer starken Parade zwang. Nur zwei Minuten später schoss auch Innenverteidiger Wiwerink knapp am Tor vorbei.
In der 55. Minute nagelte dann Aleksandar Kotuljac den Ball zur Führung in die Maschen. Lorenz brachte eine Flanke scharf vor das Tor, die von Hess und Wiwerink auf den Neuzugang verlängert wurde, der einfach knallhart abzog und somit dem Schlussmann keine Chance ließ.
Auch das 2:0 erzielte ein Neuzugang (70.), nachdem der eingewechselte Gataric einen Ball im rechten Mittelfeld eroberte, bis zur Grundlinie ging und anschließend auf Jérôme Assauer zurücklegte. Der nahm den Ball an und schob ihn überlegt am Torwart vorbei ins linke Toreck.
Nur zehn Minuten später hatte der ebenfalls eingewechselte Engelmann den zweiten Treffer auf dem Fuß: Schlösser setzte sich auf links durch, passte auf Engelmann, der den Towart umkurvte, aber aus spitzem Winkel am Tor vorbei schoss. Bei diesem Angriff verletzte sich Christian Schlösser, sodass er wieder ausgewechselt werden musste.
SF Lotte: Buchholz – Evers, Czyszczon, Wiwerink, Hohnstedt – Wingerter, Zinke, Liesenfeld (60. Gataric), Lorenz (60. Schlösser (78. Rüter)) – Hess (60. Assauer), Kotuljac (71. Engelmann)
Tore: 1:0 Kotuljac (55.), 2:0 Assauer (70.)
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(von Julia Mikoleit)
21.01.2012 | Aleksandar Kotuljac - Blitztransfer von Osnabrück nach Lotte
Lotte/Osnabrück. Selten zuvor hat die Sportfreunde Lotte eine Absage so wenig getroffen wie die gestrige, als der für heute vorgesehene Neustart in 2012 in der Fußball-Regionalliga in Idar-Oberstein wegen schlechter Platzverhältnisse abgesetzt wurde.
Zum einen nicht getroffen, weil „Ersatz“ in Form des TSV Havelse – für den Fall der Fälle vor Wochen vereinbart – bereit stand, der heute um 14 Uhr zum Test auf Natur- oder Kunstrasen in Lotte zu Gast ist. Zum anderen, weil eine Personalie gestern eindeutig das Hin und Her um das Spiel übertünchte, denn in nächster Nähe sind die Sportfreunde fündig geworden bei der Suche nach einem Vollblutstürmer: Aleksandar Kotuljac trägt ab sofort das Trikot des Spitzenreiters der vierten Liga, trainierte bereits gestern zweimal mit seinen neuen Teamkollegen und weckt bei Trainer Maik Walpurgis die Zuversicht, „dass er uns weiterbringt mit seiner Erfahrung“. Laut Walpurgis hat sich der Transfer recht kurzfristig ergeben aufgrund der „guten Verbindung zum VfL“, worüber der Coach natürlich froh ist, denn Ersatz für den langzeitverletzten Torjäger Marcus Fischer können die Sportfreunde brauchen.
Ansonsten steht Walpurgis direkt vor einer Vertragsverlängerung als Erfolgscoach, der seit September 2008 an der Seite von Macher Manfred Wilke engagiert ist. Es fehlt offenbar nur noch die Unterschrift für zwei weitere Jahre – und dann die im Falle des Aufstiegs nötige Lizenz als Fußballlehrer. Ab Juni will der Coach diese Hürde in Hennef nehmen – neben dem Job in Lotte.
Quelle: www.neue-oz.de - Winfried Beckmann -
21.01.2012 | Aleksandar Kotuljac ist da
Lotte / Osnabrück - Die Sportfreunde Lotte sind fündig geworden bei ihrer Suche nach einem weiteren Stürmer. Und dafür brauchten sie gar nicht so weit wegzufahren. Einen Tag vor dem Rückrundenstart in der Regionalliga verpflichtete der Spitzenreiter gestern Aleksandar Kotuljac vom VfL Osnabrück. Bei den Lila-Weißen hatte er seinen bis Saisonende laufenden Vertrag am Donnerstag aufgelöst. In Lotte soll der 30-Jährige, der bis Juni 2013 unterschrieb, die Lücke stopfen, die Marcus Fischer (Kreuzbandriss) hinterlässt. Da der Punktspielstart in Idar-Oberstein ins Wasser fällt, gibt Kotuljac heute im Testspiel vor eigenem Publikum gegen TSV Havesle (14 Uhr connect-M-Arena) sein Debüt im Trikot der Blau-Weißen.
2009 war Kotuljac vom Zweitligisten Spielvereinigung Greuther Fürth nach Osnabrück gewechselt. Im März 2011 zog er sich einen Kreuzbandriss zu und erhielt zu Beginn dieser Saison zunächst keinen neuen Vertrag bei den Lila-Weißen. Aufgrund akuter Personalprobleme stimmte VfL-Trainer Uwe Fuchs dann doch einem weiteren Engagement des bulligen Mittelstürmers bei den Lila-Weißen zu.
In Osnabrück hat Kotuljac so etwas wie Kultstatus erreicht. Am 8. Mai 2010 sorgte er mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg in Burghausen für den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Am 10. September 2011, einen Tag zuvor hatte er erst den Vertrag unterschrieben, erzielte er drei Minuten nach seiner Einwechslung das goldene Tor gegen Erzrivale Preußen Münster zum 1:0-Sieg und musste direkt wieder ausgewechselt werden, da er sich bei seinem Einsatz eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Danach spielte er einige Wochen mit einem blauen Turban und hatte die Fanschar auf seiner Seite.
13 Drittliga-Spiele absolvierte der in Hannover geborene Offensivmann für den VfL und erzielte dabei vier Tore. Insgesamt bringt er es auf 58 Zweitligaeinsätze (10 Tore) und 38 Drittligaeinsätzen (11). „Ich war lange Zeit noch nicht fit“, meinte der 30-Jährige. „Deshalb hatte ich in Osnabrück auch im Herbst noch Probleme. Ich nähere mich aber immer mehr meiner Bestform. Ich sehe hier in Lotte eine sehr gute Perspektive. Die Ziele des Vereins stimmen mit meinen persönlichen überein. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison dann auf den VfL treffen“, äußerte Kotuljac.
Die Sportfreunde hatten vor vier Tagen erstmals Kontakt aufgenommen. Dann ging alles rasend schnell. Binnen 72 Stunden waren alle Formalitäten erledigt. Lottes Trainer Maik Walpurgis freut sich über den Clou: „Aleksandar ist ein kompletter Stürmer, der wichtige Tore schießt. Und genau die werden wir in der Rückrunde brauchen.“
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -
20.01.2012 | Kein weiter Wechsel: Kotuljac kommt vom VfL
Die Sportfreunde Lotte sind auf der Sturmposition um eine Alternative reicher. Vom Nachbarn VfL Osnabrück wechselt Aleksandar Kotuljac an das Lotter Kreuz.
Noch vor neun Tagen trug der 30-jährige Angreifer beim Nachbarschaftsduell in der connectM-Arena das Trikot der Lila-Weißen. Für die Rückrunde hat er sich nun den Sportfreunden angeschlossen und absolvierte am heutigen Freitag bereits die erste Trainingseinheit mit seinen neuen Teamkollegen.
Dass der Transfer so schnell über die Bühne ging, lag auch am guten Verhältnis der beiden Vereine, wie SFL-Coach Maik Walpurgis betont. „Der schnelle und unkomplizierte Wechsel unterstreicht das gute nachbarschaftliche Verhältnis“, so Walpurgis. „Aleksandar ist der erfahrene Spieler, den wir lange gesucht haben. Er hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er der Mann für wichtige Tore ist und davon brauchen wir in der Rückrunde einige.“
Kotuljac, der in Lotte am Nachmittag einen Vertrag bis 2013 unterzeichnet hat, freut sich auf die SFL. „Ich sehe hier in Lotte eine sehr gute Perspektive. Die Ziele des Vereins stimmen mit meinen persönlichen überein. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison dann auf den VfL treffen“, so der neue Mittelstürmer.
Der gebürtige Hannoveraner spielte vor seiner Zeit in Osnabrück bereits für Greuther Fürth, Magdeburg und Nordhorn. Er kommt mit der Empfehlung von 58 Zweitligapartien (10 Tore) und 38 Drittligaeinsätzen (11 Tore) zu den Sportfreunden.
20.01.2012 | Erstes Rückrundenspiel der Sportfreunde Lotte abgesagt
Osnabrück. Kurz nach 10 Uhr hat die Platzkommission am Freitag bekannt gegeben, dass das Spiel gegen SC Idar-Oberstein am Samstag im Hunsrück ausfallen muss. Der Platz sei aufgrund anhaltender Regenfälle in den letzten Tagen nicht bespielbar. Für Samstag wurde kurzfristig in Lotte ein Testspiel den TSV Havelse anberaumt.
Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Der Rückrundenstart verschiebt sich somit um eine Woche. Am kommenden Freitag empfangen die Sportfreunde in Lotte die Spieler der Bundesligareserve von Schalke 04.
Wie auf der Vereins-Homepage zu lesen ist, werden die Sportfreunde aber dennoch morgen kicken. Kurzfristig wurde ein Testspiel gegen TSV Havelse anberaumt. Angestoßen wird um 14 Uhr. Ob das Spiel auf Kunstrasen in der connectM-Arena oder auf Rasen stattfinden wird, wird kurzfristig bekannt gegeben.
Quelle: www.neue-oz.de - hbl -
20.01.2012 | „Entscheidend ist die Konstanz“
Interview mit SF Lottes Trainer Maik Walpurgis
Lotte - Die Sportfreunde Lotte sind Herbstmeister, haben eine überragende erste Serie gespielt und gehen als großer Favorit in die Rückrunde. Doch die Personalsituation ist Besorgnis erregend. Mit Torjäger Marcus Fischer und Keeper Bastian Görrissen fallen zwei der konstantesten Spieler der Hinrunde aus. Deshalb hält sich Trainer Maik Walpurgis bedeckt. Er stand dennoch Sportredakteur Alfred Stegemann Rede und Antwort.
Vor einer Woche im letzten Testspiel in Hamburg beklagten sie zwölf verletzte und kranke Spieler. Wie steht es derzeit um die Mannschaft?
Maik Walpurgis: Die Personalsituation hat sich entspannt. Gorschlüter, Rüther, Maier, Zinke und Assauer stehen wieder zur Verfügung. Von den gesperrten Spielern und Langzeitverletzten abgesehen, sind wir komplett.
Belastet die Affäre um die Rassismusvorwürfe die Mannschaft noch?
Walpurgis: Nein, überhaupt nicht. Für uns ist das kein Thema. Wir wissen, dass die Vorwürfen absurd sind und jeglicher Grundlage entbehren. Es belastet uns nicht.
Wie ist die Vorbereitung verlaufen? Bei wie viel Prozent sehen Sie die Mannschaft?
Walpurgis: Die Vorbereitung war ganz ordentlich. Wir befinden uns schon auf einem recht guten Niveau, sind aber natürlich noch nicht bei hundert Prozent. Die erlangen wir erst über Spielpraxis.
Vor Saisonstart lautete das Ziel, oben mitzuspielen. Nun gehen Sie als souveräner Herbstmeister in die Rückrunde. Das Ziel dürfte nun ein anderes sein. Spüren Sie mehr Druck?
Walpurgis: Auch hier muss ich sagen nein. Unser Ziel hat sich eigentlich nicht verändert. Ohnehin müssen wir erstmal abwarten, wie wir die Ausfälle kompensieren. Gegen Arminia Bielefeld und Eintracht Trier haben wir es nicht geschafft, die fehlenden Spieler zu ersetzen. Aufgrund der Personalsituation müssen neue Qualitäten entstehen. Wir müssen uns als Mannschaft weiterentwickeln. Schwer zu sagen, wie lange dieser Prozess dauert.
Vor zwei Jahren waren die Sportfreunde ebenfalls Wintermeister. In der Rückrunde lief es dann nicht mehr. Was ist damals schief gelaufen?
Walpurgis: Damals hatten wir Feierabend-Fußballer. Die Euphorie nach der Hinserie war groß. Der konnte die Mannschaft in der Rückrunde nicht mehr standhalten. Außerdem haben die Neuzugänge nicht das gehalten, was wir uns davon versprochen hatten. Die Mannschaft ist in der Rückrunde nicht stärker geworden.
Sie und einige Spieler haben geäußert, dass vor zwei Jahren Fehler gemacht worden sind. Unter anderem hätten die Winter-Neuzugänge Unruhe in die Mannschaft getragen. Nach Buchholz, Lenz, Assauer und einem noch zu verpflichtenden Stürmer sind es diesmal wiederum vier Neuzugänge. Kann es nicht zu ähnlichen Problemen kommen?
Walpurgis: Ich denke nicht. Wir haben ganz andere Spieler-Charaktere verpflichtet. Unsere aktuellen Neuzugänge bringen die Mannschaft ganz sicher menschlich und sportlich weiter.
Was unterscheidet den heutigen Kader von dem vor zwei Jahren?
Walpurgis: Wir haben ganz andere Rahmenbedingungen. Vor zwei Jahren gab es in Lotte Feierabend-Fußballer, heute können sich die Jungs ganz auf Fußball konzentrieren. Um Leistung zu bringen, brauchen die Spieler Auszeiten, müssen frei im Kopf sein. Morgens arbeiten, abends Training, am Wochenende auf hohem Niveau Fußball spielen, das war für einige zu viel.
Sie haben die Personalsituation angesprochen, dass der Saisonverlauf davon abhänge, ob die Ausfälle kompensiert werden können. Mit Bastian Görrissen und Marcus Fischer müssen zwei der konstantesten Spieler der Hinrunde für den Rest der Saison verletzungsbedingt zuschauen. Wie schwer wiegen diese Ausfälle?
Walpurgis: Viel schlimmer hätte es uns gar nicht treffen können. Ohne die beiden würden wir ganz sicher nicht auf Rang eins stehen. Bastian hat klasse gehalten, Marcus hat uns mit seinen Toren nach vorne geschossen. Die beiden zu ersetzen, ist fast nicht möglich.
Wer oder was wird in der Rückrunde der größte Gegner der Sportfreunde sein?
Walpurgis: Eintracht Trier, Borussia Mönchengladbach und Fortuna Köln, das sich erstklassig verstärkt hat, dürften die größten Konkurrenten sein. Für uns ist das entscheidende die Konstanz. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen, dürfen nie nachlassen.
Trier hat das am Wochenende geplante Spiel in Wiedenbrück vorgezogen und nur Unentschieden gespielt. Sie können den Vorsprung auf fünf Punkte ausbauen. Welche Auswirkungen hätte das auf den weiteren Saisonverlauf?
Walpurgis: Gar keine. Fünf Punkte bedeuten in dieser starken Regionalliga nichts. Wir sind zwar Herbstmeister, aber auch das ist nicht aussagekräftig. Das bedeutet nur, dass wir eine gute Hinrunde gespielt haben. Die müssen wir aber erstmal in der Rückrunde bestätigen.
Wie sieht Ihre Zukunft aus? Sie sind nicht im Besitz des Fußballlehrerscheins, der aber für die 3. Liga nötig ist.
Walpurgis: Ich plane, ab Juni am Fußballlehrer-Lehrgang teilzunehmen. So oder so.
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -
20.01.2012 | Spiel in Idar-Oberstein fällt aus
Kurzfristiger Test gegen Nord-Regionalligist Havelse
Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse im Hunsrück fällt der Rückrunden-Auftakt für die Sportfreunde Lotte ins Wasser. Der Platz in Idar-Oberstein ist nach den anhaltenden Regenfällen nicht bespielbar.
Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Somit verschiebt sich auch der Rückrundenauftakt um eine Woche. Los geht es nun vorrausichtlich am kommenden Freitag, 27. Januar um 19 Uhr. Gegner in der heimischen connectM-Arena ist dann die Bundesliga-Reserve von Schalke 04.
Betätigungslos bleiben die Kicker von Maik Walpurgis allerdings nicht. Bereits kurzfristig wurde für den morgigen Samstag ein Testspiel anberaumt. Zu Gast in Lotte ist der Nord-Regionalligist TSV Havelse. Anstoß ist um 14 Uhr. Ob der Test auf Kunstrasen (an der connectM-Arena) oder auf Rasen stattfindet, wird kurzfristig bekannt gegeben.
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