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Regionalliga West
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16.07.2010 | POCO-Fancard - Bei jedem Einkauf 10% Sparen

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Geöffnet hat der Poco-Möbelmarkt für die Fans der Sportfreunde und alle Interessierten von Montag – Freitag von 10:00 Uhr bis 19:30 Uhr und Samstags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Gültig ist die neue POCO-Fancard bis 31.12.2010.

(Von Alfons Manikowski)

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16.07.2010 | Anerkennung nicht nur vom Kulttrainer

LOTTE. Am Ende waren alle zufrieden. Zwar hatten die Sportfreunde gegen Borussia Dortmund 1:4 verloren, doch den Gästen hatten sie vor allem im ersten Durchgang das Leben schwer gemacht. „Da haben wir als Mannschaft schon gezeigt, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Ich denke, für den Anfang war das schon ganz okay“, resümierte Verteidiger André Wiwerink.

So dürfen die Fans noch so einiges von ihrer neu formierten Mannschaft erwarten. Zumal die Sportfreunde im Duell mit dem BVB die Hände nicht ganz frei hatten. Auf der Reservebank fehlte es an Alternativen, um in der zweiten Hälfte noch frische Kräfte zu bringen. „Wir hätten da sicher mehr ausrichten können, wenn wir nicht so viele Verletzte gehabt hätten. So mussten einige durchspielen, was bei den Temperaturen sonst nicht so gewesen wäre“, sagte Trainer Maik Walpurgis, der vier Neuzugänge in die Startelf brachte.

Während die Dortmunder vor der Pause noch zu harmlos vor dem Tor von Lottes Keeper Marcus Rickert agierten, änderte sich das Bild nach Wiederanpfiff. „Ich habe meine Spieler zur Halbzeit nicht besonders motivieren müssen, sondern einfach siebenmal gewechselt. Dann lief es besser“, schmunzelte Trainer Jürgen Klopp.

Die Belohnung folgte in Form eines lupenreinen Hattricks des Bulgaren Dimitar Rangelov. „Da hat man den Unterschied gesehen, dass der Bundesliga spielt und wir eben in der Regionalliga zu Hause sind“, stellte SFL-Stürmer Christian Erwig fest.

Dennoch gab es von mehreren Seiten großes Lob für die Sportfreunde. So war BVB-Star Patrick Owomoyela vor allem erstaunt über die baulichen Veränderungen im Stadion: „Ich war früher ja schon mal hier, aber es hat sich eine Menge getan. Es ist ein richtiges Schmuckkästchen entstanden, in dem es Spaß macht, Fußball zu spielen.“ Dem schloss sich auch Kulttrainer Jürgen Klopp an: „Es ist richtig schön hier, und ich hoffe, dass auch in der Regionalliga das Stadion häufiger mal so gut gefüllt ist. Insgesamt hat mir auch die Lotter Mannschaft gefallen. Man hat gesehen, dass da einige aber so richtig gut Fußball spielen können. Und wenn Lotte wirklich in die Dritte Liga aufsteigt, kommen wir gerne wieder.“

So groß, wie die Kulisse war, so groß war auch das Medieninteresse. Es waren zahlreiche Berichterstatter von überregionalen Zeitungen vor Ort, außerdem berichteten mehrere Radiosender. Bemerkenswert war vor allem die Anwesenheit von gleich fünf TV-Anstalten. Eine davon kam aus Japan und war allein auf den Auftritt des Dortmunder Japaners Shinji Kagara fokussiert.

Zufrieden waren auch die Verantwortlichen von Sport 1, die das Spiel live übertrugen, mit den Bedingungen vor Ort. Die Übertragung habe reibungslos funktioniert, und der Verein habe sich sehr kooperativ gezeigt, lobte der Münchner Sender die Führungscrew der Sportfreunde Lotte.

Quelle: www.neue-oz.de - ri -

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15.07.2010 | Live-Berichte bis nach Japan

Lotte - Viel mehr Fernsehkameras waren es vor einem Jahr auch nicht. Als Anfang August 2009 die Sportfreunde Lotte in der ersten Runde des DFB-Pokals auf VfL Bochum trafen, und 4408 das Stadionrund füllten, wurde die Partie live im TV übertragen. Auch am Dienstagabend verfolgten knapp eine Million Fernsehzuschauer das Spiel von ihrem Wohnzimmersessel aus, berichtete „Sport1“ doch live aus der SolarTechnics-Arena.

Tatsächlich aber dürften es weit mehr TV-Zuschauer gewesen sein, nicht gerade in Deutschland, dafür im Land der aufgehenden Sonne. Denn ein japanischer Sender hatte eigens ein Kamera-Team nach Lotte geschickt, um über die Partie zu berichten. Schließlich trug der japanische Nationalspieler Shinji Kagawa sein erstes Spiel für Borussia Dortmund aus. Am Montag erst war der kleine Wirbelwind aus seinem verlängerten Urlaub zurückgekehrt, da er mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika weilte, am Dienstag wirbelte er im Stadion am Lotter Kreuz. Und das eben wollte sich das japanische Fernsehen nicht entgehen lassen. „Ich bin froh, endlich hier zu sein“, erklärte der 21-Jährige. „Jetzt möchte ich so schnell wie möglich Spielpraxis sammeln und so dem Team zum Sieg verhelfen.“ Das hat Kagawa mit einer nachhaltigen Leistung in Lotte schon getan.

Während der Japaner nahezu durchgängig lächelte, blickten einige Spieler von SF Lotte eher finster drein. Die verletzten Tim Gorschlüter (Syndesmosebandabriss), Timo Kunert und Sergej Neubauer (beide Adduktoren) fehlten verletzungsbedingt. Sebastian Stachnik saß zwar auf der Bank, kam aber, da noch angeschlagen, nicht ins Spiel. Auch nicht dabei war der am Montag verpflichtete Aleksandar Petreski wegen muskulärer Probleme. Dabei hätten gerade Petreski und Kunert so gerne gespielt. Der Ex-Mainzer hat vor zwei Jahren am Bruchweg noch unter Jürgen Klopp trainiert und hätte seinem ehemaligen Lehrmeister gerne gezeigt, was er dazu gelernt hat.

„Den Timo konnte ich nicht bringen, der wollte mit einem Schalke-Trikot auflaufen“, äußerte Trainer Maik Walpurgis scherzhaft. Sieben Jahre spielte der Flügelflitzer für die Knappen, da fließt noch ein wenig königsblaues Blut durch seine Adern. Außerdem sei er mit Patrick Owomoyela befreundet. „Den hätte ich gerne getunnelt“, meinte der verschmitzt lächelnde Kunert. Für seine Mitspieler hatte er dennoch ein dickes Lob parat: „Die haben sich bestens verkauft. Letztlich hat sich die Klasse der Bundesliga durchgesetzt. Aber wir haben es denen zumindest in der ersten Halbzeit ganz schön schwer gemacht.“

Beide Seiten schenkten sich während der abwechslungsreichen 90 Minuten nichts, wobei den Hausherren in der Schlussphase die Puste ausging. Sowohl der BVB als auch die Sportfreunde begannen im 4:2:3:1-System. Neuzugang Christian Erwig bildete die einzige Spitze. Tobias Willers übernahm den Posten von Florian Dondorf im zentralen Mittelfeld, da Neuzugang André Wiwerink für ihn neben David Czyszczon die Innenverteidigung bildete. Vor dem fehlerlosen Keeper Marcus Rickert spielte der ehemalige Dortmunder Michael Oscislawski rechts in der Viererkette. „Wir haben trotz der Umstellungen hinten sehr gut gestanden und die Ordnung behalten“, hat Tobias Willers erkannt. „Defensiv ist in der ersten Halbzeit nichts angebrannt. Im zweiten Durchgang hat man gemerkt. das Dortmund komplett durchgewechselt hat. Da waren wir ausgelaugt.“

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - ALFRED STEGEMANN -

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15.07.2010 | „Wenn ihr aufsteigt, kommen wir wieder“

Lotte - In einem Interview mit unserer Zeitung hatte er es im Vorfeld zugegeben. Lotte, so äußerte Jürgen Klopp, habe er nur vom Autobahnkreuz her gekannt. Seit Dienstagabend weiß der Kulttrainer von Borussia Dortmund genau, wo die 10 000-Seelen-Gemeinde liegt. Und dass es dort einen höchst ambitionierten Sportverein gibt. „Die können richtig gut Fußball spielen. Das hat man gesehen“, gab Klopp nach interessanten 90 Minuten zu. Dass sich die Sportfreunde Lotte im Testspiel dem Bundesligisten am Ende mit 1:4 (1:0) geschlagen geben mussten, war zweitrangig. Viel wichtiger war, dass der Regionalligist dem Europa-League-Teilnehmer mehr als 45 Minuten lang Paroli geboten hat und zur Pause verdient mit 1:0 vorne lag.

Davon zeigte sich Dortmunds-Coach beeindruckt: „Das, was Lotte in der ersten Halbzeit gezeigt hat, war läuferisch und taktisch ganz hervorragend. Letztendlich hat sich unsere Klasse durchgesetzt, aber die Sportfreunde haben uns ganz schön zugesetzt.“ Dass sich Jürgen Klopp am Autobahnkreuz wohl gefühlt hat, machte er auch in der Pressekonferenz deutlich, als er den Sportfreunden ein Versprechen gab: „Wenn ihr aufsteigt, kommen wir wieder.“ Lottes Trainer Maik Walpurgis hörte das natürlich gerne, nicht so sehr allerdings die Lobdudeleien auf sein Team. Er verweist darauf, dass die Saison lang sei und viel passieren könne. Gleichwohl bemerkte er, dass seine Mannschaft alles unternehmen werde, damit Borussia Dortmund im kommenden Jahr wieder in der SolarTechnics-Arena auflaufen kann.

Die war am Dienstag „nur“ mit 4078 Zuschauern gefüllt. Nachdem im Vorverkauf schon 3000 Karten abgesetzt worden waren, hatten die Verantwortlichen auf mehr Besucher gehofft. Zufrieden war die Crew um Fußball-Obmann Manfred Wilke letztlich dennoch. Organisatorisch passte alles, zudem hatten die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel gesehen.

Gleichermaßen froh und traurig war der Ex-Dortmunder Michael Oscislawski, der rechts in der Lotter Viererkette spielte: „Es war schon ein merkwürdiges Gefühl für mich. Ich habe zwölf Jahre lang für den BVB gespielt, oft auch mit der Bundesliga-Truppe gegen unterklassige Gegner. Heute stand ich auf der anderen Seite. Aber es ist ein toller Erfolg für uns, schließlich haben wir lange gegen einen Bundesligisten mitgehalten.“ Ärgerlich empfand er, dass Lotte nach dem Seitenwechsel so schnell eingebrochen ist: „In der ersten Halbzeit haben wir hervorragend gespielt. Das war für mich aber nicht überraschend. Wir trainieren sehr gut und intensiv, vor allem im taktischen Bereich. Im zweiten Durchgang haben wir die Ordnung verloren. Da hat sich dann die Klasse der Borussia gezeigt.“

45 Minuten lang aber spielten die Sportfreunde auf Augenhöhe mit dem Erstligisten und besaßen durch den flinken Youngster Stefan Lange­mann auch die erste Chance des Spiels (29.), die BVB-Keeper Roman Weidenfeller vereitelte. Nach einer knappen halben Stunde meldeten sich auch die Gäste, als der kleine Tomas Hajnal einen Kopfball nach Flanke von Shinji Kagawa nur knapp neben das Gehäuse setzte.

In der 36. Minute zeigte Schiedsrichter Bastian Börner (Iserlohn) völlig zurecht auf den Punkt. Ex-Nationalspieler Sebastian Kehl hatte zuvor Christian Erwig umgerissen. Den fälligen Strafstoß hämmerte wie schon beim 1:0-Sieg am vergangenen Freitag gegen SV Werder Bremen II Benjamin Wingerter in die Maschen zur 1:0-Pausenführung.

„In der Kabine ist es schon ein wenig laut geworden“, gab Kevin Großkreutz zu, der in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen war. „Unser Trainer war nicht zufrieden. Wir haben zu viel klein, klein gespielt und zu wenig den Abschluss gesucht. In der zweiten Halbzeit wollten wir das Ding unbedingt drehen und haben mehr Gas gegeben.“ Durch gleich acht Auswechslungen des BVB schien Lotte verunsichert und verlor die Ordnung. Mit einem Fallrückzieher der Marke „Tor des Monats“, sorgte der hoch gehandelte Neuzugang Robert Lewandowski drei Minuten nach Wiederanpfiff für den Ausgleich, ehe der große Auftritt von Dimitar Rangelov folgte. Mit einem lupenreinen Hattrick (54., 67., 76.) sorgte er fast im Alleingang für den 4:1-Erfolg der Borussia. Die Sportfreunde Lotte, die in der ersten Halbzeit noch so gut dagegen gehalten hatten, hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen, durften insgesamt aber mit ihrem Auftritt zufrieden sein. Das war letztlich auch BVB-Trainer Jürgen Klopp, der sichtlich Spaß hatte und sich stets gerne an Lotte erinnern wird, auch wenn er mal am ihm bekannten Autobahnkreuz im Stau stehen sollte.

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Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - ALFRED STEGEMANN -

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14.07.2010 | Ralf Bosenius hat die Partie Lotte gegen Dortmund hautnah miterlebt

Lotte. „Die haben uns total verpfiffen“, sagt Ralf Bosenius, angesprochen auf sein Fazit nach dem 1:4 (1:0) der Sportfreunde gegen den Fußball-Erstligisten Borussia Dortmund. Und dann fängt er schallend an zu lachen. Mit der erwarteten Niederlage kann der Finanzvorstand des neuen Trikotsponsors Capital Partners AG (CPA) locker leben. Als gelungene Premiere wertet er seinen Besuch gestern Abend in der Solartechnics-Arena allemal.

Wie die übrigen gut 4000 Zuschauer im frisch umgetauften Stadion sah der 38-Jährige zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. „Wir haben gut mitgehalten, und unsere Spieler waren deutlich höher motiviert als die Borussen“, sagte er zur Pause, in die die Heimelf mit einer nicht einmal glücklichen 1:0-Führung ging. Mittelfeldmann Benjamin Wingerter hatte in der 36. Minute einen Strafstoß nach Foul an Christian Erwig souverän verwandelt.

„Da setzt sich jetzt doch die bessere Spielanlage der Dortmunder durch“, erkannte Busenius neidlos an, als Dimitri Rangelov in der 52. Minute die Gästeführung zum 2:1 markierte und damit den Grundstein für einen lupenreinen Hattrick legte. Das schönste Tor des Tages, einen herrlichen Fallrückzieher des Dortmunder Hoffnungsträgers Robert Lewandowski kurz nach Wiederanpfiff, hatte Bosenius jedoch verpasst, weil er sich in der Orange-Lounge noch ein wenig verplaudert hatte. Die Kontaktpflege ist für ihn in Lotte eben mindestens so wichtig wie der Spaß am Fußball.

Ein Kriterium der Sportfreunde bei der Auswahl ihrer Sponsoren scheint immerhin klar: Fußballverstand. Beim TuS 07 Freckenhorst hat der gebürtige Warendorfer von seinem sechsten Lebensjahr bis zur A-Jugend selbst die Fußballstiefel geschnürt – zeitweise in der Kreisauswahl. So kann er ein taktisches Konzept auf dem Platz ebenso gut lesen wie eine Geschäftsbilanz.

Von Taktik jedoch war das Freundschaftsspiel gegen die Stars von Jürgen Klopp nicht geprägt. Beide Seiten boten technisch anspruchsvollen Fußball, wobei sie auf holländische Härte verzichteten und sich gegenseitig Räume zur Entfaltung gewährten – Sommerfußball der unterhaltsameren Art.

Auch während der Partie fand der gelernte Versicherungskaufmann – seit Rummenigges Tagen bekennender Bayern-Fan – Zeit, sich zu erkundigen, was Lotte außer den Sportfreunden noch zu bieten hat. So ließ er sich Wilfried Freier vorstellen, den Chef des Bürgervereins Wersen, und liebäugelt nun mit einem Besuch beim nächsten Herrenabend. Das Tennessee Mountain hat er sich notiert, falls er mit Kollegen nach einem der nächsten Besuche noch Essen gehen will.

Und weitere Besuche mit Kollegen sind für ihn Pflicht: „Wir wollen gemeinsam etwas erreichen, und das setzt enge Kontakte voraus“, sagte Ralf Bosenius. Der Aufstieg in die dritte Liga und damit ein bundesweiter Auftritt der neuen CPA-Trikots ist als Ziel klar definiert. Der Firmenführung – „alles richtige Fußballfans“ – trage das uneingeschränkt mit.

Mit dem gestrigen Spiel waren Bosenius und seine Begleiter auf der neuerdings nach ihnen benannten CPA-Tribüne durchaus zufrieden. Allerdings hatte einer von ihnen, Martin Koch, bereits einen netten Verbesserungsvorschlag: Freundschaftsspiele nächstens über 45 Minuten abzuschließen – „dann hätten wie heute 1:0 gewonnen.“ CPA-ler lachen gerne.

Quelle: www.neue-oz.de - Thomas Niemeyer -

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14.07.2010 | BVB dreht nach der Pause auf

Lotte - BVB-Trainer Jürgen Klopp hielt Wort und schickte seine vermeintlich beste Elf auf das Feld. In der Startformation stand auch der japanische Neuzugang Shinji Kagawa. Lottes Coach Maik Walpurgis bot zu Beginn vier Neuzugänge auf. Aufgrund der vielen Verletzten saßen nur noch vier Feldspieler und Tohüter Bastian Görrissen auf der Bank.

Der Bundesligist zeigte zwar die klar reifere Spielanlage, die Sportfreunde aber verkauften sich gut und versteckten sich keineswegs. Die 1:0-Führung zur Pause durch einen verwandelten Strafstoß von Benjamin Wingerter nach einem Foul von Sebastian Kehl an Christian Erwig war nicht unverdient. In der Halbzeit wechselte Jürgen Klopp gleich acht Mal aus. Das schien die Hausherren zu verunsichern. Sie verloren den Überblick. Das nutzte die Borussia zu einem Doppelschlag. Zunächst traf Robert Lewandowski nach Vorlage von Kevin Großkreutz per Fallrückzieher zum Ausgleich (48). Dann nutzte Dimitri Rangelov einen Lotter Abwehrfehler zur Dortmunder 2:1-Führung (54.). Als Rangelov wenig später auf 3:1 erhöhte, war die Gegenwehr der Sportfreunde gebrochen. Am Ende siegte der Ex-Champions-League-Sieger mit 4:1

Ein ausführlicher Bericht folgt.

SF Lotte: Rickert (63. Görrissen) - Oscislawski, Wiwerink, Czyszczon, Sidney - Wingerter, Willers - Arend (63. Aydogmus), Gataric, Langemann - Erwig (63. Schneider).

Borussia Dortmund (1. Halbzeit): Weidenfeller - Owomoyela, Hummels, Santana, Dede - Kehl, Sahin - Stiepermann, Hajnal, Kagawa - Ginczek. - 2. Halbzeit: Langerak - Owomoyela, Hornschuh, Hummels, Schmelzer - Bender, Feulner - Lewandowski, Kagawa, Großkreutz - Rangelow.

Tore: 1:0 Wingerter (36., Foulelfmeter), 1:1 Lewandowski (48.), 1:2,1:3, 1:4 Rangelov (54., 67., 76.)

Schiedsrichter: Bastian Börner (Iserlohn).

Gelbe Karten: Sidney (Lotte).

Zuschauer: 4078.

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Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - ALFRED STEGEMANN -

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13.07.2010 | Dortmund kommt - Krankenlazarett vor dem Highlight

Lotte - Es ist das Highlight der Saison-Vorbereitung für die Sportfreunde Lotte. Seit Wochen fiebern Spieler und Fans diesem Hit entgegen. Heute Abend ist es soweit. Um 19:30 Uhr wird das Testspiel zwischen dem heimischen Regionalligisten und dem Europa-League-Teilnehmer Borussia Dortmund in der SolarTechnics-Arena angepfiffen. Bis auf die WM-Spieler, die noch Urlaub haben, sind beim BVB alle Mann an Bord. Der Bundesligist wird also mit dem besten zur Verfügung stehenden Kader anreisen. Trainer Jürgen Klopp hat zudem versprochen, dass auch alle Akteure spielen werden (siehe Interview darunter).

Das Testspiel wird ab 19.30 Uhr live auf „Sport1“ (ehemals DSF) übertragen.

Sein Debüt im schwarz-gelben Trikot gibt heute der japanische Neuzugang Shinji Kagawa, der nach seinem abgeschlossenen verlängerten Urlaub wegen der Weltmeisterschaft erst gestern in Dortmund eingetroffen ist. Der Mann mit der Rückennummer 23 gilt beim BVB bereits als der neue Thomas Rosicky.

Während der Dortmunder Coach Jürgen Klopp nahezu aus dem Vollen schöpfen kann, hat Lottes Trainer Maik Walpurgis erhebliche personelle Probleme. Insbesondere die Neuzugänge bereiten ihm Sorgen. Tim Gorschlüter hat sich, wie berichtet, einen Abriss des Syndesmosebandes zugezogen und fällt mindestens drei Monate aus. Ercan Aydogmus hat aus seiner Zeit beim Bonner SC Leistenprobelme mitgebracht. Während er am Rhein oftmals mit Schmerzmitteln gespielt hat, soll er die Verletzung nun komplett auskurieren und wird deshalb geschont. Die beiden Ex-Essener Sergej Neubauer (nach Adduktorenverletzung im Aufbau) und Sebastian Stachnik (Oberschenkel) werden ebenfalls nicht mit dabei sein. Dagegen dürften die angeschlagenen Timo Kunert (Adduktoren) und Dalibor Gataric (muskuläre Probleme) auflaufen können. Das wird auch vonnöten sein, denn noch mehr Ausfälle werden die Sportfreunde kaum verkraften können. Gestern konnte Maik Walpurgis nur mit einem Zwölf-Mann-Kader trainieren. „Das ist natürlich keine gute Vorbereitung auf den heutigen Knüller gegen Dortmund. Aber die Stimmung ist gut. Und gegen den Bundesligisten will doch jeder gut aussehen“, weiß Walpurgis.

Der zeigt vor dem großen Namen wenig Respekt: „Wir gehen in dieses Spiel genau wie in das gegen den VfL Oythe. Wir wollen hinten gut stehen und bei Ballbesitz versuchen, das umzusetzen, was wir einstudiert haben.“

Gegen Werder Bremen 2 am Freitag wirkte der offensive Mittelfeldspieler Felix Roth vom SC Freiburg 2 als Gastspieler mit. Er soll weiter beobachtet werden. Voraussichtlich wird heute ein weiterer Gastspieler unter Wettkampfbedingungen getestet.

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - ALFRED STEGEMANN -

„Alle, die fit sind, werden spielen“

Lotte - Heute Abend um 19.30 Uhr ist es soweit, dann wird das Testspiel zwischen SF Lotte und Bundesligist Borussia Dortmund in der SolarTechnics-Arena angepfiffen. Für die Sportfreunde ist die Begegnung das absolute Highlight in der Vorbereitungsphase. Aber auch für den Europa-League-Teilnehmer hat die Partie einen hohen Stellenwert, ist es doch der letzte Test vor der Abreise ins Trainingslager. WN-Sport-Redakteur Alfred Stegemann sprach im Vorfeld mit BVB-Trainer Jürgen Klopp, der sich von den Sportfreunden durchaus beeindruckt zeigt.

Borussia Dortmund trägt am Dienstag ein Testspiel bei SF Lotte aus. Welchen Stellenwert hat dieses Spiel für Sie?

Jürgen Klopp: Nach gut einer Woche intensiven Trainings ist dieses Spiel gegen einen ambitionierten Regionalligisten für meine Mannschaft ein richtig guter Test und eine erste Standortbestimmung.

Kennen Sie die Sportfreunde Lotte? Was können Sie über den Club sagen?

Klopp: Ich weiß, dass die Mannschaft eine sehr gute Saison gespielt hat und beinahe in die 3. Liga aufgestiegen wäre. Theo Schneider, der Trainer der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund, hat mir erklärt, dass die Sportfreunde Lotte sein persönlicher Topfavorit für die neue Saison sind.

Waren Sie schon einmal in Lotte?

Klopp: Nein, bisher noch nicht. Aber ich weiß, dass es dort ein Autobahnkreuz gibt.

Wie sieht Ihr Tagesablauf am Dienstag aus?

Klopp: Wir werden am Morgen eine Trainingseinheit haben und gegen 16.30 Uhr per Bus nach Lotte starten.

Sind alle Spieler, die zur Verfügung stehen, dabei, oder fehlt jemand?

Klopp: Bis auf die Jungs, die noch WM-Urlaub haben, sind alle dabei. Und alle, die fit sind, werden auch in Lotte spielen.

Sind Sie mit dem bisherigen Verlauf Ihrer Vorbereitung zufrieden?

Klopp: Ja, wir haben eine äußerst intensive Woche hinter uns, bei der alle hervorragend mitgezogen haben. Es ist klar zu erkennen, dass keiner im Urlaub gefaulenzt hat.

Wie schätzen Sie Ihren Kader ein? Was ist für Borussia Dortmund in der neuen Saison möglich?

Klopp: Es wird sicher eine Saison, die große Herausforderungen an meine junge Mannschaft stellt. Wir wissen, dass in der Bundesliga zuletzt Mannschaften hinter uns gelandet sind, die wesentlich mehr Finanzmittel zur Verfügung haben und deshalb alles daran setzen werden, uns zu überholen. Wir wollen in die Gruppenphase der Euro League und natürlich auch im DFB-Pokal mal wieder weit kommen.

Gibt es Spielformen oder neue Systeme, die Sie am Dienstag in Lotte testen möchten/werden?

Klopp: Hier wird es in erster Linie darauf ankommen, eine verschärfte Trainingseinheit unter Wettbewerbsbedingungen zu absolvieren. Und natürlich wollen wir das Spiel gewinnen.

Wie lange wird die Mannschaft nach dem Abpfiff am Dienstag noch in Lotte bleiben. Worauf dürfen sich die Autogrammjäger freuen?

Klopp: Wir werden nach dem Abpfiff möglichst schnell aufbrechen. Ich hoffe, dass es für Kinder trotzdem die Möglichkeit gibt, ein paar Autogramme zu bekommen.

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - ALFRED STEGEMANN -

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12.07.2010 | Neuverpflichtung Aleksandar Petreski

Die Sportfreunde Lotte haben mit Aleksandar Petreski (24), von der Zweitvertretung des Bundesligisten 1. FC Mainz 05, Neuzugang Nr. 11 für die kommende Saison unter Vertrag genommen.

Der schnelle Deutsch-Mazedonier hat seine Position auf dem rechten Flügel. Seit seiner ersten Seniorenspielzeit 2005/2006 hat der 1,79 m große Rechtsfuß 59 Oberliga-Spiele (20 Tore) und 29 Regionalliga-Spiele (6 Tore) für Mainz absolviert.

Damit sind die Personalplanungen der Sportfreunde Lotte so gut wie abgeschlossen. Wie Cheftrainer Maik Walpurgis betont, wird nur noch ein zentraler Mittelfeldspieler mit Spielmacherqualitäten gesucht.

(Von Alfons Manikowski)

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12.07.2010 | Noch einen Tag bis zum Eröffnungsspiel

Die neue SOLARTECHNICS-Arena nimmt immer mehr Gestalt an

Zum VIP-Saisonabschluss am 27.05. gab die Vereinsführung der Sportfreunde Lotte und die Geschäftsleitung der SN Solartechnics GmbH & Co KG bekannt, dass die bisherige PGW-Arena zukünftig den Namen des Top-Partners der Sportfreunde tragen wird. Seit dem 01.07. trägt das Schmuckkästchen in Lotte den Namen des Unternehmens aus dem Bereich der Photovoltaik-Anlagen und seit heute – und somit rechtzeitig zum morgigen Eröffnungsspiel gegen den BVB – ist auch rund ums Stadion an den ersten Stellen der neue Name sichtbar, denn seit heute Morgen zieren die neuen Leitschilder im modernen Arena-Look den „Eingang Südtribüne“ der SOLARTECHNICS-Arena.

SFL-Marketingleiter Sascha Paschukos: „Die Zeit zwischen der Entscheidung für die neue SOLARTECHNICS-Arena und dem Eröffnungsspiel gegen den BVB morgen war leider sehr knapp, so das leider nicht alles rechtzeitig fertig gestellt sein wird. Hier haben uns in den vergangenen Wochen auch die hohen Temperaturen einen Strich durch die Rechnung gemacht, welche die Produktion und Montage teilweise unmöglich machten. Aber dennoch wird jeder Stadionbesucher morgen erkennen können, dass er sich in der neuen SOLARTECHNICS-Arena befindet. Bis zum Liga-Auftakt gegen Mönchengladbach II wird die Werbeagentur connectM, die für die visuelle Gestaltung der neuen Arena verantwortlich ist, gemeinsam mit ihren Produktionspartnern Vollgas geben, damit das Stadion dann vollständig im neuen SOLARTECHNICS-Arena-Look erstrahlt.“

(Von Alfons Manikowski)

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12.07.2010 | Neues Stadionsprecher-Duo für die neue SOLARTECHNICS-Arena

"Zaffi & Timo" sorgen zukünftig für Stimmung

Neue Saison, neues Team, neue Arena – So viel Neuerungen wie noch nie erwarten die Stadionbesucher der Sportfreunde in der kommenden Saison in der neuen SOLARTECHNICS-Arena! So wird zukünftig auch das neue Stadionsprecher-Duo „Zaffi & Timo“ im Rahmenprogramm die Zuschauer mit allen relevanten Informationen versorgen, Stadionspiele moderieren und die Stimmung auf den Rängen anheizen.

Teil 1 des neuen Duos, „Zaffi“ ist den blau-weißen Fans bereits bekannt: Alfons Manikowski, der Pressesprecher und Medienbeauftragte, der vor einigen Tagen seinen 50. Geburtstag feierte, ist schon in den vergangenen Jahren die Stimme der Sportfreunde und wird die Zuschauer auch weiterhin wie gewohnt und zuverlässig mit allen Infos rund um das Spiel und den jeweiligen Gegner versorgen.

Teil 2 des neuen Duos, „Timo“ wird bei der morgigen Partie gegen Borussia Dortmund sein Debüt auf dem Rasen der neuen SOLARTECHNICS-Arena feiern. Timo Hillemeier, der 27jährige Lotteraner, hauptberuflich als Veranstaltungstechniker, DJ und Moderator tätig, übernimmt zukünftig den Part des Stimmungsmachers auf dem Platz. Ganz nah bei den Fans, ganz nah am Geschehen und immer mit dabei, wenn in der Arena etwas passiert.

Timo Hillemeier: „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe bei den Sportfreunden und musste nicht lange überlegen, als der Verein die Anfrage an mich gerichtet hat. "Soviel Lotte wie noch nie!" ist das aktuelle Saisonmotto der Sportfreunde. "Soviel Stimmung wie noch nie!" ist meine persönliche Zielsetzung! Ich bin wahnsinnig gespannt auf das Auftakt-Highlight gegen den BVB morgen Abend und die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Mann wie „Zaffi“ Manikowski.

Alfons Manikowski: „ Auch ich freue mich sehr, dass es dem Verein gelungen ist, mit Timo genau den richtigen Mann zu finden, der mich unterstützen und entlasten wird. So wird es mir in Zukunft auch wesentlicher einfacher gemacht, die Aufgaben als Pressesprecher, Medienbeauftragter und Stadionsprecher miteinander zu verbinden und die Arena-Besucher mit allen wichtigen Infos zu versorgen.

(Von Alfons Manikowski)

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31b07b2010
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