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05.12.2011 | Samstag Topspiel gegen Eintracht Tier - Kartenvorverkauf nutzen

Spielvorverlegungen im neuen Jahr
Am kommenden Samstag, dem 10. Dezember, kommt es zum absoluten Topspiel der Regionalliga West! Dann erwarten die Sportfreunde Lotte als Tabellenführer den ersten Verfolger Eintracht Tier zum Spitzenduell. Anstoß in der connectM-Arena ist um 14:00 Uhr.

Um lange Wartezeiten an den Kassenhäuschen am Spieltag zu vermeiden, wird empfohlen, sich rechtzeitig Karten im Vorverkauf zu sichern. Dazu findet am Freitag in der Zeit von 16:00 - 19:00 Uhr ein Karten-Sonderverkauf auf der Geschäftstelle (Telefon 05404-4855) statt.

Nach dem unglücklichen Aus nach Elfmeterschießen im Pokalkrimi bei Arminia Bielefeld haben Trainer Maik Walpurgis und sein Team die Zeit für intensives Training genutzt. So war der Coach am Freitag vor Ort Augenzeuge des Trierer Heimsieges gegen Bayer 04 Leverkusen II und wird seine Spieler entsprechend auf den kommenden Gegner vorbereiten. Maik Walpurgis: "Trier hat die Partie gegen Leverkusen völlig verdient, wenn auch nur mit 1:0, gewonnen. Mit seinen, zum großen Teil, sehr erfahrenen Spielern verfügt mein Trainer-Kollege Roland Seitz über ein Team mit sehr viel Qualität, das völlig zu Recht auf Position zwei steht. Gegen diesen Gegner müssen wir hoch konzentriert ins Spiel gehen, all unsere Tugenden abrufen und von Beginn an Fehler unterbinden. Ich erwarte am Samstag ein sehr enges Match, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können. Leider werden uns dabei Marcus Fischer und Bastian Görrissen fehlen. Doch wir werden nun als Mannschaft noch enger zusammenrücken, um die Lücken zu schließen."

Spielvorverlegungen

Nach dem Rückrundenstart am 21. Januar 2011 in Idar-Oberstein, wurden unterdessen die Heimspiele der Sportfreunde vom 21. und der 23. Spieltag auf jeweils Freitagabend neu terminiert:

  • Sportfreunde Lotte – FC Schalke 04 II (Freitag, 27.01.2012, 19:00 Uhr)
  • Sportfreunde Lotte – Fortuna Düsseldorf II (Freitag, 10.02.2012, 19:00 Uhr)

(Von Alfons Manikowski)

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03.12.2011 | Marcus Fischer erleidet Kreuzbandriss

Lotte - Abrupt war sie beendet die gute Stimmung der Sportfreunde Lotte bei der Weihnachtsfeier am Donnerstagabend. Leicht gedrückt war sie ohnehin nach dem unglücklichen Pokal-Aus am Tag zuvor bei Arminia Bielefeld. Plötzlich aber herrschte Totenstille. Kurz zuvor hatte die Nachricht von der MRT-Untersuchung bei Marcus Fischer die Runde gemacht. Und da haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Die Knieverletzung, die er sich im Verbandspokalspiel in Bielefeld zugezogen hat, stellte sich als Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie heraus. Damit dürfte der Regionalliga-Torschützenkönig (14 Treffer) mindestens bis Saisonende ausfallen.

Mannschaft und Trainer Maik Walpurgis waren geschockt: „Das ist sehr bitter für Marcus und unser Team. Fischi war unser Torgarant und hat großen Anteil am bisherigen Erfolg der Sportfreunde. Sein Ausfall trifft uns mehr, als das Aus im Westfalenpokal“, äußerte Walpurgis. Fischer selbst war ob der niederschmetternden Diagnose am Boden zerstört gab sich aber kämpferisch. So wolle er seine Karriere nicht beenden, stellt er klar. Er wolle sich möglichst schnell operieren lassen, um dann noch einmal anzugreifen.

Beim Versuch den Ball gegen einen Bielefelder Gegenspieler zu erobern, hatte sich der Mittelstürmer der Sportfreunde in der 86. Minute das Knie verdreht und musste vom Platz getragen werden. „Marcus ist kaum zu ersetzen. Wir müssen uns überlegen, was wir jetzt machen. Unser Kader ist sehr dünn, gerade im Angriff. Wir werden sicher noch einen Stürmer holen müssen und den Markt nun genau sondieren. Da den richtigen Griff zu tun, wird aber extrem schwierig“, weist Walpurgis daraufhin, dass wohl noch Nachverpflichtungen getätigt werden müssen. „Es ist brutal wie schnell so etwas geht. Innerhalb von zwei Wochen haben wir zwei absolute Leistungsträger verloren, die beide wohl auch bis zum Saisonende ausfallen.“

Im Spiel gegen Kaiserslautern hatte sich Torhüter Bastian Görrissen eine schwere Schulterverletzung zugezogen, die ebenfalls operiert werden muss. Daneben muss Walpurgis bereits auf vier weitere langzeitverletzte Spieler verzichten. Die Sportfreunde werden froh sein, dass sie vor der Winterpause nur noch einmal ran müssen. An diesem Wochenende haben sie frei, ehe am 10. Dezember das Topspiel gegen Eintracht Trier ansteht.

Schon in der vergangenen Saison waren die Sportfreunde von einem unglaublichen Verletzungspech heim gesucht worden. Das setzte sich in diesem Jahr fort. Allerdings waren bis zu Görrissens Ausfall vornehmlich Akteure aus der zweiten Reihe betroffen. Nun fallen zwei echte Stützen aus, die Lücken reißen und natürlich den anvisierten Aufstieg gefährden.

Mit Andre Maczkowiak wurde ein neuer Schlussmann bereits verpflichtet. Ob die Sportfreunde auch bei der Stürmersuche ein solch glückliches Händchen haben werden, ist fraglich, da gerade treffsichere Goalgetter gesucht werden.

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -

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03.12.2011 | „Das ist brutal für uns“

Lotte. Die Sportfreunde Lotte sind geschockt – doch genauso wie der Spitzenreiter der Regionalliga West gibt sich auch der schwer verletzte Marcus Fischer kämpferisch. „Er hat mir gesagt, dass das nicht das Ende sein kann“, zitiert Lottes Trainer Maik Walpurgis aus einem Gespräch mit dem Mittelstürmer, dessen Knieverletzung sich wie befürchtet als Kreuzbandriss herausstellte.

Der 31-Jährige, der sich im Achtelfinale des Westfalenpokals bei Arminia Bielefeld (7:8 nach Elfmeterschießen) das Knie verdreht hatte, kann in dieser Saison nicht mehr spielen. „Wir werden absolute Spezialisten hinzuziehen“, bestätigte Walpurgis die Konsultation von Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und dessen Team in München.

Für Lotte ist der Ausfall des Torjägers der zweite schwere Schlag innerhalb von 14 Tagen. Erst Stammtorwart Bastian Görrissen, jetzt Marcus Fischer, der in 16 Spielen 14 Tore erzielt hatte. „Das ist brutal für uns. Wir werden jetzt den Markt sondieren und uns in der Wechselperiode entscheiden“, meinte Walpurgis, der fünf Spieler auf dem Zettel hat, die für ihn infrage kommen.

Vor dem letzten und wichtigen Punktspiel vor der Winterpause am 10. Dezember gegen Verfolger Trier muss der Coach eine Lösung finden. „Martin Hess ist in einer exzellenten Verfassung. Obwohl er vor dem Pokalspiel wegen einer Grippe mehrere Tage nicht trainiert hatte, hat er überzeugt. Auch Christian Schlösser und Simon Engelmann sind in der Lage, die Lücke, die Marcus hinterlässt, kurzfristig zu schließen“, betonte Walpurgis.

Quelle: www.neue-oz.de - Michael Jonas -

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02.12.2011 | Sonntag Spitzenspiel der Zweiten gegen FC Eintracht Rheine II

Am kommenden Sonntag, dem 4. Dezember 2011, empfängt die zweite Mannschaft der Sportfreunde Lotte als vorzeitiger Herbstmeister der Bezirksliga Staffel 10 im letzten Spiel der Hinrunde den Tabellenvierten FC Eintracht Rheine II. Anpiff der Spitzenpartie auf dem Kunstrasenplatz der connectM-Arena durch Schiedsrichter Enrico Friemelt ist um 14:30 Uhr.

Die in der Meisterschaft bislang ungeschlagene Elf von SFL-Trainer Hannes Pohlmann spielt momentan eine Saison der Superlative! 13 gewonnene Spiele und ein Unentschieden stehen auf der Habenseite, die 40 Punkte ausweist - bei einem Torverhältnis von 47:14. Saisonübergreifend sind die Blau-Weißen sogar schon seit 25 Spielen in Folge ungeschlagen! Lottes Verfolger DJK Wacker Mecklenbeck als Tabellenzweiter weist 10 Punkte weniger auf. Der FC Eintracht Rheine II, der momentan von Sieg zu Sieg eilt, liegt gar 12 Punkte hinter den Sportfreunden, ist allerdings nun auch seit 6 Spielen ungeschlagen. Rheine - trainiert von Norbert Tillar - war es auch, das den Sportfreunden das letzte Mal am 20. Februar dieses Jahres eine Niederlage (1:3) beigefügt hatte. Für Spannung ist also am Sonntag gesorgt!

(Von Alfons Manikowski)

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02.12.2011 | Befürchtungen bestätigt: Kreuzbandriss bei Marcus Fischer

Schock für die Sportfreunde Lotte: Marcus Fischer, Top-Torjäger des Tabellenführers der Fußball-Regionalliga, hat sich im Westfalenpokal-Achtelfinalspiel bei Arminia Bielefeld einen Kreuzbandriss zugezogen.

Das ungute Gefühl, das Sportfreunde-Trainer Maik Walpurgis am Tagf nach dem unglücklich im Elfmeterschießen verlorenen Pokalspiel beim Drittligisten hatte, hat sich leider bestätigt: Beim Versuch, den Ball gegen einen Bielefelder Gegenspieler zu erobern, hatte sich der Lotter Mittelstürmer (14 Tore) das rechte Knie in der 86. Spielminute verdreht. Eine MRT-Untersuchung am Donnerstagabend ergab, dass das vordere Kreuzband an seinem Schussbein gerissen ist.

In einem weiteren Termin soll nun die anstehende medizinische Vorgehensweise (OP, Reha) festgelegt werden.Sportfreunde-Trainer Maik Walpurgis zeigte sich geschockt über die Nachricht: „Das ist sehr bitter für Marcus und unser Team. Fischi war unser Torgarant und hat großen Anteil am bisherigen Erfolg der Sportfreunde. Sein Ausfall trifft uns mehr, als das Aus im Westfalenpokal!“

Fischer reiht sich damit ein in eine unfassbare Verletzungsserie bei den Sportfreunden: Neben Stammkeeper Bastian Görrissen, der mit einer Schulterverletzung bis April ausfällt, muss Walpurgis auf vier weitere langzeitverletzte Spieler verzichten. Die Sportfreunde werden froh sein, dass sie vor der Winterpause nur noch ein Spiel absolvieren müssen - allerdings ist dies ausgerechnet das Duell gegen Eintracht Trier, den derzeit hartnäckigsten Verfolger und Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg, am 10. Dezember.

„Marcus kann man nicht ersetzen. Wir müssen uns überlegen, was wir jetzt machen. Gegen Bielefeld hat man gesehen, dass der Kader an seiner Leistungsgrenze angekommen ist. Vor allem in der Defensive sind wir sehr dünn besetzt“, schließt Walpurgis Verstärkungen in der Winterpause nicht aus.

Quelle: www.neue-oz.de

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01.12.2011 | Marcus Fischer mit Riss des vorderen Kreuzbandes

Ausschnitte vom Pokalspiel in Bielefeld bei wm.tv

Im Achtelfinale des Verbandspokals auf Landesebene am Mittwochabend bei Armina Bielefeld zog sich Regionalliga-Torschützenkönig Marcus Fischer (14 Tore) eine schwere Knieverletzung zu und wird langfristig ausfallen. Beim Versuch den Ball gegen einen Bielefelder Gegenspieler zu erobern, verdrehte sich der Mittelstürmer das rechte Knie in der 86. Spielminute. Eine MRT-Untersuchung am Donnerstagabend ergab, dass das vordere Kreuzband an seinem Schussbein gerissen ist. In einem weiteren Termin soll nun die anstehende medizinische Vorgehensweise (OP, Reha) festgelegt werden.

Sportfreunde-Trainer Maik Walpurgis zeigte sich geschockt über die Nachricht: "Das ist sehr bitter für Marcus und unser Team. Fischi war unser Torgarant und hat großen Anteil am bisherigen Erfolg der Sportfreunde. Sein Ausfall trifft uns mehr, als das Aus im Westfalenpokal!"

Ausschnitte vom Pokalspiel bei Arminia Bielefeld gibt es bei wm.tv:
Klick hier!

(Von Alfons Manikowski)

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01.12.2011 | Lotte verliert Pokalkrimi im Elfmeterschießen

Fischers Verletzung trübt starke Leistung
Bielefeld. Die Sportfreunde Lotte sind für einen leidenschaftlichen Pokalkampf nicht belohnt worden. Es war 21.44 Uhr im Stadion Rußheide, als Fabian Liesenfeld mit dem zwölften Elfmeter an Arminia Bielefeld Torhüter Patrick Platins scheiterte. Der Regionalliga-Spitzenreiter schied nach einem 2:2 nach Verlängerung mit 5:6 im Elfmeterschießen beim Drittligisten Arminia Bielefeld aus. Ein Klassenunterschied war in diesem packenden Duell vor 1809 Zuschauern nicht festzustellen.

Getrübt wurde der starke Auftritt von einer schweren Knieerletzung von Lotte Torjäger Marcus Fischer, der gestern Abend noch ins Krankenhaus gebracht wurde.

„Wir haben einen tollen Pokalkampf gesehen. Ein Elfmeterschießen ist dann immer Glückssache. Wir habe eine sehr gute Partie gespielt. Im Elfmeterschießen war Andre Maczkowiak zweimal fast dran. Es war ein sehr enges Spiel“, sagte Lottes Trainer Maik Walpurgis, dessen Team über weite Strecken die bessere, reifere Mannschaft war und den Sprung ins Viertelfinale des Westfalen-Pokals verdient gehabt hätte.

Walpurgis hatte rechts in die Viererkette Kai-Bastian Evers aus der 2. Mannschaft beordert, der sein erstes Pflichtspiel bestritt. Der Debütant war ebenso wie seine Teamkameraden aufmerksam. Lottes neuer Torwart Maczkowiak wurde in der ersten Halbzeit kaum geprüft. Der Regionalligist war vor allem 20 Minuten vor der Pause sehr präsent und hatte gute Chancen durch Marc Lorenz (26.) und Tim Gorschlüter (37.).

In der 61. Minute zeigte Maczkowiak, wie wertvoll er ist. Einen Schuss von Rahn wehrte er mit einer Glanzparade ab. Praktisch im Gegenzug markierte Martin Hess das 1:0 für Lotte. Fischer leitete per Kopf zu seinem Offensivpartner weiter, der schob den den Ball an Platins vorbei.

In der 81. Minute war Maczkowiak geschlagen. Felix Burmeister zirkelte einen Freistoß vorbei an Lottes Mauer zum 1:1 ins Tor. Kurze Zeit später musste Fischer verletzt den Platz verlassen; für den Torjäger kam Dalibor Gataric, und der Bielefelder Dennis Riemer ging – wegen einer gelbroten Karte.

Mit einem Weitschuss durch Schlösser, der am linken Pfosten vorbeistrich, eröffnete Lotte die Verlängerung. Der eingewechselte Klos erzielte in der 97. nach Vorarbeit von Agyemang mit einem Flachschuss die Bielefelder Führung, Maczkowiak war machtlos. Genauso wie sein Gegenüber Platins in der 106. Minute, als Gataric mit einem Flachschuss den Ausgleich markierte. Die letzte Chance hatte Sekunden vor Schluss Simon Engelmann. Dann folgte das Elfmeterschießen, in dem die Bielefelder vorlegten und die ersten elf Schützen alle verwandelten. Dann kam der Unglücksvogel mit der Nummer 12…

SF Lotte: Maczkowiak – Evers, Czyszczon, Wiwerink, Hohnstedt – Liesenfeld, Zinke, Gorschlüter (101. Engelmann) – Lorenz , Hess (68. Schlösser) - Fischer (86. Gataric).

Bielefeld: Platins – Riemer, Hübener, Hornig , Krük (91. Ahlschwede) – Hernandez (86. Hille) , Schönfeld (67. Klos), Rzatkowski, Rahn, Burmeister – Agyemang.

Quelle: www.neue-oz.de - jon/SCHL -

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01.12.2011 | Sportfreunde Lotte unterliegen Bielefeld nach Elfmeterschießen

Bielefeld/Lotte - Die Überraschung war zum Greifen nah: Denkbar knapp unterlagen die Sportfreunde Lotte im Achtelfinale des Westfalen-Pokals am Mittwochabend beim Drittligisten Arminia Bielefeld. Mit 7:8 nach Elfmeterschießen verlor der Regionalligist die Partie in Bielefeld. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1 - 2:2 lautete das Ergebnis nach der Verlängerung.

Die Gäste aus Lotte waren in der 61. Minute durch Hess in Führung gegangen. Sechs Minuten vor Spielende erzielte Bielefelds Burmeister jedoch noch den Ausgleich (84.). Bereits ab der 77. Minute mussten die Gastgeber aber in Unterzahl weiterspielen, nachdem Riemer die Gelb-Rote-Karte gesehen hatte. Dennoch ging der Drittligist in der Verlängerung in der 97. Minute durch Klos mit 2:1 in Führung. Sechs Minuten vor dem Abpfiff traf Gataric noch zum 2:2 (114.).

Zum Ende der 120 Spielminuten hatten die Sportfreunde Lotte mehrmals den Siegestreffer auf dem Fuß, aber die Gäste konnten nicht mehr die Entscheidung herbeiführen. Im abschließenden Elfmeterschießen war das Glück dann auf Bielefelder Seite.

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -

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30.11.2011 | Elfmeterkrimi in Bielefeld

Nach spannendem Achtelfinale im Westfalenpokal sind die Sportfreunde Lotte an Arminia Bielefeld gescheitert. Erst im Elfmeterschießen setzte sich der klassenhöhere Favorit gegen den Underdog aus Lotte durch. Die Niederlage wurde durch die Knieverletzung von Marcus Fischer noch bitterer. Dennoch lieferten die Gäste eine sehr starke Partie ab und bereiteten dem Drittligisten große Probleme.

Personell veränderte Maik Walpurgis seine Startelf auf zwei Positionen. Zu seinem Pflichtspieldebüt kam Defensivallrounder Kai-Bastian Evers, der den angeschlagenen Grieneisen hinten rechts mit einer starken Leistung vertrat. Dalibor Gataric wurde von Goalgetter Marcus Fischer ersetzt. Somit traten die Sportfreunde mit zwei nominellen Stürmern an, aber situationsabhängig ließen sich immer wieder Hess oder Fischer ins Mittelfeld fallen.

Die Sportfreunde liefen früh mit ihren Spitzen an und versuchten, das Kombinationsspiel der Bielefelder direkt zu unterbinden. Dies gelang auch größtenteils in der ersten Halbzeit, wobei die Arminia kleinere Tormöglichkeiten hatte, die sie allerdings nicht zwingend genug verwerten konnten. Durch die aggressive Zweikampfführung des SFL kamen somit auch immer wieder die Tabellenführer der Regionalliga West zu ihrem gefürchteten Offensivspiel. So hämmerte Marc Lorenz das Leder aus knapp 30 Metern auf das Tor und verfehlte sein Ziel mit seinem Flachschuss nur äußerst knapp (24. Minute). In der 36. Spielminute bekam Hess die Riesenchance zur Führung: Er wurde am Sechzehner angespielt, drehte sich geschickt, rutschte dabei allerdings unglücklich weg, sodass sein missglückter Schuss zum Lupfer wurde und somit auch leichte Beute für Arminia-Torwart Platins. Quasi mit dem Halbzeitpfiff bekamen die Bielefelder noch einmal einen Freistoß zugesprochen, den Marc Rzatkowski ausführte. In der Mitte verlängerte ein Armine mit dem Kopf, welcher so für einen hereinstürmenden Mitspieler vorlegte. Dieser ließ Torwart Maczkowiak keine Chance und netzte aus drei Metern aus dem Gewühl ein. In den Jubel der Gastgeber ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters Storks, da sein Assistent auf Abseits entschieden hatte.
Aufgrund dieser größten Chance in der ersten Halbzeit schien das 0:0 fast ein bisschen glücklich für Lotte, war aber absolut gerechtfertigt, da auch die Gäste zu ihren Möglichkeiten kamen.

Nach der Pause ging es schwungvoll weiter und die erste aussichtsreiche Situation bot sich Fabian Liesenfeld, der aber auf Strafraumhöhe an der Abwehrkette hängen blieb. Im Gegenzug zog Rzatkowski aus gut 25 Metern auf das Tor. Maczkowiak konnte nur prallen lassen und Agyemang vollendete per Abstauber. Nur wieder war es Abseits und dieses mal auch für alle Bielefelder Anhänger klar erkennbar.
Das ein oder andere Mal wussten die mitgereisten Lotteraner Fans die Verpflichtung von Maczkowiak zu schätzen. Zum Beispiel auch als Krük aus spitzem Winkel auf das lange Eck schoss und ganz Arminia das Netz schon zappeln sah. Doch da hatten sie die Rechnung ohne unseren starken Schlussmann gemacht, der blitzschnell abtauchte und den Ball mit einem klasse Reflex noch parieren konnte.
Mitten in die Drangphase der Gastgeber hinein traf dann Martin Hess zur wichtigen Führung (68. Minute). Wiwerink schlug den Ball lang auf den Torschützen, dieser verlängerte zunächst per Kopf auf seinen Sturmpartner Marcus Fischer. Jener legte den Ball ebenfalls per Kopf wieder zurück auf Hess, der den Ball mitnahm und aus kurzer Distanz Platins keine Abwehrmöglichkeit ließ.
Nach dem Führungstor wurde das Pokalspiel zunehmend hektischer und der Schiedsrichter verteilte einige gelbe Karten. In der Schlussphase erzielten die Gastgeber Abseitstor Nummer drei und wiederum lag Schiedsrichter Storks richtig. Nach erneutem Getümmel im Strafraum der Lotteraner landet der Ball im Tor, doch der Torschütze stand vorher glücklicher Weise erneut im Abseits.
Die Arminen drehten weiter auf und erzielten in der 81. Minute den fälligen Ausgleich. Nach einem vermeintlichen Foul des Rechtsverteidigers Evers hämmerte Felix Burmeister aus knapp 20 Metern den Freistoß per Vollspann aus halblinker Postion auf das lange Eck. SFL-Schlussmann Andre Maczkowiak sah den Ball nur neben sich einschlagen. Der Ausgleich stieß den Bielefeldern das Tor zur Verlängerung auf, mit der die Sportfreunde nicht mehr gerechnet hatten.
Zu allem Überfluss musste auch noch Stürmer Marcus Fischer kurz vor Ende der regulären Spielzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die Knieverletzung zog er sich durch ein Foulspiel an der Mittellinie zu. Auch Lorenz wurde das eine oder andere Mal gelegt, sodass sein Gegenspieler Riemer mit Gelb-Rot vorzeitig duschen gehen musste.

Die ersten 15 Minuten der Verlängerung begannen wie erwartet mit hohem Druck der in Überzahl spielenden Sportfreunde. Doch bereits in der 97. Minute war Maczkowiak erneut geschlagen. Agyemang tauchte plötzlich frei vor ihm auf, legte den Ball am Schlussmann etwas zu weit vorbei, nahm ihn jedoch noch vor der Außenlinie an und legte zurück auf Klos, der ins lange Eck vollendete. Bei diesem Angriff übersah der Linienrichter jedoch die Abseitsstellung des Vorbereiters Agyemang und somit war es ein regelwidriges Tor der Arminia.
Der absolute Wahnsinn ging direkt in der zweiten Hälfte der Verlängerung weiter als Gataric den 2:2-Ausgleichstreffer erzielte (105. Minute). Eine Flanke von Hohnstedt auf den zweiten Pfosten unterliefen sowohl Keeper Platins wie auch der Gegenspieler von Gataric, sodass dieser trocken per Volley ins lange Eck treffen konnte.
In letzter Sekunde erarbeiteten sich die Sportfreunde noch große Einschussmöglichkeiten, doch konnten sie das Leder alle nicht über die Linie bringen, sodass letztendlich das Elfmeterschießen entscheiden musste.
Alle Schützen trafen, wobei Maczkowiak zwei Strafstöße fast parieren konnte. Den ersten und einzigen verschossenen Elfmeter des Abends trat Fabian Liesenfeld, dessen Schuss Torwart Platins halbhoch rechts hielt. Kopf hoch, Liese!

Somit steht nun Drittligist Arminia Bielefeld im Viertelfinale des Westfalenpokals. Aus Sicht der Lotteraner ist es äußerst ärgerlich, da die Sportfreunde sehr gut mitspielten und streckenweise das Spiel dominierten. Für den SFL geht es am 10. Dezember in der heimischen connectM-Arena weiter mit dem Spitzenspiel gegen Eintracht Trier, wo es die Tabellenführung auszubauen gilt!

Auch wir wünschen Marcus Fischer gute Besserung!

Arminia Bielefeld: Platins, Riemer, Hübener, Hernandez Mayea (87. Hille), Rzatkowski, Rahn, Hornig, Burmeister, Schönfeld (66. Klos), Agyemang, Krük (91. Ahlschwede)

SF Lotte: Maczkowiak – Evers, Czyszczon, Wiwerink, Hohnstedt – Gorschlüter (101. Engelmann), Zinke, Liesenfeld, Lorenz – Hess (68. Schlösser), Fischer (89. Gataric)

Tore: 0:1 Hess (62.), 1:1 Burmeister (81.), 2:1 Klos (97.), 2:2 Gataric (105.)

Elfmeterschießen: 3:2 Hübener, 3:3 Hohnstedt, 4:3 Ahlschwede, 4:4 Schlösser, 5:4 Rahn, 5:5 Zinke, 6:5 Rzatkowski, 6:6 Lorenz, 7:6 Agyemang, 7:7 Engelmann, 8:7 Hornig

Gelbe Karten: Riemer, Klos – Hess, Gorschlüter, Schlösser, Czyszczon, Zinke, Wiwerink

Gelb-Rot: Riemer

Zuschauer: 1809

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(Von Fin Lübbers und Julia Mikoleit)

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30.11.2011 | Lotte selbstbewusst nach Bielefeld

Bielefeld / Lotte - Es ist so etwas wie die Rückkehr nach Hause. Wenn Maik Walpurgis heute Abend mit SF Lotte auf Arminia Bielefeld trifft, dürfte er sich im doppelten Sinne wohlfühlen. Seit seinem Amtsantritt im September 2008 feiert er beachtliche Erfolge mit den Sportfreunden. Lange Zeit heimisch war er jedoch bei Arminia Bielefeld. Dort ist der 38-Jährige fußballerisch groß geworden. Heute will er alte Freundschaften außen vor lassen. Für ihn zählt einzig und allein Lotte. Mit seiner Mannschaft die Hürde Bielefeld überstehen, um ins Viertelfinale des Verbandspokals einzuziehen, das wäre für ihn ein Traum.

„Natürlich hoffe ich, dass wir es packen“, stellt Walpurgis unumwunden klar. „Aber das wird ein verdammt schweres Stück Arbeit. Wir reisen sicher mit genügend Selbstvertrauen an und werden uns nicht verstecken. Aber Arminia Bielefeld hat derzeit einen Lauf. Spielerisch gehört die Mannschaft momentan zu den Top-Teams der 3. Liga. Wir sind ganz klarer Außenseiter.“ Für ihn besitzt die Meisterschaft ohnehin absolute Priorität: „Die nächste Partie gegen Eintracht Trier ist um ein Vielfaches wichtiger. Der Auftritt in Bielefeld ist ein Bonusspiel für uns.“

Aber Walpurgis verhehlt auch nicht: „In gewisser Form ist es schon etwas Besonderes für mich. Ich habe für Arminia gearbeitet und mich viele Jahre mit dem Club identifiziert.“ Von Juli 2003 bis Januar 2005 coachte Walpurgis Arminias zweite Mannschaft und führte das Team in die damals drittklassige Regionalliga.

All das interessiert heute nicht. Fünfmal hat er die Arminia beobachtet, zuletzt am Samstag beim 1:0-Erfolg über SV Babelsberg gemeinsam mit Co-Trainer Ovid Hajou. Walpurgis geht davon aus, dass Bielefeld wie zuletzt in den Punktspielen versuchen wird, seine Mannschaft mit permanentem Pressing unter Druck zu setzen. „Ich denke, dass wir dagegen die richtigen Mittel finden werden“, gibt sich der Coach selbstbewusst. Wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren werden er und die Mannschaft ohnehin nicht. Wenn auch Arminia Bielefeld eine Liga höher spielt, werden die Sportfreunde mit der gleichen taktischen Ausrichtung ins Spiel gehen wie in der Meisterschaft.

Gegenüber der Partie in Leverkusen wird es eine Änderung geben, da Martin Hess mit Grippe im Bett liegt. Für ihn spielt Marcus Fischer. Henning Grieneisen ist leicht angeschlagen, dürfte aber dabei sein. Ansonsten fehlt lediglich Benjamin Wingerter (Schambeinverletzung).

In Bestbestzung kann auch Arminia Bielefeld nicht auflaufen. Markus Schuler (Bänderriss), Tim Jerat (Aufbautraining) und Sevdail Selmani (Burnout) fehlen. Angeschlagen sind seit der Partie gegen Babelsberg am Samstag Tom Schütz, Eric Agyemang und Patrick Schönfeld. Insbesondere für den „Sechser“ Tom Schütz dürfte es wegen einer schmerzhaften Beckenprellung wohl eng werden.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Arminia Bielefeld: Ortega - Riemer, Hübener, Hornig, Krük - Schütz (Burmeister), Hille - Rzatkowski, Rahn - Klos, Agyemang.

SF Lotte: Maczkowiak - Grieneisen, Wiwerink, Czyszczon, Hohnstedt - Gorschlüter, Zinke - Liesenfeld, Schlösser, Lorenz - Fischer.

Schiedsrichter: Sören Storks (Ramsdorf).

Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de - Alfred Stegemann -

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